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Henrik Larsson feierte bei der EM 2008 sein Comeback für Schwedens Nationalelf © getty

Der schwedische Nationalspieler führt Helsingborg zum Sieg. Kaka will Pastor werden. Skibbe steht bei Gala in der Kritik.

München - Der schwedische Nationalspieler Henrik Larsson hat seine Vielseitigkeit am Wochenende eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Bei seinem Debüt in der halbprofessionellen Unihockey-Superliga führte der 37-Jährige in seiner Heimatstadt den FC Helsingborg nach seiner Einwechslung zu einem 7:6-Sieg gegen Jönköping.

Unihockey ist ein dem Hallenhockey und Eishockey ähnliches Spiel, bei dem auch hinter den Toren gespielt werden kann. Die Sportart wird vor allem in Schweden, Finnland, Tschechien und der Schweiz praktiziert.

Larsson, der unter anderem für den FC Barcelona, Manchester United und Celtic Glasgow spielte, war erst nach einem 1:4-Rückstand seines Klubs unter dem Jubel der rund 2000 Zuschauer aufs Feld geschickt worden.

Im Januar wieder Fußball-Profi

"Henke hat uns den Siegeswillen zurückgegeben", lobte nach dem Erfolg im Sudden Death Helsinborgs Trainer Mikael Karlberg die Qualitäten des 102-maligen Nationalspielers.

Larsson will sich in der spielfreien Zeit noch bis Januar beim "Hallen-Bandy" fit halten. Dann wird er wieder die Arbeit bei seinem derzeitigen Arbeitgeber, dem Fußball-Klub Helsingborgs IF, aufnehmen.

Sport1.de hat weitere Splitter aus dem internationalen Fußball zusammengestellt:

Kaka will Pastor werden

Weltfußballer Kaka (Spielerporträt)will nach Ende seiner Profi-Karriere evangelischer Pastor werden.

"Ich liebe die Bibel, ich würde sie gern studieren, weil sie mich fasziniert", sagte der Brasilianer vom AC Mailand der "Gazzetta dello Sport": "Ich will gern den Menschen, die um mich leben, mitteilen, was Gott alles bewirken kann. Über Gott spreche ich mit meinen Kollegen der brasilianischen Nationalmannschaft und von Mailand."

Auch Bayern Münchens brasilianisches Ass Ze Roberto möchte nach Ende seiner Laufbahn als Theologe arbeiten. "Ich kann mir gut vorstellen, dass ich nach meiner Karriere Pastor werde", hatte der strenggläubige Kaka-Landsmann zuletzt in der "Sport Bild" gesagt: "Ich habe mich schon erkundigt. Ich müsste dafür vier Jahre Theologie studieren."

Dies wäre eine Sache, "die mich wirklich erfüllen würde. Die Religion ist mir wichtig, und mich macht es glücklich, mit Menschen zu arbeiten und ihnen zu helfen", führte der 34-jährige Ze Roberto, der der protestantischen Kirche der Evangelicos angehört, weiter aus.

Viel Lob für Ex-Gladbacher Polanski

Junioren-Nationalspieler Eugen Polanski entwickelt sich beim spanischen Erstligisten FC Getafe immer mehr zum Führungsspieler. Der 22-Jährige bekam in den spanischen Medien nach seiner starken Vorstellung beim 1:1 beim FC Barcelona Bestnoten und wurde mehrfach als Spieler des Spiels ausgezeichnet (Alles zur Primera Divison) .

Polanski war in der vergangenen Saison bei Bundesliga-Aufsteiger Borussia Mönchengladbach nur Bankdrücker.

"Getafe hielt durch dank der kolossalen Maloche von Polanski, der die Aktionen im Mittelfeld leitete", schrieb "Marca" über den Auftritt des defensiven Mittelfeldspielers. "El Mundo" Deportivo meinte: "Polanski war der Bauarbeiter im zentralen Mittelfeld."

Und der Radiosender "Cadena Ser" betonte: "Polanski war einfach überall zu finden."

Der gebürtige Pole Polanski war im Sommer ablösefrei von Mönchengladbach zum spanischen Pokalfinalisten gewechselt. Der ehemalige Kapitän der U21-Nationalmannschaft unterschrieb einen Vierjahresvertrag und ersetzte beim Madrider Vorortklub den spanischen Nationalspieler Ruben de la Red, der zu Real Madrid zurückkehrte.

?Lyon will in Nantes nur B-Elf aufbieten

Jean-Michel Aulas, Präsident von Frankreichs Abonnementmeister Olympique Lyon, hat der französischen Ligue 1 damit gedroht, beim Auswärtsspiel in Nantes nur eine B-Mannschaft auflaufen zu lassen.

Der Hintergrund: Am Mittwoch, 10. Dezember, bestreitet Lyon das vielleicht entscheidende sechste und letzte Gruppenspiel in der Champions League gegen Bayern München (Spielplan Gruppe F)

Aus Fernsehgründen hat die Liga das Auswärtsspiel von Lyon auf Sonntag, 7. Dezember, 21 Uhr angesetzt. Da war die Deutsche Fußball Liga (DFL) flexibler: Sie lässt den FC Bayern gegen Tabellenführer 1899 Hoffenheim schon Freitag, 5. Dezember, um 20.30 Uhr spielen.

Das macht zwei Tage mehr Ruhepause.

Skibbe bei Galatasaray erneut in der Kritik

Der deutsche Trainer Michael Skibbe steht beim türkischen Meister Galatasaray Istanbul nach einem enttäuschenden 0:0 bei Ankaraspor am Wochenende einmal mehr heftig in der Kritik und möglicherweise sogar vor der Entlassung.

Nach Informationen türkischer Medien soll sogar bereits beim UEFA-Cup-Heimspiel am Donnerstag gegen Metalist Charkow ein neuer Coach auf der Bank von Galatasaray sitzen.

Als Nachfolger von Skibbe, der in der türkischen Süperlig mit 21 Zählern nur auf dem fünften Tabellenplatz liegt, sind der Niederländer Frank Rijkaard und der kroatische Nationaltrainer Slaven Bilic im Gespräch.

Skibbes Position beim türkischen Traditionsklub ist bereits seit Monaten geschwächt. Bereits im Oktober hatte Galatasaray Skibbes Co-Trainer Edwin Boekamp und Ümit Davala, den früheren Bremer Bundesligaspieler, entlassen.

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