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Adrian Ramos spielt seit 2008 für die kolumbianische Nationalmannschaft © getty

Nach dem Auftaktsieg setzen sich die Kolumbianer um den Herthaner an die Spitze der Gruppe A. Messis Argentinier müssen zulegen.

Buenos Aires ? Für Adrian Ramos hätte der Auftakt zur Copa America (bis zum 24. Juli LIVE im TV bei SPORT1 und SPORT1+) nicht besser laufen können.

Der Stürmer vom Bundesliga-Aufsteiger Hertha BSC schoss den Siegtreffer für Kolumbien zum 1:0 (1:0) gegen Costa Rica.

"Das gibt uns Selbstvertrauen", sagte der Hertha-Stürmer Ramos anschließend.

Die "Cafeteros" konnten sich aber auch bei Costa Ricas Randall Brenes bedanken, der nach 27 Minuten wegen eines unnötigen Fouls die Rote Karte gesehen hatte.

Mit dem Erfolg erhöhen die Kolumbianer den Druck auf Argentinien (DATENCENTER: Copa America).

Denn die Gastgeber um Superstar Lionel Messi kamen zuvor in ihrer Auftakt-Partie nur zu einem 1:1 (0:0) gegen Bolivien.

Messi wird handgreiflich

Nach dem Spiel kochte Messi vor Wut. "Scheiß-Gegentor", fauchte der argentinische Weltfußballer nach dem 1:1 (0:0) gegen Bolivien bei der Copa America.

In einer "Nacht der langen Gesichter" ("La Nacion") war Messi zuvor gegen seinen Gegenspieler Ronald Raldes handgreiflich geworden, die Leistung des Schiedsrichters Roberto Silvera kommentierte er auf dem Platz mehr als einmal wort- und gestenreich.

Als Messi sich Raldes, den Chef des bolivianischen Abwehrbollwerks, nach einem Bodycheck in der 35. Minute vorknöpfen wollte, skandierten die 52.000 Zuschauer im Stadion Ciudad von La Plata zum letzten Mal seinen Namen.

Spitze ohne Durchschlagskraft

Nach dem 0:1 kurz nach der Pause durch den gebürtigen Brasilianer Edivaldo Rojas (48.) zerfiel auch der letzte Rest der argentinischen Taktik.

[kaltura id="0_ga69fj8h" class="full_size" title="Kolumbien siegt dank Ramos"]

Bis dahin hatte Messi als Spielgestalter noch halbwegs überzeugt, aber niemand brachte seine kreativen Ideen zu Ende, auch weil er selbst in der Spitze fehlte.

Und so wirkte der 24-Jährige wie schon bei der WM 2010 irgendwie fehl am Platze. Immerhin bewahrte der eingewechselte Sergio Agüero (75.) mit einem Geniestreich den Copa-Rekordchampion vor der totalen Pleite.

Vidal will für Furore sorgen

Während die Ausgangslage in der Gruppe A definiert ist, stehen am Montagabend (LIVE im TV bei SPORT1+) in der Gruppe C drei WM-Teilnehmer vor ihrem ersten Spiel.

Uruguay mit Diego Forlan, in Südafrika 2010 als bester Spieler ausgezeichnet, trifft auf Peru mit dem Hamburger Paolo Guerrero 350007(DIASHOW: Internationale Wechselbörse).

Der 27-Jährige ist nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Claudio Pizarro (Werder Bremen) und Jefferson Farfan (Schalke 04) die einzige verbliebene Sturmhoffnung des Andenteams.

Der Leverkusener Arturo Vidal will mit Chile wie vor einem Jahr für Furore sorgen. Erster Gegner ist Mexiko, das in Südafrika im Achtelfinale an Argentinien gescheitert war, zur Revanche aber nur eine verstärkte U-22-Auswahl mitgebracht hat.

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