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Diego Maradona wurde 1986 als Spieler mit Argentinien Weltmeister © getty

Maradona und ein Jamaikaner haben Ärger mit der Straßenverkehrsordnung, Kranjcar wird übermäßiger Alkoholkonsum zum Verhängnis.

München - Argentiniens Fußball-Idol Diego Maradona steht gleich doppelter Ärger ins Haus.

Wegen eines Verkehrsunfalls vor rund drei Jahren mit zwei Leichtverletzten soll dem Nationaltrainer der Gauchos der Prozess gemacht werden.

Zudem legte sich der 48-Jährige wegen der Personalie Oscar Ruggeri erneut öffentlich mit AFA-Verbandspräsident Julio Grondona an.

Nach Auswertungen von Zeugenaussagen gab ein Zivilgericht in Buenos Aires bekannt, dass gegen Maradona ein "mündlicher und öffentlicher Prozess" geführt werde.

Angeblich Telefonzelle gerammt

Dem Weltmeister von 1986 wird vorgeworfen, am 10. Februar 2006 mit seinem Jeep nach einer Zickzackfahrt durch die Straßen der Hauptstadt gegen eine Telefonzelle gefahren zu sein, wobei ein Pärchen durch herumfliegende Glassplitter verletzt worden sei.

Maradona, der damals Fahrerflucht begangen haben soll, bestreitet, am Steuer gesessen zu haben. Der Argentinier muss nun aber eine Kaution von umgerechnet 3900 Euro hinterlegen.

Zudem droht eine Haftstrafe zwischen einem Monat und einem Jahr, die aber zur Bewährung ausgesetzt werden könnte.

Kräftemessen mit dem Verband

Derweil hat das Kräftemessen zwischen Maradona und Argentiniens Verbandspräsidenten Grondona eine neue Dimension angenommen.

Weil der neue Nationalcoach seinen Wunschkandidaten Ruggeri, Mitstreiter beim WM-Titel 1986, nicht in die Trainerkommission bekommt, hat sich Maradona öffentlich gegen Grondonas Sohn Humberto als möglichen Kandidaten für den Posten ausgesprochen.

Sport1.de hat weitere internationale Splitter zusammengefasst.

Stoke Citys Fuller verhaftet

Probleme mit der Straßenverkehrsordnung hatte auch der jamaikanische Nationalspieler Ricardo Fuller vom englischen Erstligisten Stoke City: Er wurde von der Polizei verhaftet.

Der Stürmer soll am Mittwochmorgen ohne Fahrerlaubnis und KFZ-Versicherung gefahren sein. Das teilte ein Polizeisprecher mit.

Fuller war schon im vergangenen Jahr negativ aufgefallen, als er während der Partie gegen West Ham seinen Kapitän Andy Griffith ohrfeigte und dafür vom Platz flog.

Kranjcar entlassen

Die jüngsten Alkohol-Eskapaden des früheren kroatischen Nationalcoaches Zlatko Kranjcar brachten das Fass zum Überlaufen.

Erstligist Croatia Sesvete feuerte den 52 Jahre alten Trainer und ehemaligen Torjäger von Rapid Wien, nachdem dieser betrunken und verspätet zur Abfahrt zum Auswärtsspiel am vergangenen Sonntag bei Varteks Varazdin (1:2) erschienen war.

"Er ist bereits jeden Tag betrunken zum Training gekommen", sagte Klub-Präsident Zvonko Zubak kroatischen Medien.

Kranjcar schweigt

Kranjcar selbst äußerte sich zu den Vorwürfen nicht.

Er hatte den aktuellen Tabellenvorletzten der kroatischen Liga bereits in der Saison 2007/08 betreut und dabei den Aufstieg in die oberste Spielklasse geschafft.

Schon bei Kranjcars erstem Auftritt als Croatia-Trainer sei reichlich Alkohol geflossen, berichtete Klub-Boss Zubak. Nicht zuletzt deshalb habe Kranjcar damals mehrfach Trainingseinheiten verschoben. "Ich habe mich gewundert, dass wir trotzdem aufgestiegen sind. Wegen des Erfolgs habe ich aber nichts dazu gesagt", ergänzte Zubak.

Raul vor Karriereende?

Real Madrids Kapitän Raul Gonzalez plant sein Karriereende möglicherweise für 2011, Entsprechendes äußerste er gegenüber der "Marca".

Allerdings betonte der 31-Jährige: "Mein Vertrag bei Real läuft noch zweieinhalb Jahre, und diese Zeit werde ich in jedem Fall absolvieren."

Der Stürmer kündigte an, ein halbes Jahr vor dem Auslaufen seines Vertrags zu prüfen, ob er dem Verein noch von Nutzen sein könne, und eine Entscheidung treffen.

Reals Rekordtorschütze (311 Tore) wird seine Profilaufbahn möglicherweise abseits der großen Ligen ausklingen lassen. "Es könnte sein, dass ich noch ein Jahr in den USA oder einem anderen Land anhänge", sagte er.

Australien will Asien-Cup 2015

Der australische Fußball-Verband will den Asien-Cup 2015 ausrichten.

"Das wäre ein guter Test für die Austragung der Weltmeisterschaft", sagte Ben Buckley, der Geschäftsführer des australischen Verbandes.

Australien möchte die WM 2018 oder 2022 ausrichten. Der nächste Asien-Cup wird in zwei Jahren in Katar durchgeführt.

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