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Lionel Messi feierte im August 2005 sein Debüt für Argentinien © getty

Der Superstar wirbelt sich gegen Albanien warm. Argentinien will bei der Copa die Revanche. Ein "Wunderkind" trifft für Chile.

Von Christian Akber-Sade und Raphael Weber

München - Die Mission für Superstar Lionel Messi und Gastgeber Argentinien bei der am 1. Juli startenden Copa America ist klar: Wiedergutmachung für die Schmach der beiden vergangenen Turniere.

Wenige Tage vor dem Start der 43. Südamerikameisterschaft präsentierten sich die Gastgeber gegen Albanien in Torlaune und gewannen ihren Test mit 4:0.

Überragender Mann auf Seiten des zweimaligen Weltmeisters war der im Nationaltrikot zuletzt oft blasse Lionel Messi.

Ebenfalls in bestechender Frühform präsentierte sich Chile, dass einen 4:0-Sieg über Estland feierte.

Messi in Topform

Angeführt von Superstar Messi, der sich trotz der langen Saison inklusive Champions-League-Sieg mit dem FC Barcelona in Topform präsentierte, hatte Argentinien wenig Mühe und kam zu einem ungefährdetem Sieg.

Der Dribbelkünstler überstrahlte bei der Generalprobe vor dem Start der Copa seine Teamkollegen.

Beim 4:0 in Buenos Aires traf der Dribbelkönig zum 2:0 (43.) und bereitete außerdem alle anderen Treffer für Argentinien vor. Dankbare Abnehmer seiner Vorlagen waren Ezequiel Lavezzi (6.) sowie die beiden Joker Sergio Agüero (75.) und Carlos Tevez (90.).

"Wunderkind" trifft für Chile

Bestens gerüstet für die Copa America ist auch Chile. Das Team von Trainer Claudio Borghi zeigte sich beim 4:0 gegen Estland in bestechender Form.

Unter den Torschützen befand sich ein Stürmer, der in Zukunft beim FC Barcelona an der Seite von Lionel Messi für Furore sorgen könnte: Alexis Sanchez von Udinese Calcio steht kurz vor der Unterschrift bei den Katalanen 350007(DIASHOW: Internationale Wechselbörse).

Mindestens 40 Millionen Euro müsste Barca für das "chilenische Wunderkind" an die Italiener überweisen. Neben Sanchez (50.) trafen Fernandez (21.), Ponce (42.) und Suazo per Strafstoß (45.) für Chile.

Tiefe Wunden bei der "Albiceleste"

Argentinien hat beim Heim-Turnier nicht nur aus Sicht der eigenen Fans einiges gutzumachen:

Zwar erreichten die "Gauchos" sowohl 2007 als auch 2004 das Finale, in beiden Endspielen musste man am Ende aber dem Erzrivalen Brasilien beim Feiern zusehen.

Gerade das deutliche 0:3 vor vier Jahren ist den Anhängern der "Albiceleste", wie die Nationalelf in der Heimat genannt wird, schmerzhaft in Erinnerung geblieben.

Erster Titel seit 1993 im Blick

Speziell von Messi wird in diesem Jahr ein ganz anderes Auftreten als bei seiner Copa-Premiere 2007 gefordert. Damals blieb der bald 24-Jährige mit nur zwei Toren weitestgehend hinter den Erwartungen zurück.

Dass soll sich in diesem Jahr ändern und die Messi-Gala gibt den Fans der "Albiceleste" Hoffnung, dass ihr Team beim erneuten Anlauf, den ersten Titel seit 1993 nach Argentinien zu holen, Erfolg haben wird.

Im Eröffnungsspiel der 43. Copa America trifft der Gastgeber auf Bolivien.

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