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Cristiano Ronaldo steht seit 2003 bei ManUnited unter Vertrag © getty

Nach der Meisterschaft, der CL und der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres will Cristiano Ronaldo nun ManUnited küren.

Tokio - Auch zum Ende eines "fantastischen Jahres" ist Cristiano Ronaldo noch immer hungrig auf Titel.

Nach dem Gewinn der englischen Meisterschaft, der Champions League und der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres (Ronaldo ist Europas Bester) will der portugiesische Superstar nunmehr Manchester United mit seinen Toren bei der Klub-WM in Japan zum besten Verein der Welt küren.

"Unsere Mannschaft ist nach den zwei Titeln in der vergangenen Saison gereift. Wir erwarten eine Menge von uns", sagte der 23 Jahre alte Stürmer vor dem bereits laufenden Turnier (LIVESCORES).

Voller Einsatz und spielerische Highlights

Trotz der Zusatzbelastung versprach Ronaldo den vielen japanischen Fans der Red Devils vollsten Einsatz und spielerische Highlights: "Wir wollen unseren besten Fußball zeigen. Und ich will zu 100 Prozent gewinnen, genau wie meine Mitspieler auch."

Zwar greift Manchester als Sieger der europäischen "Königsklasse" erst am 18. Dezember im Halbfinale ins Spielgeschehen ein, doch in Asien sind Ronaldo und Co. bereits jetzt in aller Munde.

"Wir bieten unterhaltsamen Fußball mit unterhaltsamen Spielern. Das gefällt Menschen auf der ganzen Welt", meinte Teammanager Alex Ferguson.

20.000-Kilometer-Trip

Doch der Schotte wird sein Team nicht als Zirkusnummer auf den 20.000-Kilometer-Trip rund um den Globus schicken.

Das Ziel ist der zweite Triumph nach 1999 (1:0 gegen Palmeiras Sao Paulo). "Wir sind der einzige britische Klub, der den Titel schon mal gewonnen hat", stellte Ferguson fest und betonte: "Das ist einer der wichtigsten Erfolge der Vereinsgeschichte."

Von den sechs Kontrahenten wird am ehesten LDU Quito aus Ecuador die Rolle des Spielverderbers für ManU zugetraut.

LDU Quito mit Selbstvertrauen

Der Copa-Libertadores-Gewinner strotzt nur so vor Selbstvertrauen. "Wir trainieren, um Klub-Weltmeister zu werden", erklärte Torhüter Jose Cevallos siegessicher.

Manchester und Quito könnten frühestens im Endspiel am 21. Dezember im National Stadium von Yokohama, dem Austragungsort des WM-Finales 2002 zwischen Brasilien und Deutschland (2:0), aufeinandertreffen.

Zum fünften Mal wird der Weltpokal-Sieger im Rahmen der Klub-WM ermittelt. Dabei treffen die sechs Kontinental-Meister sowie ein Wild-Card-Vertreter aufeinander.

Kräftige Aufstockung des Preisgeldes

Zum Auftakt spielt am Donnerstag Adelaide United (Australien) in Tokio gegen Waitakere United (Neuseeland).

Außerdem sind noch Gamba Osaka (Japan), Al Ahly (Ägypten) und Pachuca (Mexiko) am Start.

Mit einer kräftigen Aufstockung des Preisgeldes versucht der Weltverband FIFA, die in den vergangenen Jahren wenig beachtete Veranstaltung aufzuwerten.

Vier Millionen Euro für den Sieger

Insgesamt werden rund 13 Millionen Euro an Prämien ausgeschüttet. Allein der Sieger kassiert umgerechnet fast vier Millionen Euro.

Im letzten Jahr triumphierte der AC Mailand mit einem 4:2 gegen den argentinischen Renommierklub Boca Juniors Buenos Aires.

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