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Stürmer Samuel Eto'o spielt seit der Saison 2009/2010 bei Inter Mailand © getty

Die Nerazzurri haben ihr famoses Jahr 2010 mit dem vierten Titelgewinn gekrönt. Der Trainer rettet somit vorerst seinen Job.

Abu Dhabi - Inter Mailand hat ein grandioses Jahr mit seinem dritten Weltpokalsieg gekrönt.

Nach der Meisterschaft, dem nationalen Pokal und der Champions League gewann der italienische Fußball-Renommierklub durch ein 3:0 (2:0) im Endspiel gegen das kongolesische Überraschungsteam TP Mazembe Englebert auch die Klub-WM in Abu Dhabi.

Den Vorgängerwettbewerb hatte der Gegner von Bayern München im kommenden Champions-League-Achtelfinale schon 1964 und 1965 für sich entschieden.

Finale mit Trainingsspiel-Charakter

Das Duell bei mehr als 20 Grad Celsius hatte den Charakter eines Trainingsspiels, die Kongolesen waren erwartungsgemäß in allen Belangen überfordert.

Vor den Augen des FIFA-Präsidenten Joseph S. Blatter trafen Goran Pandev (12.), Samuel Eto'o (17.) und Jonathan Biabiany (85.) für Inter, das den FC Bayern im Finale der Königsklasse im Mai in Madrid 2:0 besiegt hatte.

Nur der große Rückstand auf den AC Mailand in der Serie A trübt das Bild beim italienischen Meister der vergangenen fünf Jahre.

Wichtiger Sieg für Benitez

Umso wichtiger war der Erfolg für den angeschlagenen Trainer Rafael Benitez, Nachfolger des verehrten Jose Mourinho. Eine Niederlage hätte für den Spanier wohl das Aus bedeutet.

[kaltura id="0_ig1dliop" class="full_size" title="Inter greift nach dem Titel"]

Milito vergibt Großchancen

Zur Pause hätte Inter in Abu Dhabi bereits deutlich höher führen müssen, doch Diego Milito vergab einige Großchancen.

Dennoch war Mailand, das im Sommer das Endspiel um den kontinentalen Supercup gegen Europa-League-Sieger Atletico Madrid verloren hatte, ungefährdet und löste den Vorjahressieger FC Barcelona ab.

Der Kameruner Eto'o wurde nach der Partie zudem als bester Spieler der Klub-WM geehrt.

Porto Alegre holt Platz drei

Den dritten Platz sicherte sich Internacional Porto Alegre aus Brasilien.

Der Copa-Libertadores-Champion setzte sich am Samstag im kleinen Finale mit 4:2 (2:0) gegen Seongnam Ilhwa Chunma aus Südkorea durch.

Tinga und D'Alessandro treffen

Bereits in der 15. Minute hatte Tinga die Brasilianer in Führung gebracht. Alecsandro (27.) baute den Vorsprung weiter aus. Noch vor der Halbzeitpause sah der Südkoreaner Suk Won Jang (34.) die Gelb-Rote Karte.

In der zweiten Hälfte sorgten der frühere Wolfsburger Bundesliga-Profi Andres D'Alessandro (52.) und erneut Alecsandro (71.) für die Entscheidung.

Die Südkoreaner gaben sich nicht auf und konnten durch einen Doppelpack von Mauricio Molina (84./90.) in der Schlussphase verkürzen.

Bayern letzter deutscher Sieger

Letzter deutscher Gewinner des Weltpokals war Bayern München 2001. Bis 2004 gab es nur ein Spiel um den Titel. Asien, Afrika und Ozeanien waren ausgeschlossen.

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