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Cristiano Ronaldo wechselte 2003 für 17,5 Millionen Euro von Sporting zu ManU © getty

Cristiano Ronaldo möchte ManU nicht verlassen. Ein Ex-Schalker bekommt in Südamerika kein Geld. Internationale Splitter.

München - Weltfußballer Cristiano Ronaldo vom englischen Meister Manchester United hat erneut Spekulationen um einen Wechsel zurückgewiesen und seinem Klub die Treue geschworen.

"Manchester spielt klasse und ich fühle mich sehr wohl hier. Ich will nirgendwo hin, ich will bleiben", sagte der portugiesische Nationalspieler dem irischen Fernsehsender "Setanta Sports".

Obwohl Ronaldo noch bis 2012 vertraglich an die "Red Devils" gebunden ist, hatte es zuletzt immer wieder Gerüchte über einen möglichen Wechsel des 24-Jährigen zum spanischen Rekordmeister Real Madrid gegeben.

Die Königlichen hatten ihr Interesse an Ronaldo mehrfach öffentlich bekundet. "Es gibt viele Spekulationen über mich, das ist normal", meinte Ronaldo dazu.

Sport1.de hat weitere Meldungen aus dem internationalen Fußball zusammengefasst.

Pause für Ronaldo

Nach drei Spielen und zwei Toren erhält Brasiliens Star Ronaldo für die Partie seines Klubs SC Corinthians am Sonntag bei EC Santo Andre eine schöpferische Pause.

"Wir müssen vorsichtig sein und dürfen nicht zulassen, dass die Euphorie den geplanten Rückkehrprozess stört", erklärte Trainer Mano Menezes.

In den nächsten Tagen wird Ronaldo den Trainingsrhythmus weiter erhöhen, um die letzten überflüssigen Pfunde abzubauen.

Nach der Ankündigung der Auszeit für den 32-Jährigen sprang aber der "Tagessponsor" für das Duell gegen Santo Andre kurzfristig ab.

Corinthians ist weiterhin auf der Suche nach einem festen Trikot-Werbepartner, fand aber nach Ronaldos erfolgreichem Comeback zumindest für jedes Spiel einen neuen Vertragspartner.

Derweil verbreitet der TV-Sender Globo in Vorabinformationen, dass der dreimalige Weltfußballer in zwei für das Wochenende aufgezeichnete Globo-Sendungen angedeutet habe, nicht mehr ins Ausland zu wechseln, sondern seine Karriere bei Corinthians ausklingen zu lassen.

Tore, aber keine Kohle

Nach seinem Wechsel von Schalke 04 in die brasilianische Heimat zu CR Flamengo hat Ze Roberto II bislang vier Tore auf seinem Konto - Geld aber offenbar noch keines.

Denn der Erstligist aus Rio de Janeiro hat dem bis zum Jahresende ausgeliehenen Mittelfeldspieler nach dessen Aussage seit der Ankunft Mitte Januar noch kein einziges Gehalt gezahlt.

"Seit ich hier bin, habe ich noch nichts erhalten. Das ist schlecht, schlägt sich aber noch nicht negativ auf meine Arbeit nieder", erklärte der 28-Jährige.

Nach acht Einsätzen denke er aber noch nicht an einen Weggang, für die Zukunft will er entsprechende Schritte gegen seinen neuen Arbeitgeber aber nicht ausschließen.

Demichelis für die Albiceleste

Innenverteidiger Martin Demichelis vom Rekordmeister Bayern München vertritt die Bundesliga im Kader der argentinischen Nationalmannschaft für die anstehenden WM-Qualifikationsspiele gegen Venezuela (28. März) und in Bolivien (1. April).

Den ursprünglich für Juan Riquelme reservierten Platz ließ Maradona, der vor seinem Pflichtspiel-Debüt steht, nach dem Rücktritt des Spielmachers von Boca Juniors Buenos Aires unter Woche frei.

"Wir werden keinen anderen Spieler wie ihn auf der Welt finden. Viele Trainer werden sich freuen zu hören, dass Argentinien ohne Riquelme antritt", sagte der Weltmeister von 1986.

Verzicht auf Bundesligaduo

Abwehrspieler Carlos Zambrano von Schalke 04 darf sich auf ein Kräftemessen mit den Starstürmern Brasiliens freuen.

Der 19-Jährige wurde für Perus WM-Qualifikationsspiele gegen Chile (29. März) und anschließend beim fünfmaligen Weltmeister (1. April) als einer von acht im Ausland tätigen Profis ins Aufgebot gerufen.

Dagegen verzichtete Nationaltrainer Jose del Solar weiterhin auf die wegen einer angeblichen Party nach dem Hinspiel gegen Brasilien (1:1) in Ungnade gefallenen Stürmer Claudio Pizarro (Werder Bremen) und Jefferson Farfan (Schalke 04).

Stürmer Paolo Guerrero vom Hamburger SV fehlt dem Tabellenletzten wegen seiner Sperre für sechs Spiele nach einer Schiedsrichter-Attacke zum letzten Mal.

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