vergrößernverkleinern
Paraguay gewann zweimal die Copa America: 1953 und zuletzt 1979 © getty

Erst nutzt Titelverteidiger Brasilien seine Chancen nicht, dann blamiert sich die "Selecao" auch noch bis auf die Knochen.

La Plata - Nach Gastgeber Argentinien ist auch Titelverteidiger Brasilien bei der Copa America im Viertelfinale überraschend ausgeschieden.

Bereits in der regulären Spielzeit hatte der Rekordweltmeister zahlreiche Torchancen, vergab diese jedoch allesamt kläglich. Die spielerische Überlegenheit zeigte sich auch in der Verlängerung.

Aber auch nach 120 Minuten konnten die Brasilianer den Ball nicht ins Tor Paraguays befördern.

In der 103. Minuten sahen Lucas Leiva (Brasilien) und Antolin Alcaraz (Paraguay) nach einem Handgemenge die Rote Karte.

Bei Paraguay wurde Stürmer Lucas Barrios vom deutschen Meister Borussia Dortmund in der 83. Minute ausgewechselt.

Auch der bei Real Madrid hochgehandelte Neymar musste vorzeitig vom Platz und wurde für Fred ausgewechselt

Blamage beim Elfmeterschießen

Beim Elfmeterschießen blamierten sich dann der Titelverteidiger bis auf die Knochen.

Nachdem die ersten beiden Elfmeter von Elano und nicht Thiago Silva einmal auf das Tor gegangen waren, sondern im argentinischen Nachthimmel verschwanden, hielt Justo Villar den ebenfalls schwach geschossenen Elfer von André Santos.

Da Paraguay bereits zweimal traf, musste der eingewechselte Fred verwandeln.

Aber auch sein Schuss ging neben das Tor. Damit siegte Paraguay überraschend mit 2:0 und steht im Halbfinale (DATENCENTER: Copa America).

Das zweite Halbfinale bestreiten Argentinien-Bezwinger Uruguay und Peru.

[kaltura id="0_gy9eits8" class="full_size" title="Argentinien scheitert im Elfer Krimi"]

Zum Forum - hier mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel