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Ashley Cole wechselte 2006 vom FC Arsenal zu Chelsea - und muss nun löhnen © getty

Den Mannschaftskamerad von Michael Ballack kommt seine Alkohol-Fahrt teuer zu stehen. Jose Mourinho dementiert Rücktrittsgedanken.

München - Für Ashley Cole vom FC Chelsea hat seine Verhaftung am vergangenen Donnerstag ein teures Nachspiel.

Der Teamkollege von Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack wurde von seinem Verein zu einer Geldstrafe von umgerechnet 178.000 Euro verdonnert.

Cole war wegen Trunkenheit am Steuer und Beamtenbeleidigung von der Polizei festgenommen worden und musste mehrere Stunden in der Ausnüchterungszelle verbringen.

Sport1.de hat weitere internationale Splitter zusammengefasst:

Mourinho dementiert Rücktrittsgedanken

Trainer Jose Mourinho von Inter Mailand hat Spekulationen über seinen Rücktritt zurückgewiesen. "Warum sollte ich Italien verlassen? Eines ist sicher, ich werde keinen Wechsel auf der Trainerbank provozieren", sagte der Portugiese.

Italienische Medien hatten berichtet, dass der ehemalige Coach des FC Chelsea Inter am Saisonende verlassen würde, sollte er in diesem Jahr nicht die Champions League gewinnen.

Mourinho war am vergangenen Mittwoch unter Druck geraten, nachdem er mit seinem Team im Hinspiel des Pokal-Halbfinals gegen Sampdoria Genua mit 0:3 unterlegen war.

Daraufhin hatte der 46-Jährige in einer Tirade den italienischen Fußball scharf kritisiert.

Blatter kritisiert Premier League

FIFA-Präsident Joseph S. Blatter hat die große Dominanz der englischen Premier League im europäischen Vergleich angeprangert und die Struktur der Klubs im Fußball-Mutterland scharf kritisiert.

"Die Premier League ist defintiv die stärkste Liga der Welt. Dies hat aber derart Überhand genommen, dass die anderen Ligen Schwierigkeiten haben, mitzuhalten", sagte der 72-Jährige und verwies darauf, dass auch in der englischen Liga nur wenige Teams Titelchancen hätten.

"In einem Wettbewerb, in dem zwei Drittel oder drei Viertel der Teilnehmer nicht darum kämpfen Meister zu werden, sondern die Klasse zu halten, läuft etwas falsch", meinte Blatter. Sorgen bereitet Blatter auch, dass zahlreiche Vereine der Premier League von ausländischen Großinvestoren kontrolliert werden.

"In Anbetracht der momentanen Wirtschaftskrise verfügen große Investoren und Firmen möglicherweise über weniger Geld. Bei lokalen Sponsoren wäre das Engagement hingegen auch an die Identifikation mit dem Klub gekoppelt", sagte Blatter.

Argentinischer Verband ein "Nest der Korruption"

Eskalation der Gewalt im argentinischen Fußball: Die Organisation "Salvemos al Futbol", die sich die Rettung des dortigen Liga-Fußballs verschrieben hat, führt auf einer Liste 234 Tote bei Fan-Krawallen.

Das letzte Opfer starb am 28. Februar durch einen Schuss. Wenige Stunden zuvor hatten Mitglieder der "Salvemos al Futbol" und der FAVIFA, einer Organisation von Angehörigen der Opfer, in Buenos Aires eine Gedenkplatte enthüllt.

"Hinter dem Fußball steckt die Mafia. Es ist ein sehr unsauberes Geschäft. Der Verband ist ein Nest der Korruption", klagt die FAVIFA-Vorsitzende Lilian Garcia.

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