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Carlo Ancelotti ist seit 2001 Trainer beim AC Mailand © getty

Die Klubführung des AC Mailand will weiter mit dem Trainer arbeiten. Ein Scheich will bei den "Rossoneri" einsteigen. Splitter.

München - Der AC Mailand setzt weiter auf seinen Trainer Carlo Ancelotti.

Obwohl die Chancen auf den Meistertitel verschwindend gering sind, will die Klubführung den Coach auch für die nächste Saison im Posten bestätigen.

"Die Jahre mit Ancelotti waren außerordentlich. Ich hoffe, dass wir das Ziel der Qualifikation für die Champions League erreichen werden, damit wir mit Ancelotti weitermachen können. Wir sind gegen einen Trainerwechsel", sagte Milan-Geschäftsführer Adriano Galliani der italienischen Sporttageszeitung "Corriere dello Sport".

Leonardo muss sich gedulden

Galliani dementierte somit Medienspekulationen, nach denen der Klub in der kommenden Spielzeit Ancelotti durch den früheren brasilianischen Nationalspieler und heutigen Milan-Funktionär Leonardo ersetzen könnte.

"Leonardo würde in Zukunft gern trainieren, doch er wird es nicht in der kommenden Saison tun. Leonardo hat die besten Eigenschaften, die Mannschaft zu trainieren, wenn wir Ancelotti auswechseln werden", erklärte Galliani.

Sport1.de hat weitere internationale Splitter zusammengefasst.

Scheich will bei Milan einsteigen

Nach den erfolglosen Werben um Milan-Star Kaka will Scheich Mansour Bin Zayed, Besitzer des englischen Premier-League-Klubs Manchester City, nun als Aktionär beim AC Mailand einsteigen.

500 Millionen Euro will der Investor aus Abu Dhabi zahlen, um einen 40-prozentigen Anteil am UEFA-Cup-Gegner von Werder Bremen zu übernehmen, berichtete die Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera" am Dienstag.

Verhandlungen laufen

Verhandlungen mit Milan-Besitzer, Regierungschef Silvio Berlusconi, seien bereits im Gange. Berlusconi könnte frisches Geld gebrauchen, denn zuletzt hatte der Klub rote Zahlen in Höhe von 31,98 Millionen Euro gemeldet. Milan dementierte am Dienstag den Bericht.

Der Scheich hatte im Januar 110 Millionen Euro für Kaka geboten. Milan hatte sich zu Verhandlungen bereit erklärt, der 26-jährige Brasilianer hatte sich jedoch für den Verbleib in Mailand entschieden.

Neuer Prozess gegen Moggi im Juni

Der ehemalige Sportdirektor von Juventus Turin, Luciano Moggi, muss einmal mehr vor Gericht.

Ein römischer Richter hat einen Prozess wegen Verleumdung eröffnet. Der 71-jährige Moggi soll in einem Zeitungsinterview im Juli 2006 seinen Ex-Klub beschuldigt haben, Bilanzen zu fälschen und nichteuropäischen Spielern falsche Dokumente zur Einbürgerung gegeben zu haben. Der Prozess beginnt am 4. Juni in Rom.

Der Ex-Juve-Sportdirektor steht derzeit in Neapel mit weiteren 25 Personen vor Gericht. Er wird beschuldigt, mit Hilfe korrupter Schiedsrichter mehrere Spiele der Meisterschaft 2004/05 und 2005/06 zugunsten seines Vereins manipuliert zu haben. Er wird auch der Bildung einer kriminellen Vereinigung mit dem Ziel beschuldigt.

Wegen Moggis Verwicklung in den Manipulationsskandal hatte der italienische Fußball-Verband Juventus die Meistertitel 2005 und 2006 aberkannt. Juventus könnte die Widerrufung dieses Beschlusses verlangen, sollte Moggi freigesprochen oder zu einer milden Strafe verurteilt werden.

Sorgen über EM 2012: Polen geht in die Offensive

Polens Sportminister Miroslaw Drzewiecki geht wegen der möglichen Auswirkungen der politischen Krise in der Ukraine auf die gemeinsame Ausrichtung der Europameisterschaft 2012 in die Offensive.

"Die nicht vorhandene Stabilität ist nicht gerade ein Vorteil. Wir sind bereit, einen Plan B aufzulegen, in dem Polen ein bisschen mehr tut", sagte Drzewiecki dem Fernsehsender TVN24.

Nach Aussage des Ministers baue Polen derzeit sechs EM-taugliche Stadien. Ursprünglich sollten Polen und die Ukraine je vier Spielorte erhalten.

Probleme in Kiew

"Der Schlüssel in der Ukraine ist das Stadion in Kiew. Dort müssen die Probleme überwunden werden", sagte der Minister.

Drzewiecki sagte, dass Polens einzig noch vorhandener Schwachpunkt die Flughäfen seien. Der nächste UEFA-Report zu den Vorbereitungen für die EM 2012 soll im Mai erscheinen.

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