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Michael Ballack wechselte 2006 ablöse frei von München nach London © getty

Michael Ballack bei den Blues - das harmoniert offenbar. Chelsea will den Vertrag mit dem "Capitano" angeblich verlängern.

München - Der Kontrakt von Michael Ballack beim FC Chelsea läuft am Saisonende aus.

Aber der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft möchte gerne an der Stamford Bridge bleiben.

Und auch die Verantwortlichen bei den Blues scheinen davon nicht abgeneigt zu sein.

Chelsea-Boss Peter Kenyon plauderte bei einem FIFA-Termin in Zürich gegenüber "Sport Bild" jedenfalls aus.

"Wir haben eine Option bis 2010, und es gibt keinen Grund für uns, sie nicht zu ziehen."

Noch haben keine Gespräche stattgefunden, doch sollen sie schon bald aufgenommen werden.

"Wir werden nach Weihnachten verhandeln. Michael leistet seit zweieinhalb Jahren einen großen Beitrag für Chelsea", lobte Kenyon den kopfballstarken Mittelfeldspieler.

Sport1.de hat weitere Splitter aus dem internationalen Fußball zusammengestellt.

Trainerjob für Ex-BVB-Star

Der ehemalige portugiesische Nationalspieler Paulo Sousa, unter anderem mit Borussia Dortmund Champions-League-Sieger 1997, ist neuer Trainer des englischen Zweitligisten Queens Park Rangers.

Der 38-Jährige unterschieb bei den Londonern einen bis 2011 datierten Vertrag. Sousa tritt die Nachfolge des im Oktober entlassenen Iain Dowie an.

Nach Ende seiner Karriere im Jahr 2002 hatte Sousa als Jugendtrainer in Portugal gearbeitet.

Der 51-malige Nationalspieler wird den derzeitigen Tabellenzehnten mit dem Saisonziel Aufstieg in die Premier League erstmals am kommenden Samstag im Spiel gegen den FC Watford betreuen.

Eigentümer der Queens Park Rangers sind Formel-1-Boss Bernie Ecclestone und Renault-Teamchef Flavio Briatore.

Ronaldo denkt an sein Karriereende

Der verletzungsgeplagte dreimalige Weltfußballer Ronaldo schließt ein Ende seiner schillernden Karriere nicht mehr aus.

"Ich weiß wirklich nicht, ob ich weiterspielen oder zurücktreten werde. Ich könnte es morgen entscheiden oder in einem Monat", sagte der 32-jährige Brasilianer.

Zuletzt hatte der derzeit vereinslose Weltmeister von 1994 und 2002, der sich nach einer schweren Knieverletzung im Februar noch immer im Rehe-Programm befindet, ein Angebot des italienischen Erstligisten AC Siena ausgeschlagen.

Drei Stars im Fall Juschtschenko befragt

Drei Fußballstars sollen zur Aufklärung des Giftanschlages auf den ukrainischen Präsidenten Wiktor Juschtschenko im Wahlkampf 2004 beitragen.

Der ukrainische Ex-Nationalspieler Andrej Gusin sagte bereits am Dienstag vor der Generalstaatsanwaltschaft des Landes aus, auch Andrej Schewtschenko und der Georgier Kacha Kaladse sind vorgeladen.

Das Trio soll mit dem Augenzeugen Tamas Zinzabadse befreundet sein, der bei einem Abendessen anwesend war, in dessen Verlauf Juschtschenko mit Dioxin vergiftet worden sein soll.

Die Ermittler wollen nun wissen, ob die Fußballer irgendwelche Informationen über den fraglichen Abend von Zinzabadse erhalten hätten.

Gusin bestätigte seinen Termin in Kiew, machte aber keine Angaben zum Inhalt der Gespräche bei den Ermittlern, da er sich schriftlich zum Stillschweigen verpflichtet habe.

?Einbruchserie beim FC Sevilla

Fünf Profis und der Präsident des zweimaligen UEFA-Cup-Siegers FC Sevilla sind in den vergangenen Tagen zu Opfern von Einbrechern geworden.

Bei den Spielern Romaric, Tom de Mol, Adriano, Kone und Maresca wurden die Privatwohnungen ausgeraubt.

Aus dem Büro von Klubchef Jose Marie del Nido wurden zwei Laptops gestohlen. Die spanische Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

?Moore wieder im Training

Der an Hodenkrebs erkrankte frühere Bundesligaprofi Craig Moore ist nur eine Woche nach seiner Operation auf den Fußballplatz zurückgekehrt. Der australische Nationalverteidiger nahm am Mittwoch das Training seines Klubs Queensland Roar auf und kündigte sein baldiges Comeback an.

"Ich werde nichts überstürzen oder verrückte Sachen machen. Wenn ich mich physisch gut fühle, dann werde ich rausgehen und wieder spielen", sagte der ehemalige Mönchengladbacher.

"Das wird definitiv nicht dieses Wochenende sein, aber vielleicht das übernächste."

?Neuseeland patzt

Ozeanien hat in der Qualifikation zur WM 2010 in Südafrika als erste Kontinentalzone seine Ausscheidungsspiele abgeschlossen.

In der letzten Begegnung der zweiten Runde unterlag der bereits zuvor feststehende Zonen-Sieger Neuseeland in Lautoka gegen Gastgeber Fidschi 0:2 (0:0).

Durch den Erfolg in Ozeanien hatte sich Neuseeland für ein Playoff um einen WM-Platz qualifiziert.

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