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Antoine Kombouare ist seit der Saison 2009/2010 Trainer bei Paris St. Germain © getty

Beim Liga-Auftakt gegen Lorient enttäuscht der Hauptstadt-Klub seinen Geldgeber. Trainer Antoine Kombouare beschwichtigt.

Paris - Die Konkurrenz lacht sich ins Fäustchen: Der neureiche Klub Paris St. Germain hat sich zum Auftakt der französischen Liga kräftig blamiert.

Der für Neuzugänge im Wert von 84 Millionen Euro aufgerüstete Ex-Meister und Top-Favorit enttäuschte seine neuen Geldgeber aus Katar gleich kräftig und musste sich anschließend sogar vom gegnerischen Trainer verspotten lassen.

"Du kannst dir natürlich große Namen kaufen und dich selbst zum Favoriten ausrufen, aber im Fußball zählen andere Werte wie Teamgeist", sagte Christian Gourcuff nach dem 1:0 seines FC Lorient im Prinzenpark:

"Wir haben mit Demut und als Mannschaft gespielt."

Großer Druck für Spieler

Der mediale Hype um das neue Team habe zu viel Druck auf die Pariser Spieler gemacht, meinte Gourcuff und feixte abschließend: "Das ist das klassische Szenario, das bei PSG immer wieder abläuft."

Seit Ende Mai hält die Gruppe Qatar Sports Investment 70 Prozent am französischen Hauptstadtklub.

Rekordsumme für Pastore

Wenige Stunden vor dem Saisonstart hatte das neue Lieblingsspielzeug von Scheich Tamim bin Hamad Al Thani, dem Kronprinzen Katars, noch ein besonderes Extra bekommen.

Für die französische Rekordsumme von 42 Millionen Euro wechselte der argentinischen Spielmacher Javier Pastore von US Palermo nach Paris. (350007DIASHOW: Internationale Wechselbörse).

Damit eliminierte PSG seinen eigenen Ablöserekord, den sie 2000 in finanziell ebenfalls noch guten Zeiten durch die 33,5 Millionen für Nicolas Anelka aufgestellt hatten.

Fans erwarten den Titel

Das Gegentor von Julien Quercia in der 28. Minute war ein großer Schock für die Fans, die wie selbstverständlich nun den Titel erwarteten.

Lorient hatte als Elfter der vergangenen Saison nur fünf Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.

"Es gibt keinen Grund zur Panik"

"Es dauert eben, bis man eine Mannschaft aufgebaut hat", sagte Trainer Antoine Kombouare: "Das ist eine Herausforderung, aber es gibt keinen Grund zur Panik."

Schon im Vorfeld hatte Kombouare angekündigt, frühestens nach fünf Spieltagen eine erste Beurteilung zuzulassen.

In Paris, aber auch in Katar, wird die Geduld aber schon nach dem ersten Spiel auf eine harte Probe gestellt.

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