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Alex ist hinter Terry (r.) und Carvalho nur die Nummer drei in Chelseas Abwehrzentrum © imago

Ein Brasilianer will Chelsea verlassen, Ailtons Zukunft steht in den Sternen. Splitter aus dem internationalen Fußball.

München - Abwehrspieler Alex will den FC Chelsea verlassen. Und das am liebsten schon in der Winter-Transferperiode.

"Ich habe dem Verein mitgeteilt, dass ich weg will", sagte der Brasilianer der Zeitung "The Sun".

"Es gibt mehrere Optionen. Ich werde sie mir ansehen und dann sehen, ob Chelsea mich im Januar gehen lässt."

Sevilla und Milan interessiert

Der FC Sevilla und der AC Mailand sollen interessiert sein, den Innenverteidiger für eine Ablöse von rund zehn Millionen Pfund unter Vertrag zu nehmen.

Alex Rodrigo Dias da Costa war 2004 vom FC Santos zum FC Chelsea gewechselt, wurde aber sofort an die PSV Eindhoven ausgeliehen.

2007 kehrte er nach London zurück. In der aktuellen Saison stand der 26-Jährige in insgesamt zwölf Partien in der Startelf.

Auch in der "Selecao" nur dritte Wahl

Unter seinem Landsmann Luiz Felipe Scolari, ehemaliger brasilianischer Nationaltrainer, ist Alex hinter Kapitän John Terry und dem Portugiesen Ricardo Carvalho nur dritte Wahl.

Für Alex zu wenig, schließlich will der Abwehrspieler 2010 mit der brasilianischen Nationalmannschaft bei der WM in Südafrika spielen.

Brasiliens Coach Carlos Dunga erklärte zuletzt, Alex benötige mehr Spielpraxis, um einen Platz in der "Selecao" beanspruchen zu können. In Brasiliens Auswahl ist Alex hinter Bayern-Star Lucio und dem ehemaligen Leverkusener Juan ebenfalls nur Ersatz.

Sport1.de fasst weitere Splitter aus dem internationalen Fußball zusammen.

Ailton vor ungewisser Zukunft

Der ehemalige Bundesliga-Torschützenkönig Ailton blickt in eine ungewisse Zukunft. Ailtons Leihvertrag beim österreichischen Erstligisten SCR Altach läuft am 31. Dezember aus.

Die Transferrechte für den Brasilianer liegen beim ukrainischen Klub Metalurg Donezk, wo Ailton noch bis zum Sommer unter Vertrag steht.

Ailton selbst jedoch würde gern in Österreich bleiben: "Ich vergesse sicher nicht, dass ich hier noch einmal eine Chance bekommen habe", sagt der 35-Jährige, der für Altach bisher sieben Saisontore erzielt hat.

Das österreichische Team ist bereits sein achter Verein binnen vier Jahren. Seitdem der pummelige Stürmer 2004 von Werder Bremen zu Schalke 04 gewechselt war, spielte er unter anderem bei Besiktas Istanbul, dem Hamburger SV und bis Februar beim MSV Duisburg.

Bestechungsskandal weitet sich aus

Der Bestechungsskandal im spanischen Fußball weitet sich offenbar aus. Wie der nationale Verband RFEF mitteilte, untersucht die Staatsanwalt nun auch ein Erstliga-Spiel der Saison 2006/2007.

Dabei soll es beim 2:0-Sieg von Athletic Bilbao gegen UD Levante am letzten Spieltag der Saison zu Unregelmäßigkeiten gekommen sein.

Durch diesen Sieg schaffte Bilbao im letzten Moment den Klassenerhalt.

Bereits Anfang Dezember hatte die Zeitung "El Mundo" ein Tonband veröffentlicht. Darauf gibt Mittelfeldspieler Jesuli vom CD Teneriffa zu, 6000 Euro für eine Niederlage seines Teams am letzten Spieltag der vergangenen Zweitliga-Saison gegen den FC Malaga erhalten zu haben.

Hull-Profi festgenommen

Marlon King von Premier-League-Aufsteiger Hull City ist vorübergehend festgenommen worden.

Der 28 Jahre alte Stürmer stellte sich am Mittwoch freiwillig der Polizei, die wegen eines Vorfalls vom Sonntag in einer Szenebar ermittelte.

King soll dort eine 20-jährige Frau angegriffen haben. Er wurde auf Kaution wieder freigelassen und muss im Februar 2009 wieder bei den ermittelnden Behörden erscheinen.

Röber-Klub muss nicht fusionieren

Saturn Ramenskoje muss nun doch nicht mit einem anderen Moskauer Vorortklub fusionieren.

Der russische Verein des deutschen Trainers Jürgen Röber wird mit staatlicher Unterstützung in Höhe von umgerechnet neun Millionen Euro selbständig bleiben.

Saturn war von der regionalen Politikspitze zum Zusammenschluss mit dem FC Chimki gedrängt worden.

Beide Vereine spielen weiterhin in der höchsten russischen Liga. Neuer Trainer bei Chimki soll Konstantin Sarsanija, derzeit Manager beim UEFA-Cup-Gewinner Zenit St. Petersburg, werden.

Griechischer Verbandspräsident zurückgetreten

Wassilis Gagatsis ist als Präsident des griechischen Fußball-Verbandes zurückgetreten. Grund ist ein für Januar geplanter Prozess.

Gagatsis soll durch Fälschung von Unterschriften nordgriechische Klubs unterstützt haben. Bis zu Neuwahlen soll Wassilis Hatziapostolou den Verband führen.

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