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David Beckham absolvierte 108 Länderspiele für England © getty

Im Gerangel um David Beckham deutet sich nun doch eine Lösung an. Der WM-Kartenverkauf brummt. Die internationalen Splitter.

München - David Beckham bleibt dem AC Mailand wohl zumindest als Teilzeitarbeiter erhalten. Laut "Gazetto dello Sport" deutet sich im Transfer-Poker zwischen den Italienern und Los Angeles Galaxy eine Lösung an.

Der Kompromiss beinhalte, dass Beckham erst nach Ende der italienischen Liga am 31. Mai nach Kalifornien zurückkehrt. Mit dieser Lösung würde der englische Superstar Galaxy nur elf Spiele fehlen.

Allerdings würde Beckham dann bis 31. Oktober ohne Pause durchspielen. Eine Doppelbelastung, die ihm gerade im Hinblick auf die WM 2010 zu schaffen machen könnte.

In den Verhandlungen um Beckham wollte der AC Mailand das Angebot für den Mittelfeldspieler zuletzt nicht erhöhen (Kein neues Angebot für Beckham).

Angebliche Drei-Millionen-Offerte

"Wir haben ein Angebot eingereicht, das der Klub für angemessen hält, wenn man bedenkt, dass David am 30. November ohne Ablöse wechseln kann", sagte Milans Geschäftsführer Adriano Galliani der "Gazzetta dello Sport".

"Ich habe Erfahrung bei Spielerverhandlungen. Für europäische Verhältnisse macht es keinen Sinn, mehr auszugeben", erklärte Galliani.

Medienberichten zufolge soll der UEFA-Cup-Gegner von Werder Bremen drei Millionen Euro für den bis zum 8. März von den Amerikanern ausgeliehenen Beckham geboten haben, Galaxy verlangt jedoch 12 Millionen Euro.

Das von Milan vorgelegte Angebot sei lächerlich, hatte Galaxy-Boss Tim Leiweke erst am Freitag kommentiert.

Sport1.de hat weitere internationale Splitter:

Run auf Tickets

Die Organisatoren der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika registrieren einen Run auf die Tickets.

Seit dem Start der ersten Verkaufsphase am Freitag gingen über das Ticket-Portal des Weltverbandes FIFA bereits 216. 975 Bewerbungen für die zunächst 740.000 zur Verfügung stehenden Eintrittskarten ein.

Insgesamt gingen nur etwa 1,5 Millionen Tickets für die 64 Spiele des Turniers in den öffentlichen Verkauf. Die größte Anzahl der Ticketwünsche wurden aus dem Gastgeberland Südafrika, England, Deutschland, Brasilien, Australien Japan, Mexiko und Kanada registriert.

Unglück mit Mannschaftsbus

Bei der Fahrt zu Punktspielen in Nigerias Meisterschaft sind bei einem Unfall mit dem Mannschaftsbus von Zamfara United sieben Menschen getötet worden. Bei dem Frontalzusammenstoß starben Zamfara-Spieler Abdullahi Sabiu und Mannschaftsbetreuer Ado Umar, im anderen Fahrzeug fünf Personen.

Nach Angaben von NPL-Verbandssprecher Tunji Babalola schweben vier weitere Spieler in Lebensgefahr. Als kritisch wird der Zustand vom Cheftrainer und seines Assistenten bezeichnet. Gleiches gilt für den Teammanager Semen und den Busfahrer. Die Mannschaft aus Gusau befand sich auf dem Weg zu einem Ligaspiel nach Gombe im Norden Nigerias.

Bereits der dritte Unfall

Durch den neuerlichen Crash wird Nigerias Fußball nun schon zum dritten Mal binnen drei Monaten von tragischen Unfällen auf den gefährlichen Straßen erschüttert.

Ende Januar kamen 15 Spieler des FC Jimeta bei einem Unfall mit ihrem Mannschaftsbus ums Leben, einen Monat vorher waren 18 Fußballerinnen ebenfalls bei einem Bus-Unglück im Bundesstaat Plateau gestorben.

Wegen der hohen Flugkosten reisen die meisten Teams des schwarzafrikanischen Landes per Bus zu den Spielen. Um auch Hotelkosten zu sparen, sind Fahrer oft lange unterwegs.

Niederländischer Fan verhaftet

Ein Gericht in Marseille hat einen Anhänger des niederländischen Erstligisten Twente Enschede zu einer einjährigen Haftstrafe verurteilt.

Der alkoholisierte Fan hatte vor dem Spiel in der UEFA-Cup-Zwischenrunde (Ergebnisse)zwischen Olympique Marseille und Enschede (0:1) einen Polizisten mit einer Flasche auf den Kopf geschlagen. Sechs Monate der Strafe wurden zur Bewährung ausgesetzt.

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