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Wayne Rooney (r.) geht seit der Saison 2004/2005 für ManUnited auf Torejagd © getty

Der Tritt in der Königsklasse bleibt ungesühnt. Balakov geht in die Heimat, Blackburn entlässt Ince. Internationale Splitter.

München - Wayne Rooney steht seinem Klub Manchester United im Achtelfinale der Champions League zur Verfügung.

Die "Red Devils" müssen nicht mit einer Bestrafung seitens der UEFA rechnen, nachdem Rooney im letzten Gruppenspiel gegen Aalborg seinem Gegespieler Kasper Risgard auf die Brust gestiegen war.

Nach Angaben der UEFA, lag bei der Aktion keine Absicht vor.

Damit kann ManUnited im Achtelfinale auf Rooney zurückgreifen. Der Gegner des englischen Meisters wird am Freitag bei der Auslosung in Nyon ermittelt.

Sport1.de hat weitere Splitter aus dem internationalen Fußball zusammengestellt:

Nierensteine setzen Benitez matt

Der englische Rekordmeister FC Liverpool muss im Premier-League-Spitzenspiel bei Arsenal London am Sonntag ohne seinen Teammanager Rafael Benitez auskommen.

Der 48-Jährige hatte sich Nierensteine entfernen lassen und muss deshalb einige Tage kürzer treten.

Für Benitez wird in London dessen Assistent Sammy Lee auf der Bank sitzen.

Balakov kehrt nach Bulgarien zurück

Krassimir Balakow, ehemaliger Bundesliga-Profi des VfB Stuttgart, kehrt als Trainer in seine Heimat Bulgarien zurück und übernimmt den Erstligisten Chernomorets Burgas.

Der 42-Jährige tritt dort die Nachfolge von Dimitar Dimitrov an, der seinerseits eine neue Aufgabe im Ausland sucht.

Balakow, der 1995 und 1997 zu Bulgariens Fußballer des Jahres gewählt wurde und 92 Länderspiele bestritt, führte das Nationalteam 1994 ins WM-Halbfinale.

Mit Stuttgart erreichte er 1998 das Endspiel im Europapokal der Pokalsieger (0:1 gegen den FC Chelsea).

Nach seiner Zeit als Assistent des damaligen Stuttgarter Chef-Coaches Felix Magath übernahm er 2006 (bis Mai 2007) hauptverantwortlich den Schweizer Erstligisten Grasshoppers Zürich.

Im Oktober 2007 wechselte Balakow schließlich zum FC St. Gallen, wo er seine Tätigkeit im Sommer dieses Jahres beendete.

Steaua wirft Trainer Munteanu raus

Der rumänische Spitzenklub Steaua Bukarest hat sich von Trainer Dorinel Munteanu, Ex-Bundesliga-Profi des 1. FC Köln und des VfL Wolfsburg, getrennt.

Klub-Besitzer George Becali verkündete die Entlassung und präsentierte gleichzeitig in Marius Lacatus den Nachfolger des 40-Jährigen.

Lacatus war auch Vorgänger des ehemaligen Mittelfeldspielers und nach der 3:5-Niederlage in der Champions League gegen Olympique Lyon am 22. Oktober zurückgetreten.

Unter Munteanu, 134-maliger rumänischer Nationalspieler, hatte der Renommierklub seit seinem Amtsantritt am 27. Oktober nur ein Spiel gewonnen.

Blackburn setzt Ince vor die Tür

Der ehemalige englische Nationalspieler Paul Ince ist nach nur sechs Monaten als Teammanager bei den Blackburn Rovers entlassen worden.

Dies gab der Premier-League-Klub am Dienstag auf seiner Internetseite bekannt.

Damit zogen die Rovers die Konsequenzen aus der sportlichen Talfahrt der vergangenen Wochen.

Zuletzt verlor Blackburn sechs Ligaspiele in Folge und fiel nach insgesamt elf Partien ohne Sieg auf den 19. und vorletzten Tabellenplatz zurück.

Ince hatte den Job beim Klub des ehemaligen Bayern-Stürmers Roque Santa Cruz erst im Juni als Nachfolger des Walisers Mark Hughes angetreten.

Reggina feuert Coach Orlandi

Trainer Nevio Orlandi ist beim italienischen Erstligisten Reggina Calcio am Dienstag entlassen worden. Dies gab der Klub auf seiner Internetseite bekannt.

Am vergangenen Sonntag hatte der Verein beim 0:2 gegen Sampdoria Genua seine zehnte Saisonniederlage kassiert und war in der italienischen Serie A auf den vorletzten Platz abgerutscht.

Die Nachfolge wird Giuseppe Pillon (52) antreten, der zuletzt beim Zweitligisten Treviso tätig war.

Orlandi hatte erst im März dieses Jahres die Nachfolge des gefeuerten Renzo Ulivieri angetreten und anschließend Reggina zum Klassenerhalt geführt.

Mbo Mpenza hängt Schuhe an den Nagel

Der ehemalige belgische Nationalspieler Mbo Mpenza muss seine Karriere wegen einer hartnäckigen Rückenverletzung beenden.

Der 32-Jährige ist der ältere Bruder des ehemaligen Schalker und Hamburger Profis Emile Mpenza.

Mbo Mpenza war im Sommer dieses Jahres vom RSC Anderlecht zum griechischen Klub FC Larissa gewechselt, hatte für seinen neuen Verein aber kein einziges Spiel absolviert.

"Ich habe eine Rückenverletzung, die mir bestimmte Bewegungen unmöglich macht", sagte Mpenza, der 56 Länderspiele für Belgien bestritt und dabei drei Tore erzielte.

Hleb erneut Fußball des Jahres in Weißrussland

Der ehemalige Stuttgarter Alexander Hleb ist in seiner Heimat Weißrussland zum sechsten Mal in sieben Jahren zum Fußballer des Jahres gewählt worden.

Der Nationalmannschafts-Kapitän, der beim spanischen Tabellenführer FC Barcelona unter Vertrag steht, setzte sich bei der von der Zeitung Pressball durchgeführten Wahl erneut durch.

Hinter ihm landeten Stürmer Witali Rodionow von BATE Borissow und Mittelfeldspieler Alexander Kulchij vom FC Rostow auf den Plätzen zwei und drei.

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