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Das Estadio Vincente Calderon von Atletico fasst bis zu 54.851 Zuschauer © getty

Nach einem Urteil des CAS müssen die Spanier in der Champions League auf ihre Fans verzichten. Inter ist hoch verschuldet.

Lausanne - Der spanische Erstligist Atletico Madrid muss das nächste Heimspiel in der Champions League am kommenden Mittwoch (26. November) gegen die PSV Eindhoven vor leeren Rängen austragen.

Außerdem muss der Ex-Meister eine Geldstrafe von 75.000 Euro zahlen.

Diese Entscheidung fällte der Internationale Sportgerichtshof CAS in Lausanne.

Ursprünglich sollten sogar zwei Heimspiele Atleticos unter Ausschluss des Publikums stattfinden.

Als Grund für die Bestrafungen hatte die Europäische UEFA rassistische Beschimpfungen der Spieler von Olympique Marseille durch die Atletico-Fans, eine Beleidung von Trainer Javier Aguirre gegenüber einem Profi Marseilles und Mängel bei der Organisation rund um die Begegnung angeführt.

Atletico hatte argumentiert, der Klub sei nicht für das Fehlverhalten seiner Anhänger verantwortlich zu machen.

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Schuldenberg von Meister Inter wächst

Der italienische Meister Inter Mailand muss sich mit wachsenden finanziellen Problemen auseinandersetzen.

Der Spitzenklub schloss das Geschäftsjahr 2007/2008 mit Verlusten in Höhe von 148 Millionen Euro ab. In vier Jahren sammelte der Mailänder Verein unter der Führung des Erdölmagnaten Massimo Moratti Schulden in Höhe von 500 Millionen Euro an.

Belastet ist der Klub unter anderem von einem deutlichen Einnahmerückgang. Bei den Erlösen durch die TV-Übertragungsrechte meldete der Klub ein Minus von neun Prozent.

Auch die Ausgaben für die Profis sind gestiegen. Für die Spielergehälter musste Inter in der Spielzeit 2007/2008 175 Millionen Euro ausgegeben, 19 Millionen mehr als im Vergleichszeitraum 2006/2007.

Auch die Trennung von Trainer Roberto Mancini wirkte sich negativ auf die Bilanz aus. Zehn Millionen Euro kostete die Entlassung Mancinis, der durch den Portugiesen Jose Mourinho ersetzt wurde.

Juve offenbar an Schweinsteiger interessiert

Der italienische Rekordmeister Juventus Turin ist offenbar an einer Verpflichtung von Nationalspieler Bastian Schweinsteiger von Bayern München interessiert.

Nach Angaben der italienischen Sporttageszeitung "Tuttosport" sei Schweinsteiger für Juves Sportdirektor Alessio Secco der ideale Ersatz für den tschechischen Mittelfeldstar Pavel Nedved, dessen Vertrag am 30. Juni 2009 ausläuft.

Die "alte Dame" sei sogar daran interessiert, Schweinsteiger bereits im Januar zu verpflichten. Das Salär für den 24-Jährigen soll angeblich 4,5 Millionen Euro pro Saison betragen. Der Kontrakt Schweinsteigers bei den Bayern läuft am 30. Juni 2009 aus.

Interesse soll Juventus angeblich auch an Angreifer Lukas Podolski haben, der sich bei den Bayern noch keinen Stammplatz erobern konnte.

Medien fordern Erikssons Rausschmiss

Nur knapp fünf Monate nach Amtsübernahme forden mexikanische Medien bereits die Entlassung von Nationaltrainer Sven-Göran Eriksson. "Werft ihn raus. Es kostet nur vier Millionen Dollar", schrieb die Sporttageszeitung "Record" in Anspielung auf eine Klausel im Vertrag des Schwedens.

Nur aufgrund der besseren Tordifferenz hatten sich die Mexikaner am Mittwochabend nach der 0:1-Niederlage gegen Honduras in die nächste Runde der WM-Qualifikation gezittert. Ein Eigentor des Stuttgarters Bundesligaprofis Ricardo Osorio hatte die peinliche Niederlage besiegelt.

Die Verpflichtung des ehemaligen Trainers der englischen Nationalmannschaft war in Mexiko von Anfang an umstritten, da bezweifelt wurde, dass Eriksson den schwierigen Bedingungen in Mittelamerika gewachsen sein werde. Auch die Zeitung Reforma schoss sich auf Eriksson ein und beklagte insbesondere fehlende Disziplin. Gegen Honduras waren in der Schlussphase zwei Mexikaner wegen Tätlichkeiten vom Platz geflogen.

Über eine mögliche Entlassung Erikssons entscheiden die 18 Präsidenten der mexikanischen Erstligavereine auf ihrer nächsten Sitzung im Dezember.

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