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David Beckham (l.) erzielte in sechs Pftlichspielen für Milan zwei Tore © getty

Die Verhandlungen sind verschoben. Inzaghi zieht mit Raul gleich, ein Klassiker wird zum Geisterspiel. Internationale Splitter:

München - Die Verhandlungen über einen endgültigen Transfer von Englands Ikone David Beckham von Los Angeles Galaxy zum AC Mailand sind offenbar verschoben worden.

Eine ursprünglich für Freitag geplante Reise Beckhams und des Milan-Managers Umberto Gandini nach Los Angeles, um mit dem US-Klub über den Wechsel des Mittelfeldstars zu Milan zu verhandeln, wird erst kommende Woche stattfinden.

Das berichtet die Gazzetta dello Sport. Galaxy habe den Termin um einige Tage verlegt, schrieb die Sporttageszeitung. Klub-Eigentümer Silvio Berlusconi ist dennoch zuversichtlich, dass es trotz der Verzögerung zu einer Übereinkunft mit Galaxy kommen werde:

"Ich wünsche mir, dass er bleibt. Wir haben in den vergangenen Stunden Fortschritte gemacht und sind immer zuversichtlicher." Ein Vertragsentwurf soll schon vorbereitet sein.

Die beiden Klubs müssen eine Einigung über die Höhe der Ablösesumme erzielen. Galaxy soll zehn Millionen Euro verlangen, Milan bisher aber nur fünf Millionen bieten. Der englische Mittelfeldspieler ist bis zum 8. März an den Serie-A-Klub ausgeliehen.

Sport1.de hat die weiteren Internationalen Splitter

Inzaghi gleichauf

Stürmerstar Filippo Inzaghi hat an der Spitze der "ewigen" Torschützenliste der Europapokale wieder mit dem Spanier Raul von Real Madrid gleichgezogen.

Der italienische Nationalspieler vom AC Mailand hat nach seinem Tor beim 1:1 bei Werder Bremen ebenso wie Raul 66 Tore auf dem Konto. Hinter Raul und Inzaghi rangiert der "Bomber der Nation", Gerd Müller (Bayern München/62), auf Platz drei.

Randale in St. Etienne

Fünf Rowdys hat die griechische Polizei nach Krawallen rund um das UEFA-Cup-Spiel zwischen Olympiakos Piräus und AS St. Etienne (1:3) verhaftet, davon vier Griechen und ein Franzose. Zudem wurde ein weiterer Anhänger der Gäste im Vorfeld der Partie durch einen Messerstich verletzt.

Die vier Griechen im Alter zwischen 22 und 43 Jahren gehörten zu einer Gruppe von Olympiakos-Hooligans, die Anhänger der Franzosen sowie die Polizei mit Steinen, Flaschen und anderen Gegenständen beworfen hatten.

Der 26 Jahre alte Franzose wurde verhaftet, weil er während des Spiels eine Leuchtrakete abgefeuert hatte.

Klassiker ohne Fans

Fünf Jahre lang dürfen die niederländischen Traditionsklubs Ajax Amsterdam und Feyenoord Rotterdam, wenn sie gegeneinander spielen, zu den jeweiligen Auswärtssspielen keine Fans mehr mitbringen.

Mit dieser Strafe reagierten die Bürgermeister Job Cohen (Amsterdam) und Ahmed Aboutaleb (Rotterdam), die gleichzeitig die Polizeipräsidenten ihrer Städte sind, auf die Krawalle am vergangenen Sonntag beim Aufeinandertreffen der Erzrivalen in der AmsterdamArena. Dort war es am Rande erneut zu Ausschreitungen gekommen.

Liverpool will nicht an Todestag spielen

Der FC Liverpool hat die UEFA darum gebeten, nicht am 20. Jahrestag der Katastrophe von Hillsborough spielen zu müssen.

Am 15. April 1989 waren im Verlaufe des FA-Cup-Halbfinals zwischen den "Reds" und Nottingham Forest im Hillsborough-Stadion in Sheffield im völlig überfüllten Gästeblock 96 Liverpool-Anhänger gestorben. Mehr als 700 wurden verletzt.

Sollte sich Liverpool im Achtelfinale der Champions League gegen Real Madrid durchsetzen, würde das Viertelfinal-Rückspiel am 15. April stattfinden. Liverpool hat der UEFA als Ausweichtermin den 14. April vorgeschlagen, damit der Jahrestag für Gedenkfeiern freigehalten werden kann.

Laporta weit Vorwürfe zurück

Der Präsident des FC Barcelona, Joan Laporta, hat Anschuldigungen zurückgewiesen, wonach er sein Amt zu unlauteren Geschäft missbraucht habe.

Die Madrider Presse bezichtigte Laporta, bei der Suche nach einem Käufer für den RCD Mallorca als Vermittler tätig gewesen zu sein.

Seine Kanzlei soll versucht haben, einem usbekischen Unternehmen den Klub für 60 Millionen Euro schmackhaft zu machen. Dafür habe Laportas Kanzlei ein Honorar von mehr als vier Millionen Euro erhalten, hieß es. Ohne sein Amt hätte Laporta diesen lukrativen Auftrag wohl nicht erhalten, meint das Sportballt "Ass".

Bukarest vor dem Aus

Der viermalige rumänische Meister Rapid Bukarest steht vor dem Aus. Wie rumänische Medien übereinstimmend berichten, hat der Klub 4,5 Millionen Euro Schulden und ist gegenüber seinen Spielern zudem mehrere Monatsgehälter im Rückstand.

"Das Problem ist sehr ernst", sagte Interims-Geschäftsführer Grigore Sichitiu. "Ich denke nicht, dass wir noch länger als eine Woche durchhalten."

Zusätzlich kündigte Sichitiu an, ab dem 27. Februar allen Spielern die Freigabe zu erteilen. Im nächsten Ligaspiel bei Gloria Bistrita sollen bereits Jugendspieler eingesetzt werden.

Skandal in Griechenland

Dem griechischen Fußball droht ein neuer Skandal: Nach einer Serie von umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen am vergangenen Wochenende wurde der Chef des griechischen Schiedsrichterausschusses vom nationalen Fußballverband HFF ausgetauscht.

Besonders das 1:2 von Aris Saloniki gegen Meister Olympiakos Piräus, bei der Saloniki durch einen Elfmeter und einen Platzverweis benachteiligt wurde, hatte in Griechenland Diskussionen ausgelöst.

"Dieser letzte Akt des Komödienstadls namens griechischer Fußball hat alles bestätigt, was wir als Verein eigentlich immer für unmöglich gehalten haben", teilte Aris Saloniki auf seiner Webseite mit und forderte die Suspendierung des beteiligten Schiedsrichters und seiner Assistenten.

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