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Jermain Defoe (r., gegen Diego Benaglio) spielt seit Februar 2008 in Portsmouth © getty

Jermain Defoe wird wohl nicht mehr für den FC Portsmouth spielen. Der englische Nationalspieler erhielt Morddrohungen von Fans.

London - Der englische Nationalspieler Jermain Defoe von Premier-League-Klub FC Portsmouth hat von erbosten Fans Morddrohungen erhalten.

Die Pompey-Anhänger nehmen dem Angreifer offenbar übel, dass er Teammanager Harry Redknapp zum Ligarivalen Tottenham Hotspur folgen will.

Die Spurs haben bereits ein Angebot für den 26-Jährigen abgegeben, das Portsmouth aber zu niedrig war.

"Ich habe keinen Schimmer, wie die an meine Nummer gekommen sind. Einige Anrufe haben mir den Magen umgedreht", sagte Defoe im "Sunday Mirror".

"Nicht mehr alle Tassen im Schrank"

Er habe den Klub schon über die Vorfälle informiert, ergänzte er.

"Meine Familie ist empört und zutiefst beunruhigt. Ich frage mich, was in aller Welt in die Leute gefahren ist, dass sie so etwas tun. Die haben wohl nicht mehr alle Tassen im Schrank."

Defoe war im Februar 2008 von den Spurs zu Pompey gewechselt und dort aufgrund seiner Treffsicherheit überaus beliebt.

Erkältung nur vorgeschoben?

Beim 0:0 am Samstag im FA-Cup gegen Bristol City fehlte er angeblich wegen einer Erkältung.

Wie "The Times" berichtet, hat er aber verlauten lassen, dass er angesichts der Feindseligkeiten der Fans nicht mehr für Portsmouth spielen möchte.

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