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Adriano wechselte 2001 aus Rio de Janeiro nach Mailand © getty

Inter Mailands Stürmerstar sorgt einmal mehr für Aufregung und muss richtig zahlen. Ein Trainer peilt den Pokal-Hattrick an.

München - Der italienische Meister Inter Mailand hat wieder einmal Ärger mit dem Brasilianer Adriano.

Der Stürmerstar ist zum Trainingsauftakt nicht erschienen und soll nun kräftig zur Kasse gebeten werden.

Wie die Gazzetta dello Sport berichtet, soll Adriano eine Strafe in Höhe von 150.000 Euro zahlen, insgesamt 30 Prozent seines Januar-Gehalts.

Bereits im vergangenen Jahr hatte Adriano seinem Ruf als "enfant terrible" alle Ehre gemacht. Mehrmals war der 26-Jährige zu spät zum Training erschienen.

Lange Vorgeschichte

Dazu kamen diverse Skandale wie Party-Exzesse bis tief in die Nacht. So war Adriano von Trainer Jose Mourinho zwischenzeitlich auch aus dem Kader gestrichen worden.

Der portugiesische Coach hatte Adriano bereits zu einem Wechsel geraten.

Zuletzt war ein Ausleihgeschäft an Flamengo Rio de Janeiro im Gespräch. Bereits in der Vorsaison hatte Inter den Angreifer wegen mangelnder Fitness und einigen Ausschweifungen an Sao Paolo ausgeliehen.

Sport1.de hat weitere internationale Splitter:

Sporting wieder in der Spur

Sporting Lissabon ist knapp zwei Monate vor dem Champions-League-Duell gegen den deutschen Rekordmeister Bayern München ein erfolgreicher Start ins neue Jahr gelungen.

Die zuletzt enttäuschende Mannschaft von Trainer Paulo Bento gewann zum Auftakt des 13. Spieltages der portugiesischen Meisterschaft 2:0 beim abstiegsbedrohten Team von Vitoria Setubal.

Damit zog der Pokalsieger wieder nach Punkten mit dem führenden Rekordmeister Benfica Lissabon gleich, der erst am späten Sonntagabend beim Schlusslicht CD Trofense antreten musste.

Die Tore für Sporting erzielten der Brasilianer Liedson (17.) und Kapitän Joao Moutinho (31.).

St. Etienne siegt überraschend

Im französischen Pokalwettbewerb setzte sich der AS Saint-Etienne im Duell der Erstligisten überraschend gegen Girondins Bordeaux durch.

In der 74. Minute erzielte der der französische Nationalspieler Bafetimbi Gomis den entscheidenden Treffer.

Somit hat Alain Perrin, der Trainer der abstiegsgefährdeten "Verts", weiterhin die Chance seinen dritten Pokalsieg in Folge zu feiern: Der 52-Jährige hatte in den vergangenen Jahren schon mit dem FC Sochaux und Olympique Lyon triumphiert.

Der amtierende Meister und Pokalsieger aus Lyon konnte nicht wie geplant in den Wettbewerb starten.

Die Partie beim Fünftligisten US Concarnoise musste abgesagt werden, da der Rasen der Gastgeber gefroren und somit unbespielbar war.

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