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Anatoli Timoschtschuk spielte von 1998 bis 2007 bei Schachtjor Donezk © imago

St. Petersburgs Kapitän schnürt die Schuhe an der Säbener Straße. Beckham will für Milan auf Geld verzichten. Die internationalen Splitter.

München - Anatoli Timoschtschuk von Zenit St. Petersburg hat am Sonntag seine erste Trainingseinheit auf dem Gelände seines künftigen Vereins Bayern München absolviert.

Der Titelverteidiger bereitet sich an der Säbener Straße in München auf das UEFA-Cup-Rückspiel beim VfB Stuttgart (Do., ab 20.15 Uhr LIVE ) vor. Timoschtschuk, der zum 1. Juli für rund elf Millionen Euro zu den Münchnern wechselt, wird in der Schwabenmetropole allerdings nur zuschauen.

Er sah in der Schlussphase des St. Petersburger 2:1-Hinspielsiegs seine dritte gelbe Karte und handelte sich eine Sperre ein.

Sport1.de hat weitere internationale Splitter:

Beckham bereit, auf Geld zu verzichten

David Beckham würde für seinen Verbleib beim 17-maligen italienischen Meister AC Mailand erhebliche finanzielle Einbußen hinnehmen.

"Beckham will unbedingt bei uns bleiben und ist bereit, auf viel Geld zu verzichten. Jetzt hängt es von der Fähigkeit seiner Rechtsanwälte ab, gemeinsam mit Los Angeles Galaxy eine Lösung zu finden", sagte Milans Vize-Präsident Adriano Galliani in einem Radiointerview.

Die Hoffnung auf ein weiteres Engagement der Leihgabe Beckham haben die Rossoneri noch nicht aufgegeben. "Wir arbeiten daran, dass Beckham bis zum 30. Juni 2010 bei uns bleiben kann", sagte Galliani.

"Beckham ist der Star des US-Fußballs. Er ist nicht wie in der europäischen Meisterschaft ein Star unter Stars, das ist für uns das Problem." Beckham sei mit einem komplizierten Vertrag an Los Angeles gebunden, Mailand arbeite jedoch an einer Lösung.

Galaxy-Boss Tim Leiweke hatte das vorliegende Mailänder Angebot über drei Millionen Euro als "lächerlich" zurückgewiesen. Der Klub aus Kalifornien verlangt angeblich um die zehn Millionen Euro für den Mittelfeldspieler. (Kein neues Angebot für Beckham)

Die Amerikaner erwarten Beckham am 9. März wieder in Los Angeles. In Italien wird spekuliert, dass Beckham wieder für einige Monate in die Staaten geht, um danach erneut nach Italien zurückzukehren.

Boro will eigene Fans zum Schweigen bringen

Sue Watson, Sicherheitsbeauftragte des englischen Premier-League-Klubs FC Middlesbrough, hat sich mit einem ungewöhnlichen Brief den Unmut der Boro-Fans zugezogen.

Watson forderte die "lieben Supporter in Block 53A" in ihrem Schreiben auf, während der Spiele im Riverside Stadium gefälligst sitzen zu bleiben und sich auch ansonsten weitgehend ruhig zu verhalten.

In besagtem Block herrscht wie überall sonst in den englischen "All-Seater"-Stadien Sitzgebot. Die Fans erheben sich bei spannenden Szenen aber gerne und feuern ihr Team an.

Laut Watson missfällt das einigen anderen Zuschauern jedoch, ihr Brief endet deshalb mit dem Appell: "Bitte hört auf! Macht so viel Lärm wie ihr könnt, wenn wir treffen - aber dieser Dauerlärm macht einige Fans verrückt!"

Italien will orangefarbige Karte testen

Im italienischen Fußball soll künftig testweise eine orangefarbige Karte eingeführt werden. Mit einer solche Karte sollen die Schiedsrichter Zeitstrafen verhängen können. Sie soll einen Mittelweg zwischen einer Gelben und einer Roten bzw. Gelb-Roten Karte eröffnen.

Der italienische Schiedsrichter-Koordinator und ehemalige Weltklasse-Referee Pierluigi Collina erklärte, er begrüße einen entsprechenden Vorschlag von Michel Platini, dem Präsidenten der Europäischen Fußball-Union (UEFA).

Er sei bereit, Tests in Italien einzuführen. Mit der orangefarbigen Karte erklärte sich auch Verbandspräsident Giancarlo Abete einverstanden.

121 Festnahmen nach kroatischem Spitzenspiel

Das Duell der kroatischen Erzrivalen Hajduk Split und Dinamo Zagreb ist von schweren Ausschreitungen überschattet worden. Vor und nach dem 2:0 von Split wurden 121 Hooligans nach Schlägereien, Brandstiftung im Stadion und Übergriffen auf Polizisten festgenommen.

Vier Beamte erlitten leichte Verletzungen. In der Vergangenheit hatte es nach beinahe jeder Begegnung der Klubs Randale gegeben. Um den Attacken der Hooligans entgegenzuwirken, war im Januar in Kroatien ein strengeres Anti-Hooligan-Gesetz auf den Weg gebracht worden.

Dieses muss jedoch vom Parlament noch verabschiedet werden. Zuletzt hatte es beim WM-Qualifikationsspiel in Zagreb gegen England im September schwere Auseinandersetzungen gegeben. Die Polizei hatte 83 Personen verhaftet, die deutliche Mehrzahl waren Kroaten.

Drei Rowdies, darunter ein Brite, hatten schwere Verletzungen erlitten.

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