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David Beckham kam am 7. Januar auf Leihbasis zum AC Mailand © getty

Der Engländer steuert einen Großteil des Geldes für seinen Verbleib bei Milan selbst bei. Die internationalen Splitter.

München - David Beckham hat für sein Verbleiben beim AC Mailand in die eigene Tasche greifen müssen.

"Er hat einen großen Teil selbst bezahlt", bestätigte Milans Vizepräsident Adriano Galliani. "Viele Spieler zeigen ihre Zuneigung zu einem Klub nur durch Worte, David ist einer der wenigen, die das auch durch Taten gemacht haben."

Erst am vergangenen Sonntag hatten sich Beckhams Verein Los Angeles Galaxy und Milan nach langen Verhandlungen auf eine Verlängerung des Leihgeschäfts bis zum 30. Juni 2009 geeinigt.

Ursprünglich hätte Englands Ex-Nationalmannschaftskapitän am Sonntag in die USA zurückkehren müssen.

Unterdessen hat Beckham erstmals über seine Pläne nach einem Karrieende Auskunft gegeben. In einem Interview mit dem italienischen Pay-TV-Sender Skysport erklärte "Becks", dass er nach seiner aktiven Zeit einen Klub der Major League Soccer in den USA erwerben wolle.

"Ich bin sicher, dass der amerikanische Fußball wichtig wird. Und ich will mich dafür einsetzen, damit sich die Sportart in den USA verbessert".

Sport1.de hat weitere internationale Splitter zusammengefasst:

Jancker vor Negativrekord

Ex-Nationalspieler Carsten Jancker steuert mit dem SV Mattersburg auf einen Negativrekord in der Geschichte des österreichischen Fußballs zu.

Das Tabellenschlusslicht ist nach der 0:3-Heimpleite gegen Meister Rapid Wien seit nunmehr 18 Ligaspielen ohne dreifachen Punktgewinn.

Die bislang längste Sieglos-Serie fabrizierte der SC Neusiedl in der Saison 1983/84 mit 26 Spielen am Stück.

Lecce entlässt Trainer Beretta

Der italienische Erstligist US Lecce hat nach dem Absturz auf den vorletzten Platz Trainer Mario Beretta entlassen.

Als Nachfolger wurde bereits Luigi de Canio, der zuvor schon in Udine, Neapel, Reggina, Genua und Siena tätig gewesen ist, präsentiert.

Lecce war am Sonntag nicht über ein 0:0 gegen Schlusslicht Reggina Calcio hinausgekommen, die vier Spiele davor gingen sogar verloren.

Schiedsrichter fleht Torwart an

Auf einmalige Weise hat offenbar ein Schiedsrichter in der belgischen Meisterschaft nach einer falschen Strafstoß-Entscheidung Reue gezeigt.

Nachdem Referee Peter Vervecken im Erstliga-Spiel zwischen KAA Gent und dem AFC Tubize nach einer Attacke von Gäste-Torwart Nicolas Ardouin auf einen Genter Stürmer Strafstoß gepfiffen hatte, soll der Unparteiische den Keeper noch vor der Ausführung des Elfmeters um die Korrektur der Fehlentscheidung gebeten haben.

"Ich kann bestätigen, dass er mich angefleht hat, den Strafstoß zu halten. "Retten Sie mich! Halten Sie den Ball!", hat er zu mir gesagt. Solch eine Situation habe ich noch nie erlebt", berichtete Ardouin einheimischen Zeitungen über eine von TV-Kameras aufgezeichnete Unterhaltung mit Vervecken.

Der Schiedsrichter jedoch dementierte Ardouins Schilderungen: "Vielleicht hat er mich falsch verstanden. Ich habe Ardouin einfach nur ermuntert, seinen Fehler wieder auszubügeln. Mehr nicht."

Ob flehende Bitte oder Ermunterung: Ardouin konnte den Strafstoß nicht parieren, so dass Tubizes 0:2-Niederlage in Gent besiegelt war. Nach der Partie gestand Vervecken vor laufenden Kameras übrigens ein, bei der Elfmeter-Entscheidung falsch gelegen zu haben.

Krawalle in Saloniki und Buenos Aires

Insgesamt zwölf Verletzte gab es bei Fußball-Krawallen im Zusammenhang mit dem Schlagerspiel zwischen PAOK Saloniki und Olympiakos Piräus.

Bei den Ausschreitungen erlitten sieben Polizisten und fünf Hooligans Blessuren. Zu den Krawallen war es nach der Ankunft der Olympiakos-Mannschaft am Stadion gekommen.

Der Bus wurde mit Steinen, Flaschen und sogar Molotow-Cocktails beworfen. Die Polizei setzte Tränengas ein. Das Spiel konnte erst mit Verspätung angepfiffen werden, die beiden Spitzenteams trennten sich torlos.

Auch beim Derby der argentinischen Lokalrivalen Boca Juniors Buenos Aires und Independiente Buenos Aires (0:2) kam es zu Aussschreitungen.

Die Polizei meldete nach dem Match vier zum Teil schwerverletzte Personen und insgesamt 57 Festnahmen.

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