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Angelo Ogbonna (l.) bestritt in dieser Saison bislang neun Serie-A-Spiele für den FC Turin © getty

Ein italienischer Fußballprofi verletzt sich bei einem Autounfall. Almeria feuert seinen Trainer. Die internationalen Splitter.

München - Angelo Ogbonna, Profi des italienischen Erstligisten FC Turin, ist mit seinem PKW von einer Brücke in einen Bach gestürzt und dabei verletzt worden.

Der Abwehrspieler war am frühen Montagmorgen gegen 5.00 Uhr mit seinem Kleinwagen unterwegs, als er auf einer Brücke vermutlich wegen Nebels die Kontrolle verlor.

Nach einem Vier-Meter-Sturz landete das Auto schließlich in einem Bach. Der Spieler wurde ins Krankenhaus gebracht, wo er an einer Schulter behandelt werden musste.

Sport1.de hat weitere Splitter aus dem internationalen Fußball zusammengestellt:

Hellas-Präsident schwer verletzt

Ebenfalls in einen Autounfall verwickelt ist Pietro Arvedi, Besitzer des italienischen Drittligisten und ehemaligen Meisters Hellas Verona.

Er ist am Sonntagabend bei einem Crash auf der Autobahn nahe der norditalienischen Stadt Mantua schwer verletzt worden.

Arvedi hatte anhalten müssen, weil seinem PKW das Benzin ausgegangen war. Ein Lancia raste kurz darauf mit hoher Geschwindigkeit in das stehende Fahrzeug.

Totti liegt flach

Der AS Rom muss vier Wochen ohne seinen Kapitän Francesco Totti auskommen. Der Weltmeister verletzte sich am vergangenen Sonntag beim Spiel gegen Catania Calcio (2:3) und wurde mit einer Oberschenkelzerrung in der 30. Minute ausgewechselt.

Weniger Gewalt im italienischen Fußball

Doch es gibt auch Positives aus Italien zu vermelden: Der Kampf der italienischen Regierung gegen die Gewalt im Fußball zeigt Wirkung. Die Zahl der festgenommenen Randalierer ging 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 57 Prozent zurück.

Dies teilte Innenminister Roberto Maroni auf einer Pressekonferenz am Montag mit. Die Zahl der Spiele, bei denen Fans verletzt wurden, sei um 26 Prozent rückgängig. Die Zahl der Verletzten unter den Sicherheitskräften sei sogar um 40 Prozent geschrumpft.

Almeria feuert Trainer

Der spanische Erstligist UD Almeria hat wenige Stunden nach dem 0:1 bei Aufsteiger Sporting Gijon seinen Trainer Gonzalo Arconada entlassen. Arconada hatte den Posten im Sommer von Unai Emery übernommen, der zum FC Valencia gewechselt war.

Der Nachfolger Arconadas steht noch nicht fest. Almeria hat nur eines der letzten elf Ligaspiele gewonnen und ist mit 16 Punkten aus 16 Spielen Tabellen-16. Spieler stürzt mit PKW in einen Bach.

Craig Moore vor Comeback

Sechs Wochen nach seiner Hodenkrebs-Operation haben die Ärzte dem ehemaligen Bundesliga-Profi Craig Moore grünes Licht für ein Comeback gegeben. Dies gab Queensland Roar, derzeitiger Klub des Australiers, ehemals Spieler bei Borussia Mönchengladbach, am Montag bekannt.

Demnach kann Moore ab sofort wieder spielen und trainieren, da derzeit keine akuten medizinischen Maßnahmen ergriffen werden müssen.

Moore wird jedoch weiterhin genau beobachtet und regelmäßig untersucht. Dem 33 Jahre alten Nationalspieler war am 11. November ein Hoden entfernt worden.

Utrecht muss neuen Trainer suchen

Willem van Hanegem, niederländischer Fußball-Vize-Weltmeister von 1974, legt den Trainerposten beim Ehrendivisionär FC Utrecht zum Saisonende nieder.

Der 64-Jährige vermisst die Unterstützung des Klubvorstands und wird den im Sommer auslaufenden Vertrag daher nicht verlängern.

Er begründete seine Entscheidung mit Vorfällen im Herbst, die zur Entlassung seiner vier Assistenztrainer geführt hatten.

Bislang hieß es stets, van Hanegem hätte die Entlassungen akzeptiert. In der Tageszeitung "Algemeen Dagblad" erklärte er allerdings nun, dass er vom Vorstand hintergangen worden sei.

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