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Sicherheitsvorkehrungen wie bei einem Staatsbesuch - alles wegen David Beckham © getty

Aus Furcht vor einem Anschlag herrscht bei "Becks" erstem Milan-Auftritt Alarmstufe Rot. Die "Magpies" stehen nicht mehr zum Verkauf.

München - Höchste Alarmstufe beim Auftritt von David Beckham in Dubai: Wenn der englische Star-Fußballer zu seiner ersten Dienstreise mit seinem neuen Klub AC Mailand am Montag in die Vereinigten Arabischen Emirate aufbricht, werden im Golf-Staat Sicherheitsvorkehrungen wie bei einem Staatsbesuch getroffen.

Hintergrund ist die Angst vor einem möglichen Anschlag auf den 33-Jährigen. "Becks" wird deshalb rund um die Uhr von Sicherheitskräften bewacht.

Beckham hat bei Milan einen Vertrag bis zum 8. März unterschrieben und wird danach in die Major League Soccer (MLS) zu Los Angeles Galaxy zurückkehren.

Bis zum Vertragsende am 8. März könnte er zwölf Begegnungen für den AC Mailand bestreiten, darunter auch die Spiele im UEFA-Cup gegen Werder Bremen. In Dubai bereitet sich der Champions-League-Sieger von 2007 auf die Rückrunde vor.

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Dabei wird es zum Abschluss im Rahmen der Dubai Challenge auch zu einem Testspiel gegen den Bundesligisten Hamburger SV am 6. Januar kommen. Sport1.de hat weitere internationale News zusammengefasst.

Newcastle nicht zu verkaufen

Der englische Traditionsverein Newcastle United steht nicht mehr zum Verkauf. Das kündigte Klub-Besitzer Mike Ashley an, nachdem er drei Monate vergeblich nach einem Käufer gesucht hatte.

"Ich bin froh, dass ich die Unsicherheit einiger Fans bezüglich der Zukunft von Newcastle United beenden kann", sagte der bei den Anhängern der "Magpies" unbeliebte Millionär, der den Erstligisten im Mai 2007 für umgerechnet rund 197 Millionen Euro übernommen hatte: "Für mich wird 2009 das Jahr, in dem wir den Klub gemeinsam nach vorne bringen."

Doch die Fans scheint der Klub-Boss mit der Nachricht nicht zu versöhnen. "Es ist das am wenigsten willkommene nachträgliche Weihnachtsgeschenk, das wir bekommen konnten", sagte Michael Ord, Sprecher eines United-Fanklubs.

Hintergrund: Die Anhänger machen Ashley dafür verantwortlich, dass ihr Idol Kevin Keegan Anfang September als Teammanager zurückgetreten war. Die "Mighty Mouse" hatte damals wegen Unstimmigkeiten bei den Transferaktivitäten "ihren" Hut genommen.

Basken fordern eigene Nationalmannschaft

Tausende Basken haben bei einem Marsch durch die nordspanische Stadt Bilbao die Teilnahme einer eigenen Fußball-Nationalmannschaft am internationalen Wettbewerb gefordert.

"In Großbritannien ist dies erlaubt mit Teams von Schottland und Wales, es sollte also auch bei Spanien oder Frankreich der Fall sein", erklärte Elisa Sainz de Murieta als Chefin der Partei Baskische Solidarität.

Baskische Mannschaften sind zwar existent, werden aber von internationalen Verbänden nicht anerkannt. Die Terrororganisation ETA kämpft seit 40 Jahren auch unter Anwendung von Gewalt für die Unabhängigkeit des Baskenlandes, das aus Teilen von Nordspanien und Südwest-Frankreich besteht.

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