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Adrian Mutu darf sich sich über die Hilfe seines Heimatvereins freuen © imago

Nach der Verhängung der 17-Millionen-Euro-Rekordstrafe kündigt sein Heimatverein eine Spendenaktion für den Stürmer-Star an.

Bukarest - Für den mit einer Rekordstrafe belegten rumänischen Stürmerstar Adrian Mutu wird ein Spendenkonto eröffnet.

"Wir werden ein Konto einrichten, auf das die Menschen Beiträge einzahlen können", sagte Dinamo Bukarests Präsident Christian Borcea nach einem Bericht der Zeitung "Prosport".

Dinamo ist der Heimatklub Mutus.

FIFA verhängt Rekordstrafe

Der Stürmer des italienischen Traditionsvereins AC Florenz muss wegen Vertragsbruchs umgerechnet 17,17 Millionen Euro an seinen früheren Klub FC Chelsea zahlen, der Mutu im Oktober 2004 nach dessen Kokain-Affäre entlassen hatte.

Eine höhere Strafe hat der Weltverband FIFA noch nie gegen einen Spieler verhängt.

Siebenmonatige Sperre

Private Probleme trieben den Angreifer damals in den Drogensumpf, was eine siebenmonatige Sperre zur Folge hatte.

Die Blues zogen die Konsequenzen, eine FIFA-Schiedskommission entschied nun zu Gunsten des Klubs von Michael Ballack.

Chelsea begrüßte das Urteil. "Wir können bestätigen, dass uns diese Entscheidung mitgeteilt wurde. Wir sind sehr zufrieden, es ist eine wichtige Entscheidung für den Fußball", war der Wortlaut einer Presseerklärung auf der Vereins-Homepage der "Blues".

Das Urteil spreche dem Verein "nicht nur Geld zu", sondern zeige zudem "die negativen Auswirkungen des Drogenkonsums und die Verantwortung, die wir alle tragen".

Mutu kündigt Berufung an

Mutu kann nun beim Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne Berufung einlegen.

Diesen Schritt hatte er für den Fall einer Bestrafung zuvor bereits angekündigt.

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