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Pavel Nedved wechselte 2001 von Lazio Rom zu Juventus Turin © getty

Mittelfeld-Dauerläufer Pavel Nedved beendet am Saisonende bei Juventus Turin seine Karriere. Die internationalen Splitter.

München - Juventus Turins Mittelfeldstar Pavel Nedved hat angekündigt, am Ende dieser Saison seine Karriere zu beenden.

"Ich werde aufhören, egal wie wir in der Champions League oder der Serie A abschneiden", sagte der Tscheche.

"Die Entscheidung ist endgültig, und ich habe keinen Grund, meine Meinung zu ändern. Es ist die richtige Zeit, um aufzuhören und jüngeren Spielern der Platz frei zu machen, die es verdient haben, zu spielen."

Der 36-Jährige spielt seit 2001 für die "Alte Dame" und gewann zweimal den Meistertitel mit Juventus. Er hatte den Klub auch nach dem Zwangsabstieg 2006 in die Serie B nicht verlassen.

Sport1.de hat weitere internationale Splitter zusammengefasst:

Kokain-Ermittlungen gegen spanische Spieler

Gegen mehrere aktuelle und ehemalige spanische Fußball-Profis sowie zwei Spielerberater mit FIFA-Lizenz wird laut übereinstimmenden Medienberichten in Spanien wegen illegalen Drogenhandels ermittelt.

Eine Razzia in Madrid und Valencia hatte zur Beschlagnahmung von 600 Kilogramm Kokain geführt, das in Schiffscontainern versteckt worden war.

Es sollen angeblich sowohl Spieler des Erstligisten Atletico Madrid als auch des Zweitligisten Rayo Vallecano und Poli Eijdo aus der dritten spanischen Liga betroffen sein.

Spanien ist Europas Haupt-Umschlagsplatz für Kokain; im vergangenen Jahr wurden 21,8 Tonnen beschlagnahmt. Über 8000 Personen wurden dort im vergangenen Jahr wegen Kokainhandels verhaftet.

Norwegen und Schweden wollen EM 2016

Norwegen und Schweden wollen die erstmals mit 24 Mannschaften ausgetragene Fußball-Europameisterschaft 2016 gemeinsam ausrichten.

"Weder Norwegen noch Schweden können so ein Ereignis alleine organisieren. Daher ist es nur natürlich, dass wir unsere Kräfte bündeln", sagte der schwedische Verbandschef Lars-Ake Lagrell. Schweden hatte die EM bereits 1992 ausgerichtet, damals nahmen allerdings nur acht Mannschaften teil.

Frankreich möchte die EM 2016 ebenfalls ausrichten, zudem erwägen Schottland, Wales und Nordirland eine gemeinsame Bewerbung.

Staatsrechtler unterstützen Blatters "6+5"-Vorschlag

Hilfestellung aus der Wissenschaft für FIFA-Präsident Joseph. S. Blatter: Führende Staatsrechtler kommen in einem Gutachten zu dem Schluss, dass die 6+5-Regelung nicht gegen EU-Recht verstoße.

Blatter kämpft seit Jahren dafür, dass bei der Grundaufstellung einer Mannschaft sechs Spieler auf dem Feld stehen müssen, die für die jeweilige Nationalmannschaft spielberechtigt sein können.

Die EU pocht auf die Freizügigkeit, wonach kein EU-Arbeitnehmer diskriminiert werden darf. Die UEFA hat diese aus Gleichheitsgründen auf Gesamt-Europa ausgedehnt.

"Das Gutachten bestätigt, dass wir mit der Verteidigung der 6+5-Regel das Europarecht nicht verletzen. Im Namen der FIFA und ihrer Mitgliedsverbände freue ich mich darüber", sagte Blatter.

Seiner Meinung nach hat die Richtlinie viele positive Effekte: "Mit 6+5 wollen wir die Ausbildung junger Spieler fördern, die Nationalteams schützen sowie die Ausgeglichenheit und den offenen Ausgang unserer Wettbewerbe sicherstellen. Genau deshalb wirkt sich die 6+5-Regel positiv auf den Fußball aus."

Die fünf Experten unterstrichen auf einer internationalen Pressekonferenz in Brüssel, dass eine Einführung der 6+5-Regelung nur eine "mittelbare Diskriminierung" bedeute, die durch das Allgemeininteresse an den Nationalmannschaften und damit deren Ausbildung/Weiterbildung in den Top-Ligen gerechtfertigt sei.

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