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2001 holte Florentino Perez (l.) Zinedine Zidane (M.) zu Real Madrid © getty

Kehrt Perez als Real-Boss zurück? Kommt Wenger als Trainer und Zidane als Sportchef? Wen holt Manchester noch und was kostet Arschawin?

Von Thorsten Mesch

München - Nachdem Vicente Boluda den Präsidentenstuhl bei Real Madrid besetzt hatte, war klar, dass er den Posten des zurückgetretenen Ramon Calderon nur interimsmäßig übernimmt.

Als einer der heißesten Kandidaten bei der Wahl des nächsten Klubchefs gilt Calderons-Vorgänger Florentino Perez.

Und Perez, der von 2000 bis 2006 Präsident des spanischen Rekordmeisters war und damals die Ära der "Galaktischen" mit Stars wie Zinedine Zidane, Ronaldo, Luis Figo und David Beckham begründete, hat angeblich schon wieder große Pläne.

Wenger als Trainer und Sportchef

Im Sommer möchte Perez Arsene Wenger zum Trainer und Sportdirektor der "Königlichen" machen, berichtet die Zeitung "The Mirror" unter Berufung auf einen Informanten aus dem direkten Umfeld des Spaniers.

Zudem wolle Perez Arsenals Mittelfeld-Ass Cesc Fabregas und Kaka vom AC Mailand nach Madrid holen, so der Informant weiter.

"AS": Zidane als starker Mann

Doch damit nicht genug. Starker Mann an Perez' Seite könnte Zinedine Zidane werden.

Laut der spanischen Sportzeitung "AS" soll der ehemalige Real-Superstar am Rande eines Benefizspiels zu Perez gesagt haben, er würde zu Real Madrid zurückkehren, wenn Perez dies auch vorhabe.

Perez holte Zidane im Jahr 2001 von Juventus Turin nach Madrid.

Nachdem Kaka die 120-Millionen-Offerte von Manchester City ablehnte, bleibt Zidanes Wechsel nach Madrid bis heute der teuerste Transfer der Fußball-Geschichte.

Sport1.de hat weitere internationale News:

Manchester City will Henry

Manchester, das nach Kakas Absage den Waliser Craig Bellamy für umgerechnet 15 Millionen Euro von West Ham United verpflichtete und Nigel de Jong für 20 Millionen vom Hamburger SV loseiste, plant weitere hochkarätige Verstärkungen.

"The Independent" berichtet, City plane die Verpflichtung von Barcelonas Thierry Henry für den kommenden Sommer.

Tauschgeschäft mit Drogba?

City habe Interesse an Didier Drogba, behauptet die "Sun" und hält ein Tauschgeschäft für möglich:

Drogba würde demnach zusammen mit Abwehrspieler Alex und einem weiteren Chelsea-Profi (Florent Malouda oder Salomon Kalou) nach Manchester wechseln.

Im Gegenzug würde Robinho, den City den Londonern im Sommer vor der Nase weggeschnappt hatte, zu Chelsea wechseln. Robinho war zuletzt aus Citys Trainingslager auf Teneriffa nach Brasilien gereist ? ohne die Erlaubnis von Teammanager Mark Hughes.

Gespräch mit Robinho

Hughes kündigte nun ein klärendes Gespräch mit dem Brasilianer an. Robinho ließ verlauten, er fühle sich in Manchester wohl und wolle "so viele Tore wie möglich schießen, damit City den nächsten Level erreicht."

Für das Tor will Manchester den irischen Nationaltorwart Shay Given von Newcastle verpflichtet. Laut "Sun" fordern die "Magpies" 14 Millionen Pfund.

Arsenal setzt Limit für Arschawin

Maximal 13 Millionen, umgerechnet 12,8 Millionen Euro, will der FC Arsenal nach Aussage seines Präsidenten für den Andrej Arschawin bezahlen. Ansonsten wollen die "Gunners" von einer Verpflichtung des Starstürmers von UEFA-Cup-Sieger Zenit St. Petersburg absehen.

Abhängig von den Leistungen des Akteurs sei laut Peter Hill-Wood noch ein finanzieller Nachschlag in Höhe von rund 3,2 Millionen Euro möglich.

"Das ist unser letztes Angebot, diese Grenze werden wir nicht überschreiten", sagte der Boss des 13-maligen englischen Meisters dem Internetportal der "Zeitung Sowjetski Sport".

23-Jähriger stirbt nach Herzinfarkt

Am Donnerstag starb der 23 Jahre alte französische Profi Clement Pinault an den Folgen eines vor vier Tagen erlittenen Herzinfarktes.

Nur zwei Tage vor der Herzattacke hatte der in den Seealpen geborene Verteidiger noch beim 2:0-Sieg seines Klubs ASPTT Clermond-Ferrand im Zweitligaspiel gegen Stade Brest auf dem Platz gestanden.

Keine Anzeichen für Herzprobleme

Nach Aussagen des ASPTT-Mannschaftsarztes hatte es bei Pinault keine Anzeichen für Herzprobleme gegeben. Der Spieler war zu Saisonbeginn vom Erstligisten UC Le Mans nach Clermont-Ferrand gewechselt.

Erst in der vergangenen Woche hatte ein ähnlicher Fall in Frankreichs Sport für Aufsehen gesorgt, als in Cahor der Rugby-Profi Feao Latu wegen eines Herzinfarktes gestorben war. Der aus Tonga stammende 28-Jährige war am 14. Januar 15 Minuten nach Beginn des Auswärtsspiels seines Klubs Perigieux Cap bei Cahors Rugby zusammengebrochen.

45 Minuten nach dem Kollaps konnte im Krankenhaus nur noch der Tod festgestellt werden.

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