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Der 26-Jährige vermietet die Immobilie unwissentlich an den Kriminellen Ricardo Alves, der wegen diverser Raubüberfälle und Autodiebstähle auf den Fahndungslisten der portugiesischen Justiz steht
Cristiano Ronaldo hat mit Glück einen schweren Unfall unverletzt überstanden © getty

Cristiano Ronaldo kommt bei einem schweren Unfall mit dem Schrecken davon. Niko Kovac tritt zurück. Internationale Splitter.

München - Cristiano Ronaldo hat einen schweren Autounfall in der Nähe des Manchester Flughafens unverletzt überstanden.

Der 23-jährige verlor die Kontrolle über seinen Wagen und krachte am frühen Morgen in vollem Tempo gegen eine Absperrung.

Sein roter Ferrari wurde dabei völlig zerstört.

Der Portugiese kam dabei allerdings mit dem Schrecken davon und ist bereits wieder im Training, wie die Verantwortlichen von Manchester United bestätigten.

"Überall Trümmer"

Gegen 10.20 Uhr fuhr der Shootingstar zum Mannschaftstraining. In einem Tunnel verlor er bei hohem Tempo die Kontrolle und prallte erst gegen eine Absperrung und landete danach an der Tunnelwand.

"Die Front seines Autos war komplett zerstört. Überall lagen Trümmer herum", berichtete ein Augenzeuge der englischen Zeitung "Sun".

So wurde ein Reifen des Autos rund 200 Meter vor der Unfallsstelle gefunden.

Pures Glück

"Ronaldo stand an der Seite der Straße, wirkte einsam und verwirrt. Meine Tochter sagte zu mir: Oh mein Gott, das ist Cristiano Ronaldo", schilderte er weiter.

Bei der Schwere seines Unfalls war es pures Glück, dass Ronaldo seinen Wagen unbeschadet verlassen konnte. "Es war unglaublich, dass er unverletzt war, denn sein Auto sah wirklich schlimm aus", erklärte der Augenzeuge.

Die Ermittlungen der englischen Polizei zum Unfallhergang laufen.

Sport1.de hat weitere internationale Meldungen zusammengefasst:

Niko Kovac tritt zurück

Die kroatische Nationalmannschaft muss zukünftig ohne ihren bisherigen Kapitän Niko Kovac auskommen. Der gebürtige Berliner hat seinen Rücktritt erklärt.

"Es war eine sehr harte Entscheidung, denn es hat mir sehr viel bedeutet, für mein Land zu spielen", erklärte der 37 Jahre alte Mittelfeldspieler vom österreichischen Spitzenklub RB Salzburg.

"Ich wäre ein Risiko für die Mannschaft, wenn ich weitermachen würde. Ich bin kein Stammspieler mehr bei meinem Klub und das Team braucht in der WM-Qualifikation jüngere Spieler, die sich jede Woche im Verein beweisen. Trainer Slaven Bilic hat auf meiner Position zahlreiche Alternativen", erklärte Kovac.

Der 83-fache Nationalspieler (15 Tore) hatte seinen Schritt. schon nach dem Aus der Kroaten im EM-Viertelfinale 2008 angekündigt.

Buffon muss Comeback verschieben

Das Comeback von Italiens Weltmeister-Torwart Gianluigi Buffon verzögert sich. Der Schlussmann von Juventus Turin wird im ersten Meisterschaftsspiel des neuen Jahres am Sonntag gegen AC Siena nicht auflaufen.

"Ich will erst spielen, wenn ich mich sicher fühle", sagte der 30-Jährige.

Juves Ersatztorwart, Alexander Manninger, wird weiterhin Buffon ersetzen, der sein erster Pflichtspieleinsatz gegen Catania Calcio am kommenden Mittwoch bestreiten könnte.

Buffon musste wegen einer schweren Adduktorenverletzung drei Monate lang pausieren. Erst in dieser Woche hatte er erstmals wieder beim Testmatch gegen den AS Monaco für eine Halbzeit gespielt.

Finnland verlängert mit Baxter

Die finnische Nationalmannschaft, Gruppengegner der DFB-Auswahl in der WM-Qualifikation, hat den Vertrag mit Trainer Stuart Baxter bis zum Ende der Qualifikation für die EM 2012 verlängert. Der 55-jährige Engländer war 2007 verpflichtet worden.

Der Brite war außer in seiner Heimat auch in Norwegen, Portugal, Schweden, Japan und Südafrika tätig. Das nächste WM-Qualifikationsspiel bestreiten die Finnen mit Baxter am 28. März in Wales.

Mit vier Punkten aus drei Spielen belegt die Suomi-Auswahl derzeit den vierten Platz der Gruppe 4 hinter Deutschland (10 Zähler), Russland und Wales (je 6).

18 Monate Haft für Moggi

Der ehemalige Sportdirektor von Italiens Rekordmeister Juventus Turin, Luciano Moggi, ist am Donnerstag von einem Gericht in Rom zu 18 Monaten Haft verurteilt worden, sein Sohn Alessandro muss 14 Monate im Gefängnis verbringen.

Ob die Haftstrafen tatsächlich abgesessen werden müssen, entscheidet sich erst, wenn die Frist für einen möglichen Berufungsprozess abgelaufen ist. Dabei könnte den Moggis eine Straferlass-Verordnung zugute kommen, die die italienische Regierung 2006 für länger zurückliegende Straftaten ausgesprochen hatte.

Ihnen wurden Einschüchterungsaktionen gegen Profi-Fußballer sowie Verletzungen der Wettbewerbsregeln vorgeworfen. Davide Lippi, Sohn von Weltmeister-Coach Marcello Lippi, und weitere drei Angeklagten wurde freigesprochen.

Moggi senior soll seine Position als Juve-Manager ausgenutzt haben, um der inzwischen aufgelösten Agentur GEA seines Sohnes Mandanten zu verschaffen, urteilten die Richter.

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