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Nihat absolvierte für die Türkei bislang 57 Länderspiele © getty

Fans des spanischen Rekordmeisters sind auffällig geworden. Barca investiert in ein neues Trainingszentrum, Nihat verletzt sich.

München - Erneut haben einige Anhänger mit rechtsradikalen Gesten und Gesängen den spanischen Rekordmeister Real Madrid in ein schlechtes Licht gerückt.

Laut des Schiedsrichterberichts von Alfonso Perez Burrull, der am Sonntag das Spiel zwischen dem Meister und CA Osasuna (3:1) leitete, hätten einige Real-Fans Flaggen und Banner "mit extremistischen oder radikalen Symbolen" geschwenkt.

Zudem habe er faschistische Gesänge und Gesten wahrgenommen.

Den Königlichen droht nun eine Geldstrafe. ad

Schon 2004 Geldstrafe

Bereits 2004 musste der Klub, dem vor allem die radikale Gruppe Ultra Sur Probleme bereitet, etwa 10.000 Euro Strafe zahlen.

Beim Champions-League-Spiel gegen Bayer Leverkusen hatten damals Fernsehbilder eine Gruppe schwarzgekleideter Hooligans beim Hitlergruß gezeigt.

Doch auch Burrull selbst ist nach dem Spiel in die Kritik geraten.

Kritik am Schiedsrichter

Der Schiedsrichter hatte Osasunas Spieler Juanfran nach zwei angeblichen Schwalben im Real-Strafraum zu Unrecht mit Gelb-Rot vom Platz gestellt.

"Die ganze Welt hat die Elfmeter gesehen. Der Schiedsrichter auch", schrieb die Sportzeitung "AS" und meinte: "Der heilige Juanfran ist ein Märtyrer."

Trotz der durch TV-Bilder belegten Fehler muss Burrull keine Konsequenzen durch den spanischen Schiedsrichterausschuss befürchten.

Sport1.de hat weitere Meldungen aus dem internationalen Fußball zusammengefasst.

Barca investiert 68 Millionen für Trainingsareal

Der FC Barcelona hat am Montag offiziell sein neues Trainingszentrum eröffnet.

Das in den vergangenen Monaten für 68 Millionen Euro gebaute Trainingsareal, das rund vier Kilometer vom Stadion Nou Camp im Vorort Sant Joan Despi liegt, hat eine Größe von 136.839 Quadratmetern und beinhaltet fünf Natur- sowie vier Kunstrasenplätze.

Bislang hatten die Katalanen direkt neben oder im Stadion trainiert.

Ehre für Ibrahimovic

Zlatan Ibrahimovic ist zu Italiens Fußballer des Jahres 2008 gewählt worden. Der schwedische Nationalspieler und Stürmerstar von Inter Mailand gewann die Wahl der Vereinigung der italienischen Fußball-Profis (AIC) und erhielt die Auszeichnung am Montagabend in Mailand.

Weltmeister Alessandro Del Piero (Juventus Turin) wurde als bester italienischer Spieler geehrt, Cesare Prandelli (AC Florenz) als bester Trainer.

Nihat am Knie operiert

Der spanische Erstligist FC Villarreal muss vier Wochen auf den türkischen Angreifer Nihat verzichten. Der EM-Star musste sich einem Eingriff an seinem rechten Knie unterziehen.

Villarreal trifft im Achtelfinale der Champions League am 25. Februar und 10. März auf Panathinaikos Athen. Bis dahin soll der 29-jährige Nihat wieder fit sein.

Verwaltungsrat von St. Germain zurückgetreten

Der Verwaltungsrat des französischen Erstligisten Paris St. Germain ist Sonntagnacht nach dem 2:1-Sieg über den FC Sochaux geschlossen zurückgetreten, um so rasch wie möglich Neuwahlen zu ermöglichen.

Das Vorgehen richtet sich gegen den Vereinspräsidenten Charles Villeneuve, der am Freitag in einem Brief an den Verwaltungsrat, der an die Medien durchsickerte, mehr Entscheidungsbefugnisse einforderte und sich über nicht eingehaltene Zusagen beklagte.

Aus dem Brief ging hervor, dass das Tischtuch zwischen dem Präsidenten und dem Hauptanteilseigner des Vereins, Sebastian Bazin, zerschnitten ist.

Nach zweijährigen internen Turbulenzen ist der Hauptstadtverein in dieser Saison sportlich in ruhigeres Fahrwasser zurückgekehrt (Tabelle Frankreich).

Die Verwaltungsratsmitglieder werfen dem Präsidenten vor, Unwahrheiten über die finanzielle Lage des Klubs verbreitet zu haben und die Kommunikation mit dem Gremium zu verweigern.

Saralegui wirft Handtuch

Mario Saralegui ist als Trainer des uruguayischen Vizemeisters Penarol Montevideo zurückgetreten.

Diese Entscheidung verkündete der 49-Jährige im Anschluss an das Derby gegen Nacional am Sonntag, das der fünfmalige Südamerika-Meister 1:2 verloren hatte.

Saralegui hatte den Posten im März 2008 übernommen.

Er gewann mit dem Klub elf der ersten 14 Spiele und erreichte das Finale um die Meisterschaft in Uruguay.

Dort unterlag seine Mannschaft Defensor Sporting. In der ersten Hälfte der aktuellen Saison war Rekordmeister Penarol allerdings hinter den Erwartungen zurückgeblieben und belegt derzeit den fünften Tabellenplatz.

Präsident in China abesetzt

Der seit Jahren umstrittene Präsident Xie Yalong ist an der Spitze des chinesischen Fußball-Verbandes abgesetzt worden.

Wie der Verband verkündete, übernimmt ab sofort der bisherige Vizepräsident Nan Yong die Aufgaben von Xie.

Der frühere Leichtathlet Xie war seit seinem Amtsantritt 2005 Zielscheibe von Fanprotesten gewesen.

Dem 53-Jährigen wird vorgeworfen, nicht gegen die ausufernden Manipulationen, Korruptionen und Ausschreitungen im chinesischen Fußball unternommen zu haben.

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