vergrößernverkleinern
Lothar Matthäus ist seit April 2008 Trainer bei Maccabi Netanya © getty

Lothar Matthäus nimmt mit Maccabi Netanya Kurs auf die Tabellenspitze. Italien feiert Ibrahimovic. Die internationalen Splitter.

München - Lothar Matthäus hat mit dem israelischen Erstligisten Maccabi Netanya nach zweiwöchiger Aussetzung des Spielbetriebs die Tabellenspitze ins Visier genommen.

Netanya bezwang Maccabi Tel Aviv am Montag mit 1:0 und rückte bis auf einen Punkt an Tabellenführer Maccabi Haifa heran.

Der nationale Fußball-Verband IFA hatte kurz nach Beginn der militärischen Intervention Israels im Gazastreifen einen Stopp des Spielbetriebs vorgenommen.

"In meiner Mannschaft sind drei oder vier Spieler, die ständig auf Abruf in Einsatzbereitschaft für die Armee stehen müssen.

Und andere Spieler haben Verwandte oder Freunde, die gerade bei der Armee sind", hatte Matthäus erklärt.

Sport1.de hat die Meldungen aus dem internationale Fußball zusammengefasst.

Italien feiert Ibrahimovic

Zlatan Ibrahimovic ist zu Italiens Fußballer des Jahres 2008 gewählt worden. Der schwedische Nationalspieler und Stürmerstar von Inter Mailand gewann die Wahl der Vereinigung der italienischen Fußball-Profis (AIC) und erhielt die Auszeichnung am Montagabend in Mailand.

Weltmeister Alessandro Del Piero (Juventus Turin) wurde als bester italienischer Spieler geehrt, Cesare Prandelli (AC Florenz) als bester Trainer.

Wohnungen von Inter-Ultras durchsucht

Die Mailänder Polizei hat am Dienstag die Wohnungen von zehn Inter-Ultras durchsucht. Die Tifosi werden beschuldigt, sich an Tumulten beteiligt zu haben, die am 11. November 2007 kurz nach dem Tod des Lazio-Fan Gabriele Sandri stattgefunden hatten.

Sandri war von einem Straßenpolizisten auf einer Autobahnraststätte nahe der toskanischen Stadt Arezzo mit einem Pistolenschuss getötet worden. Danach hatte es in ganz Italien Protestaktionen wütender Tifosi gegeben.

Die verdächtigten Inter-Fans werden der Körperverletzung, Plünderung, illegalen Waffenbesitzes und Widerstand gegen die Polizei beschuldigt. Seit vergangener Woche läuft in Arezzo der Prozess gegen den Polizisten, der für Sandris Mord verantwortlich gemacht wird.

Moggi-Verfahren verschoben

Luciano Moggi glänzte durch Abwesenheit, und aus technischen Gründen musste das Verfahren auf den 24. März verschoben werden.

In Neapel begann am Dienstag der Prozess gegen den skandalumwitterten ehemaligen Sportdirektor von Italiens Rekordmeister Juventus Turin, dieser musste allerdings nach kurzer Zeit verschoben werden.

Moggi steht in Neapel mit weiteren 25 Personen vor Gericht. Der 71-Jährige wird beschuldigt, mit Hilfe korrupter Schiedsrichter mehrere Spiele der Meisterschaft 2004/2005 und 2005/2006 zugunsten seines Turiner Vereins manipuliert zu haben.

Er wird auch der Bildung einer kriminellen Vereinigung mit dem Ziel beschuldigt, Einfluss auf Italiens Fußball-System zu nehmen. Moggi will 498 Entlastungszeugen laden lassen, darunter auch den italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi.

Russland bewirbt sich für WM

Der russische Fußball-Verband RFU wird beim Weltverband FIFA die Unterlagen für die Bewerbung um die WM 2018 beantragen. Dies erklärte Verbandspräsident Witali Mutko.

Die Bewerbungsfrist endet am 2. Februar, die Entscheidung fällt im Dezember 2010.

Zu den neun weiteren möglichen Kandidaten gehören Mexiko, USA, Spanien/Portugal, England, Niederlande/Belgien, Japan, Katar, China und Australien.

Südamerikanische Nationen sind von der Bewerbung ausgeschlossen, da Brasilien bereits als Ausrichter der WM-Endrunde 2014 feststeht.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel