vergrößernverkleinern
Robinho startete seine Karriere beim FC Santos in Brasilien © getty

Angeblich muss der Brasilianer über 200.000 Euro locker machen. Real verzichtet auf Klage vor dem CAS. Internationale Splitter.

München - Brasiliens Nationalspieler Robinho kommt seine "Flucht" aus dem Trainingslager von Manchester City teuer zu stehen.

City-Teammanager Mark Hughes kündigte eine Geldstrafe für den Star an, die laut Medienberichten bei rund 210.000 Euro liegen soll.

Dies würde zwei Wochengehältern von Robinho entsprechen.

"Ich habe Robi gesagt, was ich von seiner Aktion halte. Es wird eine Strafe für ihn geben", sagte Hughes, der sich zu den Spekulationen über die Höhe allerdings nicht äußern wollte.

Flucht nach Brasilien

Ansonsten wollte Hughes unter den Fall Robinho "einen Strich ziehen. Es geht weiter. Er wird weiterhin wie jeder andere Spieler bei Manchester City behandelt".

Der 24-Jährige hatte zuletzt ohne Erlaubnis das Trainingslager des Premier-League-Klubs auf Teneriffa verlassen und war nach Brasilien geflogen.

Robinho hatte anschließend familiäre Probleme als Grund genannt.

Der Brasilianer war im vergangenen Sommer für 42 Millionen Euro von Real Madrid verpflichtet worden und ist der bisher teuerste Einkauf der Vereinsgeschichte.

Er war bislang zwölfmal für die Citizens erfolgreich.

Sport1.de hat weitere internationaleSplitter zusammengestellt:

Real verzichtet auf Klage vor dem CAS

Der spanische Rekordmeister Real Madrid verzichtet trotz der fehlenden Spielberechtigungen seiner beiden Neuzugänge Klaas-Jan Huntelaar und Lassana Diarra für die Champions League auf einen Einspruch vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne.

Die Königlichen nahmen nach spanischen Medienberichten aufgrund der fehlenden Erfolgsaussichten von der Klage Abstand und die Transferpanne damit auf die eigene Kappe.

Die UEFA hatte Anfang Januar den Einsatz beider Spieler für Madrid in der Königsklasse abgelehnt. Da die Profis bereits im UEFA-Cup für ihre ehemaligen Klubs gespielt haben, darf laut Regularien nur einer von ihnen für die Königlichen in der Champions League auflaufen.

UEFA-Präsident Michel Platini, der sich in der vergangenen Woche in dieser Angelegenheit mit dem neuen Real-Präsidenten Vicente Boluda getroffen hatte, äußerte sich in einer ersten Stellungnahme anerkennend über das Verhalten der Königlichen.

"Für mich kommt diese Entscheidung nicht überraschend", sagte Platini, der aus aktuellem Anlass aber ankündigte, die derzeit gültigen Regeln hinsichtlich der Spielberechtigung für die Europacup-Wettbewerbe mit den zuständigen Gremien zu prüfen.

Real hatte in der Winterpause den niederländischen Stürmer Huntelaar und Mittelfeldspieler Diarra aus Frankreich in der Annahme verpflichtet, dass beide für die Champions League spielberechtigt seien.

Gravesen hängt Schuhe an den Nagel

Der 66-malige dänische Nationalspieler Thomas Gravesen hat im Alter von 32 Jahren seine Karriere beendet.

Der Mittelfeldspieler, der unter anderem drei Jahre in der Bundesliga für den Hamburger SV aktiv war, hatte bereits im vergangenen Sommer seinen Vertrag beim schottischen Meister Celtic Glasgow aufgelöst.

Neben Celtic und dem HSV spielte Gravesen auch für den FC Everton und Real Madrid.

"Ich habe ein paar tolle Jahre im Ausland gehabt und in vier Ländern gespielt und gelebt. Mit 32, fast 33, habe ich mich zum Aufhören entschieden, ehe mich das Alter oder die Gesundheit dazu zwingen", sagte der WM-Teilnehmer von 2002.

Randalierer stürmen Old-Boys-Geschäftsstelle

Mit Schusswaffen und Baseballschlägern haben am Montag rund 30 Randalierer die Geschäftsstelle des argentinischen Erstligisten Newell's Old Boys gestürmt.

Die aufgebrachten Anhänger des fünfmaligen Meisters aus Rosario verschafften sich laut Manager Jorge Ricobelli gewaltsam Zutritt zu den Büroräumen im Stadion "El Coloso del Parque", zerstörten Teile des Inventars und bedrohten Vereinsangestellte. 21 Personen wurden festgenommen.

Die Randalierer hinterließen in den Geschäftsräumen des früheren Klubs von Diego Maradona eine Spur der Verwüstung.

Sie zerstörten Büros, zogen durch einen Fitnessraum und die Kantine, es sollen auch Schüsse gefallen sein.

Hintergund ist vermutlich die im Dezember unter chaotischen Umständen erfolgte Abwahl des Präsidenten Miguel Angel Rodriguez.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel