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Lothar Matthäus und Ehefrau Liliana (hier mit Giovane Elber) sorgen sich in Israel © imago

Der Rekordnationalspieler sorgt sich wegen des Konflikts im Gazastreifen und überlegt, seine Zelte in Israel vorzeitig abzubrechen.

München - Eben erst hat er seine Liliana geheiratet 50798(DIASHOW: Lothar tut's schon wieder) - schon macht sich Lothar Matthäus trübe Gedanken.

Wegen des anhaltenden Konflikts im Gazastreifen erwägt der Rekordnationalspieler eine vorzeitige Rückkehr nach Deutschland.

"Wenn das Risiko zu groß werden sollte, müssen wir uns Gedanken machen. Dann sind wir weg", sagte Matthäus, der in Israel den Erstligisten Maccabi Netanya trainiert, der "Welt am Sonntag".

Hintergrund: Netanya liegt etwa 150 Kilometer nördlich des Gazastreifens.

Bald schon Trainer in der Bundesliga

Auf Grund des Konflikts stand Matthäus während seines Weihnachtsurlaubs, in dem er in Las Vegas seine Freundin heiratete, täglich in Kontakt mit seinen Freunden in Israel.

Beunruhigt sei er bislang allerdings noch nicht. Auch aus sportlichen Gründen kann sich der 150-malige Nationalspieler vorstellen, Israel den Rücken zu kehren.

"In unserem Geschäft geht es manchmal ganz schnell, deshalb will ich nicht ausschließen, vorzeitig zu gehen. Es ist nicht mein dringlichster Wunsch, aber irgendwann hoffe ich schon, auch mal in Deutschland als Trainer tätig zu sein."

Vertrag mit Ausstiegsklausel

Matthäus besitzt in Netanya einen Zweijahresvertrag, der bei Anfragen aus der Bundesliga angeblich eine Ausstiegsklausel beinhalten soll.

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