vergrößernverkleinern
Wayne Rooney wechselte 2004 vom FC Everton zu Manchester United © getty

Der ManUnited-Stürmer droht wegen einer Zerrung fünf Spiele zu verpassen. Newcastle verpflichtet "Gazzas" siebenjährigen Neffen.

München - Manchester United muss mindestens drei Wochen auf Wayne Rooney verzichten.

Der englische Nationalstürmer hat sich beim 1:0-Sieg Uniteds am Mittwoch im Nachholspiel der Premier League gegen Wigan Athletic eine Zerrung im linken Oberschenkel zugezogen.

"Ich hoffe, dass er uns nicht noch länger fehlen wird", sagte Teammanager Alex Ferguson.

Rooney hatte bereits nach 52 Sekunden den Siegtreffer für die "Red Devils" erzielt und den Titelverteidiger damit auf Rang zwei geschossen. In der achten Minute musste er den Platz verletzt verlassen.

Fünf Spiele Pause drohen

Er könnte gleich fünf Spiele verpassen: Die Ligaspiele gegen Bolton Wanderers, West Bromwich Albion und den FC Everton sowie die Duelle im Ligacup gegen Derby County und im FA-Pokal gegen Tottenham Hotspur.

Rooneys Ausfall vergrößert die Verletzungssorgen. Angreifer Carlos Tevez und Verteidiger Jonny Evans sind angeschlagen und für die Begegnung in Bolton am Samstag fraglich.

Abwehrchef Rio Ferdinand (Rückenprobleme) und Verteidiger Patrice Evra (Fußverletzung) werden sicher fehlen.

Sport1.de hat weitere internationale Splitter zusammengefasst:

Newcastle holt "Gazza"-Neffen

So viel Wirbel hat wohl noch kein siebenjähriger Nachwuchskicker verursacht: Newcastle United hat Cameron Gascoigne, den Neffen von Paul Gascoigne, verpflichtet.

Der Steppke hat United laut der Tageszeitung "Daily Star" überzeugt, als er für seinen Klub Rutherford Swifts in einem Junioren-Spiel innerhalb von nur 30 Minuten 22 Tore erzielte.

Vorbild des Talents ist - hoffentlich nur in sportlicher Hinsicht - sein Onkel Paul, der seit dem Ende seiner Karriere hauptsächlich mit Alkohol- und Drogeneskapaden auf sich aufmerksam gemacht hat und derzeit erneut eine Entziehungskur bestreitet 49546(DIASHOW: "Gazza" und Co. - Die Skandalnudeln des Sports) .

"Paul inspiriert Camerons Spiel. Ich hoffe nur, dass er aus den Fehlern seines Onkels jenseits des Rasens lernt. Vielleicht werden wir eines Tages 'Gascoigne' wieder auf einem England-Trikot lesen", erklärte die Schwester des Ex-Profis, Camerons Mutter Lindsay.

West Ham gibt Bellamy nicht ab

West Ham United ist durch die Finanzkrise in Not geraten, trotzdem wehrt sich der Klub dagegen, dass ihm die Konkurrenz die besten Spieler abspenstig macht.

Laut dem "Independent" haben die "Hammers" zwei Angebote für Stürmer Craig Bellamy (DATENCENTER: Spielerprofil) ausgeschlagen.

Das erste kam von Tottenham Hotspur, die angeblich Darren Bent gegen Bellamy eintauschen wollten.

Dazu soll das neureiche Manchester City 9,5 Millionen Pfund (10,5 Millionen Euro) für Bellamy offeriert haben.

Platini fordert mehr Transparenz

UEFA-Präsident Michel Platini hat mehr Transparenz bei den Finanzen der großen europäischen Klubs gefordert.

"Ich wünsche mir mehr Einsicht in die Finanzen. Ich möchte ein wenig mehr Gerechtigkeit bei den wirtschaftlichen Bedingungen", sagte der Chef der Europäischen Fußball-Union dem Schweizer Radiosender "RSR".

Negative Auswirkungen der Finanzkrise auf den Fußball befürchtet Platini nicht. "Fußball kann auch mit weniger Geld gespielt werden. Deshalb beunruhigt mich die Finanzkrise nicht für den Fußball. Sie beunruhigt mich für die Menschen, die ihre Arbeit verlieren oder sich Sorgen machen, wie sie ihre Kinder ernähren können", erklärte Platini.

Den Druck aufrecht erhielt Platini auf die Ukraine und Polen als Gastgeber der EM 2012: "Im Moment sind wir bei 100 Prozent, aber wir brauchen 120 Prozent." Hintergrund von Platinis Forderung sind vor allem die schleppenden Arbeiten beim Bau der Stadien in den Hauptstädten Warschau und Kiew.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren! Zurück zur Startseite

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel