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Fernando Torres hat in 40 Spielen 29 Tore für Liverpool erzielt © getty

Sein Knie bereitet Liverpools Stürmer Sorgen. Roy Keane kommt einer Entlassung zuvor. In Spanien weitet sich der Manipulationsskandal aus.

München - Der FC Liverpool muss offenbar erneut länger auf Fernando Torres verzichten.

Der Stürmer leidet an einer Sehnen-Verletzung im Knie, wegen der er erst küzlich länger pausieren musste.

"Wir haben erst zwei, drei Wochen gesagt, aber jetzt wollen wir uns zeitlich nicht festlegen", sagte Liverpools Teammanager Rafael Benitez, nachdem Torres von Spezialisten untersucht worden war.

"Er soll zurückkommen, wenn er soweit ist. Wir wollen das Problem ein für alle Mal beheben", meinte Benitez.

Torres hatte sich im Champions-League-Spiel gegen Olympique Marseille am 26. November verletzt und deshalb auch beide Vergleiche mit seinem ehamligen Verein Atletico Madrid verpasst.

Im Juni hatte der Spanier seine Nationalmannschaft im EM-Finale zum 1:0-Sieg über die deutsche Mannschaft geschossen.

Sport1.de hat weitere Splitter aus dem internationalen Fußball:

Keane wirft hin

Roy Keane ist als Teammanager des englischen Premier-League-Klubs FC Sunderland zurückgetreten.

Der 37-Jährige kam mit seiner Entscheidung angeblich einer Entlassung durch die Klubführung zuvor.

Der einstige Star von Manchester United war 2006 zum damaligen Zweitigisten Sunderland gekommen und hatte die Mannschaft zurück in die Erstklassigkeit geführt.

In der laufenden Saison belegt Sunderland mit nur vier Siegen aus 15 Saisonspielen allerdings nur den 18. Rang.

Als Interimscoach wird zunächst Co-Trainer Ricky Sbragia fungieren.

Auch Primera Divison manipuliert?

Im spanischen Profi-Fußball weitet sich der Skandal um angebliche Manipulationen aus.

Nach Medien-Berichten soll auch in der Primera Division am letzten Spieltag der Saison 2006/2007 beim 2:0-Sieg von Athletic Bilbao gegen UD Levante Bestechung mit im Spiel gewesen sein.

Aus einer Tonbandaufnahme eines Telefongesprächs zwischen Levantes Clubchef Julio Romero und dem damaligen Kapitän Inaki Descarga soll hervorgehen, dass Levante die Begegnung absichtlich verloren und so Bilbao vor dem Abstieg bewahrt hat.

Zuvor war schon die Zweitliga-Partie am letzten Spieltag der vergangenen Saison zwischen CD Teneriffa und dem FC Malaga in den Focus von Bestechungs-Vorwürfen gerückt.

Aufgrund der neuen Mutmaßungen hat der spanische Fußball-Verband nun die Staatsanwaltschaft gebeten, sich der Angelegenheit anzunehmen und die Vorwürfe zu untersuchen.

Porto Alegre gewinnt Copa Sudamericana

International Porto Alegre hat zum ersten Mal die Copa Sudamericana gewonnen. Die Brasilianer trennten sich im Final-Rückspiel nach Verlängerung 1:1 (0:1, 0:0) vom argentinischen Vertreter Estudiantes Buenos Aires, nachdem sie das Hinspiel mit 1:0 gewonnen hatten.

Agustin Alayes hatte die Gauchos in der zweiten Halbzeit in Führung geschossen, bevor Nilmar in der 115. Minute den Titel für Porto Alegre perfekt machte.

Der Wettbewerb wird seit 2002 ausgespielt und ist dem UEFA-Cup in Europa gleichzusetzen.

Morddrohungen in Kolumbien

Der kolumbianische Verband der Profiklubs hat nach Bekanntwerden von Morddrohungen gegen zwei Profis die Staatsanwaltschaft eingeschaltet.

Ursache sind Vorfälle von Anfang November, als im Vorfeld der Partie der ersten kolumbianischen Liga zwischen Envigado und Tolima zwei Gäste-Akteure telefonisch eingeschüchtert wurden.

Wie die kolumbianische Tageszeitung "El Tiempo" berichtet, hätte der Anrufer klar gemacht, dass die Familien der beiden Tolima-Profis in Lebensgefahr seien, sollte Envigado die Partie nicht gewinnen.

Tolima-Präsident Gabriel Camargo beschuldigt seinen Amtskollegen aus Envigado, der Urheber der Anrufe zu sein, was dieser wiederum bestreitet.

Deportiva Envigado war bereits in der Vergangenheit mehrfach ins Visier der Ermittlungsbehörden geraten. Dem Klub aus der Nähe von Medellin wird eine Nähe zu lokalen Drogenkartellen nachgesagt.

Turbo-Rücktritt von Lienen-Nachfolger

Nach nur 21 Tagen ist Takis Lemonis, Nachfolger des deutschen Trainers Ewald Lienen beim griechischen Erstligisten Panionios Athen, zurückgetreten.

Grund waren nach Informationen griechischer Medien Differenzen mit dem Vorstand des Klubs, der sich weigerte, den bisherigen Co-Trainer Joti Stamatopoulos abzulösen.

Nach dem Ausscheiden von Lemonis, der zuvor Olympiakos Piräus betreut hatte, wird Stamatopoulos nunmehr wieder als Interimscaoch fungieren.

Mitte November hatte Lienen wegen unterschiedlichen Auffassungen über die Transfer- und Kadergestaltung nach zweijähriger Amtszeit das Handtuch geworfen.

Der ehemalige Bundesliga-Coach und -spieler hatte Panonios als Abstigeskandidat übernommen und in den UEFA-Cup geführt. Daraufhin war sein Vertrag vorzeitig sogar bis 2010 verlängert worden.

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