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Trainer Jose Mourinho führt aktuell mit Inter die Serie A an © getty

Vorm Pokal-Halbfinale gegen Sampdoria hält Mourinho eine Wutrede. In Spanien müssen Barca und Sevilla schwere Aufgabe meistern.

Von Mathias Frohnapfel

München - In Spanien und Italien stehen am Mittwochabend Halbfinal-Spiele in den nationalen Pokalwettbewerben an.

Der FC Barcelona reist mit einem Vorsprung von 2:0 zu Real Mallorca. Im zweiten Halfinal-Rückspiel stehen sich Athletic Bilbao und der FC Sevilla gegenüber (ab 20 Uhr LIVESCORES). Das Hinspiel entschied Sevilla mit 2:1 für sich.

Real Mallorca will sich mit einem ungewöhnlichen Versprechen im Halbfinal-Rückspiel des nationalen Pokals gegen den FC Barcelona die Unterstützung seiner Fans sichern. ad

Mallorca lockt Fans mit Paella

Sollte Mallorca trotz der Hypothek der 0:2-Niederlage aus dem Hinspiel das Endspiel erreichen (ab 22 Uhr LIVESCORES), werden alle 20.000 Zuschauer der Partie am Mittwoch aus der Mannschaftskasse zu einer Paella eingeladen.

Wann und wo das spanische Nationalgericht verteilt werden soll, ist noch nicht klar.

Mallorca hat den spanischen Pokal 2003 zum bisher einzigen Mal gewonnen.

Lazio schlägt Juve

In der Coppa Italia hat Lazio Rom bereits am Dienstagabend eine gute Ausgangslage für den Finaleinzug erreicht. Die Römer schlugen Juventus Turin mit 2:1. Das Rückspiel findet am 22. April statt, das Finale am 13. Mai in Rom.

Im zweiten Halbfinale wetteifern Sampdoria Genua und Inter Mailand am Mittwochabend um eine gute Position für das Rückspiel (ab 20.45 Uhr LIVESCORES).

Mourinho wettert

Doch in der jüngsten Pressekonferenz sorgte Inters Trainer Jose Mourinho mit einem anderen Thema für Aufsehen.

Nach dem 3:3 in der Serie A gegen AS Rom wetterte der Portugiese in einem gut siebenminütigen Monolog gegen eine "riesige intellektuelle Manipulation". Der Hintergrund: Mourinho fühlt sein Team in der öffentlichen Meinung schlecht behandelt, nachdem ein an Mario Balottelli verschuldeter Elfmeter landesweit enorm diskutiert wurde.

Massive Vorwürfe gegen Juventus

In den vergangenen beiden Tagen, erklärte Mourinho wütend, "wurde nicht über die Roma gesprochen, die großartige Spieler hat, aber die Saison ohne Titel abschließen wird. Man hat nicht über Milan gesprochen, das zwölf Punkte weniger als wir hat und auch die Saison ohne Titel beenden wird."

Und: "Man hat nicht über Juve gesprochen, das viele Punkte mit Hilfe von Schiedsrichter-Fehlentscheidungen gewonnen hat."

Mourino griff in seiner Wut gar zum Begriff der "intellektuellen Prostitution".

Juves Manager Jean Claude Blanc hat bereits auf die Provokation reagiert. "Wir haben von Inter eine Klarstellung verlangt", sagte er in der "Gazzetta dello Sport". Zudem erwarte man eine Entscheidung des italienischen Fußballverbands zu Mourinhos Aussagen.

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