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Christiano Ronaldo spielt seit August 2003 in Manchester © getty

Cristiano Ronaldo gibt zu, dass er 2003 beinahe in London statt in Manchester gelandet wäre. Zinedine Zidane lobt Franck Ribery.

München - Europas Fußballer des Jahres Cristiano Ronaldo wäre 2003 beinahe zu einem anderen englischen Verein als Manchester United gewechselt.

Der FC Arsenal hatte es ihm mindestens ebenso angetan, verriet der Portugiese in einem Interview mit "France Football".

"Ich war damals ganz knapp davor. Ich habe großen Respekt vor Arsenals Teammanager Arsene Wenger. Er ist ein sehr intelligenter Mensch", erklärte Ronaldo.

Kurz vor der Unterschrift

Kurz vor der Unterschrift bei den "Gunners" habe ManUnited aber plötzlich dreimal so viel Geld geboten.

Die zahlreichen Erfolge mit den "Red Devils" sowie die jüngste Auszeichnung (Ronaldo ist Europas Bester ) haben den 23-Jährigen hungrig gemacht.

"Ich muss noch mehr arbeiten. Ich ruhe mich nie aus, sondern will von Jahr zu Jahr noch mehr machen. Ich will mehr Titel und mehr Auszeichnungen."

Sport1.de hat weitere Splitter aus dem internationalen Fußball:

Keegan verklagt Newcastle

Drei Monate nach seinem Abschied vom Premier-League-Klub Newcastle United hat der frühere Teammanager Kevin Keegan seinen Ex-Verein auf Schadenersatz verklagt..

Einem Bericht der englischen Tageszeitung "The Times" zufolge hat Keegans Anwalt eine 9,2 Millionen Euro schwere Forderung auf Schadenersatz wegen Vertragsverletzung erhoben

Keegan wirft den Klubbossen vor, Spieler ohne seine Zustimmung verpflichtet zu haben, obwohl diese ihm zuvor öffentlich das letzte Wort bei Transfers zugestanden hatten.

Dieser Vertragsbruch habe ihn gezwungen, den Klub knapp drei Jahre vor Vertragsende zu verlassen, meint Keegan. Die Verantwortlichen bestehen jedoch auf der Version, dass Keegan freiwillig seinen Hut genommen habe.

Die Angelegenheit wird nun von einem dreiköpfigen Sportgericht der Premier League verhandelt. Ein Urteil wird noch in diesem Jahr erwartet.

"Magpies"-Fans vor Gericht

Nochmal Newcastle: Wegen angeblicher rassistischer Beleidigung des ägyptischen Profis Mido müssen zwei Anhänger der "Magpies" vor Gericht.

Die 23 und 49 Jahre alten Männer sollen Mido vor dem 0:0 von Newcastle bei dessen Klub FC Middlesbrough beim Aufwärmen mit einer bösen Schimpftirade bedacht haben.

Nach Auskunft der Polizei von Middlesbrough wurden die beiden Verdächtigten in Gewahrsam genommen, am Dienstag sollen sie dem Richter vorgeführt werden.

Auch der englische Verband FA hat ein Ermittlungsverfahren gestartet und für den Fall einer Verurteilung zusätzliche Maßnahmen angekündigt.

Im schlimmsten Fall droht den vermeintlichen Rassisten Stadion-Verbot auf Lebenszeit. Schon in der Vorsaison soll es bei der gleichen Partie zu ähnlichen Vorfällen gekommen sein, die FA hatte damals jedoch die von Mido geforderten Ermittlungen abgelehnt.

Zidane kritisiert Ex-Teamkollegen

Frankreichs ehemaliger Weltstar Zinedine Zidane hat eine aufsehenerregende Medien-Offensive gestartet und ehemaligen Mitspielern wie Emanuel Petit und Jerome Rothen vorgeworfen, sich in ihren Memoiren auf seine Kosten zu bereichern.

Der 36-jährige sagte: "Ich habe gewiss Fehler begangen, aber wenn mir jemand etwas vorzuwerfen gehabt hätte, hätte er das von Angesicht zu Angesicht tun sollen."

Rothen behauptet in seinem Buch, Zidane habe ihn als "Sohn einer Hure" beschimpft. Petit ist nicht zur Zehn-Jahres-Feier des WM-Titelgewinns 1998 erschienen.

Viel Lob für Ribery

Was den aktuellen Fußball betrifft, singt Zidane das hohe Lied auf Bayern-Mittelfeldspieler Franck Ribery:

"Er ist einfach großartig. Er springt mir in die Augen, mit allem was er tut. Er schießt nicht nur Tore, er lässt auch die anderen glänzen. Bei der Wahl zum Fußballer Europas hätte er Besseres verdient als den 16. Platz."

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