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Willy Sagnol traf in 184 Bundesliga-Spielen für Bayern München sieben Mal © imago

Der Franzose fädelt seine zweite Karriere ein. Tottenham scheitert mit einem 31,6 Millionen Euro schweren Deal. Die internationalen Splitter:

Von Martin van de Flierdt

München - Hartnäckige Achillessehnenbeschwerden haben ein Bundesligacomeback von Willy Sagnol in dieser Saison bislang verhindert.

Ob der Franzose überhaupt noch einmal für den FC Bayern die Stiefel schnüren wird, ist mehr als nur ungewiss. Auch Sagnol selbst glaubt wohl nicht mehr an eine Rückkehr auf den grünen Rasen und arbeitet bereits an einer Karriere nach der aktiven Laufbahn.

Nach Informationen der französischen Sportzeitung "L?Equipe" wird sich der 31-Jährige noch im Januar mit Jerome de Bontin, dem Präsidenten des AS Monaco treffen, um über einen Posten als Sportdirektor seines Ex-Klubs zu verhandeln.

Sagnol war von 1997 bis 2000 im Fürstentum aktiv. Sein Vertrag in München läuft noch bis Ende Juni 2010.

Sport1.de hat weitere internationale Splitter:

Tottenhams gescheiterter Großcoup

Der FC Portsmouth hat eine Offerte des Premier-League-Konkurrenten Tottenham Hotspur ausgeschlagen, für umgerechnet 31,6 Millionen Euro die englischen Nationalspieler Peter Crouch, Jermain Defoe und Glen Johnson an die White Hart Lane ziehen zu lassen.

Portsmouth begründete seine ablehnende Haltung mit der Höhe der gebotenen Ablöse. Sie entspreche nicht im Geringsten dem Wert des Spielertrios, das unter Nationaltrainer Fabio Capello zu den festen Größen der "Three Lions" gehört.

Portmouths Besitzer Alexander Gaydamak hat den Klub zum Verkauf frei gegeben, der derzeit drei Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze hat. Um einen angemessenen Preis zu erzielen, muss der Pokalsieger seine Erstklassigkeit bewahren.

Hoffnungsträger Belhadj

Ein Verlust von Crouch, Defoe und Johnson würde die sportliche Substanz des Teams nach dem Abgang von Lassana Diarra zu Real Madrid weiter schwächen. Nach vier Ligapleiten in Serie setzt Trainer Tony Adams seine Hoffnung unterdessen auch auf Nadir Belhadj (Porträt). Die Leihgabe aus Lens wurde für 4,6 Millionen Euro fest verpflichtet.

Tottenham, nur durch die Tordifferenz von den Abstiegsrängen getrennt, war zuletzt schon bei West Ham United mit einem Angebot über 6,2 Millionen Euro für den walisischen Nationalspieler Craig Bellamy auf taube Ohren gestoßen.

Zumindest im Fall Defoe bleibt Trainer Harry Redknapp, der erst im Herbst von Portsmouth zu den Spurs gewechselt war, optimistisch. Defoe war nämlich erst im vergangenen Sommer von Tottenham an die Südküste gewechselt. Einen Teil der knapp 9,5 Millionen Euro Ablöse schuldet Portsmouth den Nordlondonern immer noch.

Arsenal jagt Arteta

Der FC Arsenal ist auf der Suche nach einem Ersatz für Spielmacher Cesc Fabregas, der nach seinem Bänderriss im Knie vier Monate ausfällt, offenbar in Liverpool fündig geworden.

Nach Angaben der "Sun" ist "Gunners"-Coach Arsene Wenger bereit, bis zu 12,5 Millionen Euro für Mikel Arteta (Porträt) an den FC Everton zu überweisen. Der Spanier besitzt bei den "Toffees" noch einen Vertrag bis 2012.

Da er in der laufenden Saison nur im UEFA-Cup aktiv war, könnte Arsenal den 26-Jährigen in der Rückrunde auch in der Champions League einsetzen.

Real will Valencia

Antonio Valencia heißt das aktuelle Objekt der Begierde von Real Madrids neuem Trainer Juande Ramos. Der Ecuadorianer in Diensten des Premier-League-Siebten Wigan Athletic (DATENCENTER: Die Premier League) hat Ramos schon zu dessen Zeit als Coach der Tottenham Hotspur begeistert.

"Madrid ist ein Traum für Antonio", wird Valencias Berater Diego Herrera in der spanischen Sporttageszeitung "As" zitiert.

Der Haken: der Flügelstürmer besitzt in Wigan einen Vertrag bis 2011, sein Klub fordert satte 18 Millionen Euro Ablöse. Die ist Real nicht bereit zu bezahlen. Sportdirektor Pedja Mijatovic strebt stattdessen eine Ausleihe bis zum Sommer mit anschließender Kaufoption an.

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