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Micah Richards (r.) ist Nationalmannschafts-Kollege von Stürmer Wayne Rooney © getty

Nach der Unruhe um Robinho winkt Manchester City der nächste Skandal. Auch ein ehemaliger HSV-Star hat Ärger mit der Polizei.

München - Die Skandale bei Manchester City reißen nicht ab:

Eine Woche nachdem der brasilianische Star Robinho im Zusammenhang mit einem Sexualverbrechen verhört worden war, hat die englische Polizei City-Verteidiger Micah Richards verhaftet.

Der 20 Jahre alte Verteidiger soll in den frühen Morgenstunden des 24. Dezember an einem Angriff auf einen 18-Jährigen beteiligt gewesen sein.

Richards wurde nach einem Verhör zunächst bis zum 8. April auf Kaution freigelassen.

Er kam bisher elfmal für die englische Auswahl zum Einsatz.

Sport1.de hat weitere Meldungen aus dem internationalen Geschehen zusammengefasst.

Fahrverbot für Kevin Keegan

Kevin Keegan braucht für die nächsten sechs Monate einen Fahrer oder eine Monatskarte für Bus und Bahn.

Der frühere Star vom Hamburger SV und Englands Rekordmeister FC Liverpool hat mit einer Geschwindigkeits-Überschreitung den Maximalwert von zwölf Punkten in der Verkehrssünderdatei erreicht und muss seinen Führerschein für ein halbes Jahr abgeben.

Der 57-Jährige wurde am 27. August 2008 in einer Zone mit einer Höchstgeschwindigkeit von 48 Stundenkilometern mit 57,6 km/h geblitzt. In einer Anhörung erklärte Keegan, dass sich dieser Verstoß eine Woche vor seiner Trennung von Newcastle United ereignet habe.

Er sei von einem stressigen Meeting mit Newcastles Eigner Mike Ashley gekommen. Keegan trat zu Saisonbeginn als Teammanager zurück, weil er mit dem Klub-Boss große Differenzen wegen der Transferpolitik hatte.

Die Verkehrsrichter hörten sich die Einlassung von Keegan an, blieben allerdings hart. Zusätzlich zu Fahrverbot gab es für den erneuten Verstoß eine Geldstrafe von umgerechnet 850 Euro.

Ribery gegen die "Gauchos"

Franck Ribery von Bayern München steht im Aufgebot der französischen Nationalmannschaft für das Länderspiel am 11. Februar.

Die Franzosen treffen in Marseille auf den zweimaligen WM-Champion Argentinien. Außer durch Ribery wird die Equipe Tricolore von Thierry Henry (FC Barcelona), Nicolas Anelka (FC Chelsea) und Lassana Diarra (Real Madrid) angeführt.

Fernandes und Almeida im Aufgebot

Daniel Fernandes vom VfL Bochum und Hugo Almeida von Werder Bremen stehen im Aufgebot der portugiesischen Nationalmannschaft für das Länderspiel am kommenden Mittwoch gegen den deutschen Gruppengegner Finnland in Faro.

Insgesamt nominierte Nationaltrainer Carlos Queiroz 20 Spieler, an der Spitze des Aufgebots steht Weltfußballer Cristiano Ronaldo vom englischen Meister und Champions-League-Sieger Manchester United.

Die Portugiesen, die bei der EM in Österreich und der Schweiz im Viertelfinale an der deutschen Nationalelf gescheitert waren, belegen in der Qualifikation für die WM 2010 in Südafrika in der Gruppe 1 mit fünf Punkten aus vier Spielen derzeit den dritten Platz hinter Dänemark und Ungarn, die jeweils sieben Punkte auf dem Konto haben.

Hiddink stellt Arschawin frei

Guus Hiddink hat seinen Stürmer-Star Andrej Arschawin nach dessen Wechsel von Zenit St. Petersburg zum FC Arsenal nach London von einem Trainingslager der Sbornaja vom 8. bis 12. Februar freigestellt.

Der Niederländer will dem 27-Jährigen, der nach seinem Transfer zu Beginn dieser Woche noch Trainingsrückstand hat, die Chance geben, sich schneller beim englischen Premier-League-Klub einzugewöhnen.

Der EM-Halbfinalist und Gruppengegner der deutschen Nationalmannschaft in der Qualifikation für die WM 2010 in Südafrika absolviert einen Lehrgang in der Türkei, ohne jedoch am kommenden Mittwoch ein Länderspiel auszutragen.

Fehlen im Trainingslager wird auch Torjäger Roman Pawljutschenko, der mit seinem Klub Tottenham Hotspur am Sonntag im Londoner Lokalderby auf Arsenal trifft.

Larsson bleibt in Helsingborg

Henrik Larsson hat einem Wechsel zum französischen Erstligisten Qlympique Marseille eine Absage erteilt und wird auch in der kommenden Saison bei Helsingborgs IF spielen.

"Es sind zwar noch ein paar Details zu klären, aber das sollte in den nächsten Wochen geregelt sein", sagte der 38 Jahre alte 102-malige Nationalspieler am Donnerstag auf der Homepage des schwedischen Erstliga-Klubs. Der Stürmer war in seiner Karriere bereits für Feyenoord Rotterdam, Celtic Glasgow, den FC Barcelona und Manchester United aufgelaufen.

Zuletzt hatte Larsson für Aufregung gesorgt, als er in der Winterpause neun Partien in der Unihockey-Superliga, einer an Hallenhockey erinnernden schwedischen Volkssportart, absolvierte.

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