Argentinien und Kolumbien ziehen unaufhaltsam zur WM. Suarez-Treffer reicht Uruguay nicht. Ein Schalker schießt Peru zum Sieg.

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Buenos Aires/München - Mit Kantersiegen haben Argentinien und Kolumbien auf ihrem Kurs Richtung WM 2014 in Brasilien weiter an Fahrt aufgenommen.

Während die "Gauchos" (23 Punkte) mit einem 3:0 (2:0) gegen Venezuela ihre Tabellenführung behaupteten, zogen die "Cafeteros" (19) durch ein 5:0 (1:0) gegen Bolivien am spielfreien Tabellenzweiten Ecuador (17) vorbei.

Dass die Argentinier ihre Überlegenheit erst nach knapp einer halben Stunde in ein Tor ummünzen konnten, lag vor allem an Venezuela-Keeper Daniel Hernandez. Lionel Messi, Gonzalo Higuain und Ezequiel Lavezzi scheiterten gleich mehrfach am Schlussmann.

In der 28. Spielminute war es dann Higuain, der auf Messi-Vorlage traf. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit versenkte der Barca-Star den fälligen Elfmeter (44.), nachdem Gabriel Cichero den von Messi zum Tor geführten Ball mit dem Arm abwehrte.

Higuain setzt Schlusspunkt

Den Schlusspunkt setzte abermals Higuain (58.), der mit seinen Treffern acht und neun die alleinige Führung in der Torjägerliste der südamerikanischen WM-Qualifikation vor Messi (8 Treffer) übernahm.

Im ausverkauften Monumental-Stadion von Buenos Aires gelangen Messi und Co. so die erfolgreiche Revanche für das 0:1 im Hinspiel, die bislang einzige Niederlage in den Eliminatorias.

Falcao trifft für Kolumbien

Kolumbien fuhr unter dem früheren Argentinien-Trainer Jose Pekerman den vierten Sieg in Folge ein und träumt mehr denn je von der ersten WM-Teilnahme seit 1998. Nach zwei frühen Möglichkeiten für Falcao und Teofilo Gutierrez war es Macnelly Torres (20.), der die Führung erzielte.

Erst mit den Treffern von Carlos Valdes (49.) und Teofilo Gutierrez (62.) entschieden die Kolumbianer das Spiel, ehe Radamel Falcao (85.) und Pablo Armero (90.+3) das Ergebnis komplettierten.

Abwehrschwache "Urus"

Uruguay (13) konnte dagegen die Lücke zum Führungstrio nicht schließen, hält nach dem 1:1 (0:0) gegen Paraguay derzeit aber das vierte und letzte Direktticket zum Endturnier im Nachbarland in der Hand.

Der Südamerika-Meister wähnte sich in der Neuauflage des letzten Copa-America-Finales nach einem späten Tor von Luis Suarez (81.), der nun ebenfalls acht Treffer aufweist, auf der Siegerstraße, ehe vier Minuten später Edgar Benitez für den bitteren Ausgleich sorgte.

Die einst abwehrstarken Uruguayer kassierten damit im siebten Qualifikationsspiel in Folge ein Gegentor, während die "Albirrojas" mit acht Punkten Schlusslicht bleiben und in zehn Spielen nur einmal mehr als ein Tor schossen.

Farfan schießt Peru zum Sieg

Auf Platz fünf, der den Umweg über die Play-offs gegen einen Asienvertreter ermöglicht, liegt trotz der Niederlage Venezuela (12). Chile (12) verlor das Verfolgerduell in Peru (11) mit 0:1 (0:0).

Das Siegtor für die Peruaner, bei denen Bayern-Stürmer Claudio Pizarro 79 Minuten spielte, schoss der Schalker Jefferson Farfan drei Minuten vor dem Ende.

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