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Roque Santa Cruz (l.) wechselte vom FC Bayern zu den Blackburn Rovers © getty

Blackburn lehnt ein lukratives Angebot für Santa Cruz ab, Arschawins Berater bezichtigt Zenit der Preistreiberei. Die Wechselbörse.

Von Thorsten Mesch

München - Manchester City buhlt weiter um Roque Santa Cruz.

Doch die Blackburn Rovers scheinen keinen Ersatz für ihren Torjäger in Aussicht zu haben.

Deshalb wollen sie den ehemaligen Bayern-Profi anscheinend um keinen Preis ziehen lassen.

''Wir haben ihnen ein sehr gutes Angebot für Roque gemacht, aber sie haben abgelehnt", erklärte Manchester Citys Teammanager Mark Hughes am Donnerstag.

"Wir haben im Sommer ein Angebot um zwölf Millionen gemacht, und das neue Angebot war wesentlich höher", so Hughes.

Der Waliser war zum Saisonbeginn von Blackburn zu Manchester City gewechselt und würde seinen ehemaligen Schützling gern in seinem Team haben.

Toure-Berater weiß von nichts

Das gilt auch für Yaya Toure, Bruder von Arsenal-Profi Kolo Toure. Der Ivorer vom FC Barcelona könnte das Mittelfeld der "Citizens" verstärken.

"Manchester City hat große Ziele und viel Geld. Aber sie haben nicht mit mir gesprochen. Sie müssten mit dem Verein sprechen", erklärte Toures Berater Dimitri Seluk dem katalanischen Radiosender "RKB" und betonte: "Yaya Toure ist sehr glücklich in Barcelona."

Auch Arsenal wurde schon mit Toure in Verbindung gebracht.

Sport1.de hat weitere internationale Transfer-News zusammengefasst.

Zenit feilscht um Höchstpreis für Arschawin

"Andrej Arschawin steht vor dem Wechsel zu Arsenal". "Arschawin ist bereits in London". "Arschawin beim Arsenal-Training gesichtet". "Preis für Arschawin bei 20 Millionen Pfund".

So oder so ähnlich lauteten zuletzt die Schlagzeilen diverser englischer Zeitungen. Die üblichen Spekulationen.

Glaubt man Dennis Lachter, dann versucht Zenit St. Petersburg lediglich, den Preis für seinen abwanderungswilligen Superstar in die Höhe zu treiben.

"Sie versuchen, die Medien zu benutzen, um 20 Millionen Pfund für ihn zu bekommen", behauptet Lachter.

Lachters Meinung ist nachvollziehbar. Er ist Arschawins Berater. Sein Klient hatte bereits verkündet, er werde nie wieder für Zenit spielen und sich notfalls aus seinem Vertrag freikaufen.

"Es gibt keine Verhandlungen"

Dass der Verein aus St. Petersburg möglichst viel Geld für den russischen Nationalspieler herausschlagen möchte, ist aber ebenfalls allzu verständlich.

Als heißester Interessent gilt laut englischen Medien der FC Arsenal. Zenit habe betätigt, die Londoner seien einer von mehreren Vereinen, die ihr Interesse am Angreifer bekundet hätten.

Doch Lachter wiegelt ab. "Es gibt keine Neuigkeiten und es gibt auch keine Verhandlungen", erklärte er dem "London Evening Standard". "Die Leute von Zenit wollen ein Interesse am Spieler erzeugen. Das ist alles", so der Berater.

"Arschawins Marktwert ist sehr schwer zu bestimmen", räumt Zenits Generaldirektor Maxim Mitrofanov ein: "Wir wollen eine angemessene Summe erhalten und müssen auch sehen, wen wir als Eratz für Andrej bekommen."

Pepe: "Ronaldo möchte nach Madrid"

Eine noch größere Hängepartie der Arschawin-Transfer ist der immer wieder kolportierte Wechsel von Manchester Uniteds Superstar Cristiano Ronaldo zu Real Madrid.

Englands Meister lehnt einen Transfer kategorisch ab, der Spieler ließ aber immer wieder durchblicken, dass er gerne nach Madrid wechseln würde.

So sieht es auch Ronaldos portugiesischer Nationalmannschaftskollege Pepe. "Ich glaube, dass Cristiano tatsächlich gerne kommen würde", sagte Real Madrids Innenverteidiger der Sportzeitung "AS".

"Ich habe viel mit ihm über diese Sache gesprochen, aber das Wichtigste ist, dass er selbst gesagt hat, er würde gern bei Real spielen", so Pepe.

Tevez-Zukunft weiter unklar

Weiter unklar ist die Zukunft von Cristiano Ronaldos Teamkollegen Carlos Tevez. Auf die Frage, ob sein Klient auch in der kommenden Saison für Manchester United spielen werde, antwortete Tevez' Berater Kia Joorabchian der "BBC": "Das ist schwer vorherzusagen, denn im Fußball ist alles möglich."

Joorabchian betonte, es habe noch keine Vertragsverhandlungen mit United gegeben. Der Vertrag des Argentiniers läuft zwar im Sommer aus, aber die Transferrechte liegen bei Joorabchians Investment-Firma "MSI", die 30 Millionen Pfund Ablöse verlangt.

Auch Tevez liebäugelte zuletzt mit Real Madrid.

Deutscher U-19-Europameister zu West Ham?

Einen Sprung in seiner noch jungen Karriere könnte Savio Nsereko vollziehen. Der Stürmer, der mit der deutschen U-19-Nationalmannschaft im vergangenen Jahr Europameister wurde, steht vor einem Wechsel vom italienischen Serie-B-Klub Brescia Calcio zum englischen Erstligisten West Ham United.

Gianluca Nani, technischer Direktor der Hammers und ehemaliger Sportdirektor in Brescia, möchte Nsereko zusammen mit dem Polen Salomon Bartosz in den nächsten Tagen unter Vertrag nehmen und das Paar bis zum Saisonende als Leihgabe in Brecia "parken".

"Gianluca Nani kennt Savios Fähigkeiten," sagte Nserekos Berater Patrick Bastianelli. Laut Bastianelli ist der in Kampala (Uganda) geborenen Nsereko ein Wunschsspieler von West Hams Coach Gianfranco Zola. Nsereko war 2005 vom TSV 1860 München nach Brescia gewechselt. 2008 lehnte er ein Angebot von Inter Mailand ab.

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