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Paul Gascoigne verlor mit England 1990 das WM-Hablfinale gegen Deutschland © getty

Paul Gascoigne unternimmt im Kampf gegen seine Alkohol-Krankheit einen neuen Anlauf. Zudem erzählt er von bizarren Rauscherlebnissen.

London - Paul Gascoigne unternimmt im Kampf gegen seine Alkohol-Krankheit einen neuen Anlauf.

Die bizarren Rauscherlebnisse früherer Tage will der einstige Skandal-Fußballer endgültig hinter sich lassen.

"Ich muss diesen Kampf gewinnen. Jeden Tag werde ich damit konfrontiert", sagte der 57-malige englische Nationalspieler der Boulevardzeitung "The Sun".

Neuerdings hält sich "Gazza" in einer Klinik für Suchtkranke auf, die vom ehemaligen Fußball-Profi Tony Adams gegründet wurde.

Auch regelmäßiger Kokain-Konsum

"Ich kann nicht sagen, dass ich in meinem Leben nie mehr Alkohol trinke. Aber ich kann sagen, dass ich zurzeit nichts trinke und hoffe, morgen nicht zu trinken", sagte Gascoigne, der auch regelmäßigen Kokain-Konsum zugab:

"Ich glaube, dass ich aber diese Abhängigkeit überstanden habe."

Der ehemalige Mittelfeldspieler berichtete, dass er in seiner Krisenzeit dreimal in einem Jahr in die Psychatrie eingeliefert wurde und keine eigene Wohnung besaß.

Der Ex-Kicker habe in Hotel-Zimmern gelebt, aus denen er regelmäßig rausgeworfen wurde.

"24 Stunden am Tag gespielt und Alkohol getrunken"

"Ich habe mir eine Spielekonsole gekauft und 24 Stunden am Tag gespielt und Alkohol getrunken", so Gascoigne.

Der Ex-Profi des italienischen Traditionsvereins Lazio Rom und von Tottenham Hotspur berichtete von bizarren Rauscherlebnissen in seiner Suchtphase.

"Eines Tages habe ich meinen Vater angerufen und ihm gesagt: Mach dich fertig, wir gehen in den Madison Square Garden. Dort spielen wir Schach gegen Präsident Bush und Präsident Clinton. Dann habe ich meinen Vater noch einmal angerufen und erzählt, dass Bush abgesagt hätte."

Zwei Bier für die Papageien

Ein anderes Mal habe er sich zwei Papageien aus Plüsch gekauft und sich mit der Zeit eingebildet, die Stofftiere könnten sprechen.

Eines Tages ging er in eine Bar und bestellte drei Bier, "eins für mich und zwei für die Papageien".

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