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Alex Ferguson ist seit 1986 Trainer bei Manchester United © getty

Einen Tag nach dem Gewinn der Klub-WM in Yokohama, richtet Manchester United eine Kampfansage an die Premier-League-Konkurrenten.

Yokohama - Im bunten Konfettiregen von Yokohama genossen Cristiano Ronaldo und Wayne Rooney sichtlich den Gewinn des Weltpokals, doch nun müssen die Superstars im winterlich grauen Liga-Alltag nachlegen.

Bereits am zweiten Weihnachtstag, dem in England traditionellen Boxing Day, muss sich der in der Premier League zurückgefallene Meister Manchester United beim Aufsteiger Stoke City beweisen.

"Dieser Erfolg ist die Basis für den Angriff auf die Spitze", sagte Sir Alex Ferguson in der Stunde des Triumphes und richtete damit eine Kampfansage an die Konkurrenten FC Liverpool, FC Chelsea und Aston Villa. Der Teammanager wollte sogar an eine "Schubwirkung für den ganzen Klub" glauben.

Der Titel als "Sprungbrett"

Dank Rooneys Treffer nach Vorlage von Ronaldo in der 73. Minute hatte sich der Champions-League-Sieger gegen den Copa-Libertadores-Gewinner LDU Quito (Teamseite) aus Ecuador knapp, aber aufgrund einer Vielzahl an Chancen hochverdient mit 1:0 (0:0) durchgesetzt.

Auch die Unterzahl nach dem Platzverweis für Nemanja Vidic (49.) hielt ManU nicht auf.

"Das wird wie ein Sprungbrett für uns sein", meinte Ferguson nach dem zweiten Titel für United nach 1999 47259(die Bilder zum Spiel).

Denn in der Liga läuft es für die Red Devils nicht wie gewünscht. Platz vier, sechs Punkte Rückstand auf Tabellenführer Liverpool - eine Niederlage beim Aufsteiger wäre ein ganz schwerer Rückschlag auf dem Weg zur angestrebten Titelverteidigung.

Die Liga im Blick

Deshalb fielen die Feierlichkeit im fernen Japan auch kurz aus. Am Montag flog das Team zurück nach England, um mit der Vorbereitung auf das Auswärtsspiel am Freitag zu beginnen. Nun gilt es, den Jetlag und die Reisestrapazen aus den Gliedern zu schütteln.

Bereits in Japan hatten sich die unschönen Begleiterscheinungen der Zeitverschiebung bemerkbar gemacht. "Viele hatten Probleme mit dem Schlafen", berichtete Ferguson: "Hoffentlich haben wir genug Erholungszeit."

Nach dem ersten Titelgewinn vor neun Jahren klappte das jedenfalls ganz gut. Drei Tage nach dem damaligen 1:0-Erfolg gegen Palmeiras Sao Paulo in Tokio bezwang ManU den FC Everton 5:1.

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