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Frank Rijkaard könnte der Nachfolger von Huub Stevens beim PSV werden. © getty

Der Ex-Bondscoach hat gute Chancen, den Ex-Schalker in Eindhoven zu beerben. Owen ist erneut verletzt. Internationale Splitter:

Eindhoven - Nach dem Rücktritt von Huub Stevens ist beim PSV Eindhoven der bisherige Assistent Dwight Lodeweges zum Interimstrainer ernannt worden.

Wer die Nachfolge des früheren Bundesliga-Trainers antreten wird, ist aber noch unklar. Als aussichtsreicher Kandidat wird unter anderem Ex-Bondscoach Frank Rijkaard gehandelt.

Stevens hatte am Mittwoch nach dem enttäuschendem Saisonverlauf seinen Rücktritt beim Liga-Fünften erklärt. Zuletzt hatte sich die Missstimmung innerhalb des Vereins verstärkt. Eine Mehrheit der PSV-Profis soll nicht mehr hinter dem Trainer gestanden haben. Auch bei den Zuschauern hatte der Coach kaum mehr Kredit.

Nach dem zwischenzeitlichen 1:2-Rückstand am vergangenen Samstag in der Ehrendivision gegen NAC Breda (Endstand 2:2) hatten die PSV-Fans im Philipsstadion weiße Taschentücher geschwenkt.

Rijkaard wäre eine naheliegende Wahl auf den Chefposten: Der Europameister von 1988 ist nach seinem Abgang beim spanischen Spitzenreiter FC Barcelona im Sommer derzeit ohne Job. Sport1.de hat weitere internationale Splitter:

Owen erneut verletzt

Michael Owen vom Traditions-Klub Newcastle United klebt das Verletzungspech weiter an den Fersen. Der 29-Jährige musste am Mittwochabend beim 1:2 der Magpies bei Manchester City nach nur 19 Minuten das Feld verlassen.

Bei einem Kopfball-Duell mit Citys Neuzugang Nigel de Jong, der vor einer Woche für 20 Millionen Euro vom Hamburger SV kam, landete Owen so unglücklich, dass er sich eine Sprunngelenk-Verletzung zuzog.

Owen jedenfalls verließ das City of Manchester Stadium auf Krücken. "Er ist umgeknickt. Die Ärzte sagen, dass Michael sechs bis acht Wochen ausfallen könnte", erklärte Newcastles Teammanager Joe Kinnear.

Der frühere Liverpool-Star Owen wechselte 2005 von Real Madrid nach Newcastle und konnte seitdem nur 69 Spiele absolvieren.

Pele traurig über Fall Robinho

Fußball-Idol Pele beurteilt nach der Robinho-Affäre zukünftige Wechsel brasilianischer Spieler ins Ausland pessimistisch. "Der Markt wird die Türen für Brasilianer schließen", erklärte der 68-Jährige am Rande eines Treffens mit FIFA-Präsident Joseph S. Blatter in Sao Paulo.

Der brasilianische Nationalspieler Robinho wurde von der Polizei im Zusammenhang mit einem Sexualverbrechen verhört. "Wir haben so sehr darum gekämpft, dass sich die Türen für die nachfolgenden Generationen öffnen", meinte der dreimalige Weltmeister.

Pele schloss in seiner Kritik auch die Superstars Ronaldo und Adriano namentlich ein, die ebenfalls in der Vergangenheit für zahlreiche negative Schlagzeilen außerhalb des Spielfelds gesorgt hatten.

Maradona wider mal politisch

Auch als Nationaltrainer Argentiniens macht Diego Maradona aus seiner politischen Einstellung kein Hehl.

Das große Idol der Gauchos stieg nun mit Venezuelas Staatspräsident Hugo Chavez auf die Wahlbühne in Caracas, um für dessen Referendum zur Abschaffung der Amtszeitbegrenzung zu werben.

Maradona, der mit Kubas Revolutionärsführer Fidel Castro eng befreundet ist, stellte sich demonstrativ neben Chavez bei dessen Ansprache im Stadion Brigido Iriarte vor Mitgliedern von nationalen Sportverbänden.

Jordanier werfen Mülleimer

Handfest zu ging es nach dem Qualifikations-Spiel zur Asienmeisterschaft zwischen Singapur und Jordanien. Wie die Tageszeitung "Straits Times" aus Singapur berichtete, seien den Spielern der Gäste nach dem 1:2 die Sicherungen durchgebrannt.

So sollen nach Aussagen von Singapurs Teammanager Eugene Loo die Jordanier im Kabinengang mit allem um sich geworfen haben, was nicht niet- und nagelfest war.

Als Wurfgegenstände wurden Besenstiele, Mülleimer, Plastikflaschen und Metallventilatoren genannt.

Farnerud trifft - Eriksson unter Druck

Ein Treffer des Ex-Stuttgarters Alexander Farnerud bescherte der schwedischen Nationalmannschaft einen 1:0 (0:0)-Erfolg in Oakland Kalifornien gegen Mexiko. Der Mittelfeldspieler war vor 25.000 Zuschauern in der 58. Minute erfolgreich.

Damit setzte sich die Negativserie der Mexikaner fort, die in den letzten sechs Länderspielen nur einen Sieg landen konnten.

Der schwedische Coach der Lateinamerikaner, Sven-Göran Eriksson, gerät zumehmend unter Druck.

Doping-Sperre für Fußball-Profis

Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat Daniele Mannini und Davide Possanzini jeweils zu einer einjährigen Doping-Sperre verurteilt.

Die beiden Spieler, die 2007 bei dem italienischen Zweitligisten Brescia Calcio unter Vertrag standen, hatten sich nach dem Spiel ihres Vereins gegen Chievo Verona im Dezember 2007 erst mit Verzögerung einem Doping-Test unterzogen.

Der italienische Fußballverband hatte die beiden Spieler freigesprochen, das Anti-Doping-Gericht des Nationalen Olympischen Komitees von Italien CONI hatte Mannini und Possanzini lediglich zu einer zweiwöchigen Sperre verurteilt. Die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA legte Widerspruch gegen dieses Urteil ein.

Laursen beendet Karriere im Dänen-Trikot

Martin Laursen hat seine Karriere in der dänischen Nationalmannschaft wegen gesundheitlicher Probleme beendet.

Der 31 Jahre alte Kapitän von Aston Villa, der 51 Länderspiele bestritt und an der WM 2002 sowie den EM-Endrunden 2000 und 2004 teilgenommen hat, leidet seit längere Zeit an Knieproblemen.

Im vergangenen Jahr war der Abwehrspieler noch zu Dänemarks Fußballer des Jahres gewählt worden.

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