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Alan Shearer spielte zehn Jahre bei Newcastle United © getty

Publikumsliebling Alan Shearer kehrt vorläufig nicht nach Newcastle zurück. Famagustas Boss wird verhaftet. Die internationalen Splitter.

München - Die Lieblings-"Elster" kehrt vorerst nicht ins Nest zurück: Alan Shearer hat ein Angebot von Newcastle-Coach Joe Kinnear, in seinem Trainerstab mitzuwirken, höflich abgelehnt.

"Er sagte, dass sei sehr nett, aber er sei noch nicht bereit für diese Aufgabe. Er ist jedenfalls mehr als willkommen bei uns", berichtete der jüngst bis zum Ende der Saison im Amt bestätigte Kinnear.

Der bisherige Übergangs-Trainer will sein Team nun anderweitig aufstocken.

Shearer sollte als "Stürmer-Trainer" die Offensive des gebeutelten Traditionsvereins auf Vordermann bringen.

Der ehemalige Weltklasse-Stürmer, mit 206 Toren in 404 Spielen Publikumsliebling und Aushängeschild der "Magpies", spekuliert aber anscheinend weiter auf einen Job als Manager bei dem Klub in seiner Heimatstadt.

Dies könnte passieren, wenn der Besitzer Mike Ashley einen Abnehmer für sein 260-Millionen-Verkaufsangebot findet und sich damit die Strukturen in Newcastle ändern.

Famagusta-Boss verhaftet

Der Präsident von Werder-Bremen-Schreck Anorthosis Famagusta ist im Zusammenhang mit einer Untersuchung wegen Untreue und Unterschlagung am Freitag verhaftet worden.

Andreas Panteli wird aus Kreisen des Vorstandes vorgeworfen, Klubgelder in Höhe von 418.498 Euro unter falschen Angaben erhalten zu haben. Zudem habe der 48-Jährige den Vorwürfen zufolge versucht, weitere 500.000 Euro in die eigene Tasche zu wirtschaften.

In einem offiziellen Statement der zypriotischen Untersuchungsbehörden hieß es, dass wegen "Urkundenfälschung, Erteilung gefälschter Dokumente, Diebstahl, widerrechtlichem Erhalt von Geld und Verschleierung" ermittelt werde.

Wegen der laufenden Ermittlungen wurde gegen Klub-Präsident Panteli, der sich "geschockt und überrascht" von den Vorwürfen zeigte und am Samstag vor dem Richter erscheinen sollte, mindestens drei Tage Haft angeordnet.

Den Ermittlungen zufolge sollen die Delikte in den Monaten August bis November verübt worden sein.

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