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Adrian Mutu wechselte 2006 für acht Millionen Euro von Juve zur Fiorentina © getty

Der AC Florenz muss zwei Wochen auf Adrian Mutu verzichten. Ein Erfolgstrainer will in Russland bleiben. Internationale Splitter.

München - Der AC Florenz muss zwei Wochen auf Stürmer Adrian Mutu verzichten.

Beim Rumänen wurde ein Muskelfaserriss in der Leistengegend diagnostiziert.

Mutu hatte erst am Mittwoch beim 1:1 im Champions-League-Spiel gegen den Deutschen Meister Bayern München die 1:0-Führung erzielt.

Sport1.de hat weitere Meldungen aus dem internationalen Fußball zusammengestellt.

Advocaat weiter in Russland tätig

Trainer Dick Advocaat bleibt UEFA-Cup-Sieger Zenit St. Petersburg treu. Der Niederländer verlängerte seinen Vertrag beim noch amtierenden russischen Meister um ein weiteres Jahr bis Ende 2009. Dies gab der Klub am Freitag bekannt.

Erst vor kurzem hatte Advocaat seine Absicht zur Vertragsverlängerung angekündigt und für das kommende Jahr wieder den Gewinn der Meisterschaft als Ziel ausgegeben, nachdem in diesem Jahr Rubin Kasan sich vorzeitig den Titel gesichert hat.

Wochen zuvor hatte der 61-Jährige noch öffentlich einen Abschied in Erwägung gezogen.

Advocaat ist seit Juni 2006 Trainer bei Zenit. Nach dem Sieg im UEFA-Cup war der ehemalige Coach des Bundesligisten Borussia Mönchengladbach als erster Ausländer seit 1866 zum Ehrenbürger der Zarenstadt ernannt worden.

ÖFB-Präsident Stickler tritt zurück

Friedrich Stickler, Präsident des österreichischen Fußball-Verbandes ÖFB, hat am Freitag überraschend seinen Rücktritt eingereicht. Dies gab der ÖFB nach der Präsidiumssitzung in Wien bekannt.

Stickler sei es nach sechsjähriger Amtszeit künftig aufgrund "der umfangreichen beruflichen Herausforderungen", die ihm in den kommenden Monaten bevorstünden, "unmöglich, dieser ehrenvollen Aufgabe zukünftig im erforderlichen Umfang nachzukommen".

"Ich habe die Tätigkeit immer und auch in schwierigen Zeiten mit großem Stolz und voller Freude ausgeübt. Allerdings stellt diese Funktion in der Realität eine sehr starke zeitliche Beanspruchung dar", sagte Stickler, der sein Amt "mit großer Wehmut" zur Verfügung stellt.

Der ÖFB wird am 18. Januar oder 1. Februar eine außerordentliche Hauptversammlung für die Wahl eines neuen Präsidenten'abhalten. Bis dahin wird der dienstälteste Vizepräsident Kurt Ehrenberger die Geschäfte des Verbandes führen.

Per Akklamation beschloss der ÖFB Stickler zum Ehrenpräsidenten zu ernennen.

Italiens Stadien bald moderner?

Im Hinblick auf eine erfolgreiche Kandidatur für die Austragung der EM-Endrunde 2016 will Italien seine maroden Fußballstadien in Schuss bringen. Die Regierungskoalition hat dem Parlament einen Gesetzesentwurf vorgelegt, um die Situation beim WM-Gastgeber von 1990 grundlegend zu ändern.

Künftig sollen die Gemeinden die Verwaltung der Stadien an die Klubs abgeben können, die die Arenen dann modernisieren sollen. In diesem Zusammenhang sollen dann auch bürokratische Hindernisse für die Vereine aus dem Weg geräumt werden.

Ferner werden den Klubs günstige Kredite in Aussicht gestellt, wenn sie die Stadien modernisieren, neu bauen bzw. aus- oder umbauen wollen.

Die italienischen Stadien sollen nach und nach in Freizeitzentren umgewandelt werden, in denen nicht nur Fußballspiele, sondern auch andere Events stattfinden können. Restaurants, Geschäfte und Fitnesszentren sollen an die Arenen angegliedert werden.

In Italien sind die Fußball-Stadien alt, unbequem und immer schlechter gefüllt. Die 20 Vereine der Serie A spielen in 16 Stadien, die durchschnittlich 67 Jahre alt sind.

AS Nancy sitzt in Posen fest

Für den französischen Erstligisten AS Nancy hatte das UEFA-Cup-Spiel bei Lech Posen (2:2) eine unerwünschte Verlängerung.

Weil die vorgesehene Maschine für den am Donnerstagabend geplanten Rückflug wegen technischer Probleme nach einem Blitzschlag keine Starterlaubnis bekommen hatte, musste der Tross seine Abreise verschieben. Nancys nächstes Punktspiel ist für Sonntagnachmittag beim FC Valenciennes angesetzt.

Fans kommen Hajduk teuer zu stehen

Die UEFA hat den kroatischen Spitzenklub Hajduk Split wegen Fan-Ausschreitungen am Rande eines UEFA-Cup-Spiels Ende August mit einer Geldstrafe von 50..000 Euro belegt.

Anhänger des kroatischen Pokalfinalisten hatten in der Partie gegen Deportivo La Coruna Leuchtraketen abgefeuert. Hajduk war nach einer 0:2-Niederlage gegen die Spanier aus dem Wettbewerb ausgeschieden.

Für Split ist es bereits die vierte Geldstrafe durch die UEFA in der laufenden Europacup-Saison - jedesmal wegen des unerlaubten Abbrennens von Feuerwerkskörpern.

Insgesamt beläuft sich die Summe damit auf 80.000 Euro. Klubchef Mate Peros kündigte an, sich des Problems anzunehmen und künftig noch eindringlicher auf die Fans einzuwirken.

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