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Roberto Carlos stellt eine Bedingung für einen Wechsel von Fenerbahce Istanbul nach Madrid © getty

Für Roberto Carlos ist Madrid der Verein seines Lebens. Jose Mourinho muss zahlen. Bernd Schuster könnte zu Getafe zurückkehren.

München - Der Brasilianer Roberto Carlos liebäugelt mit einem Comeback beim spanischen Rekordchampion Real Madrid.

Als Voraussetzung für seinen Transfer vom türkischen Erstligisten Fenerbahce Istanbul zu den "Königlichen" nannte der 2007 an den Bosporus gewechselte Verteidiger im Interview mit einem spanischen Radiosender jedoch die Rückkehr von Reals Ex-Präsident Florentino Perez auf Madrid Chefsessel.

Perez lenkte von 2000 bis 2006 die Geschicke bei Real. Nach dem Rücktritt seines Nachfolgers Ramon Calderon zu Jahresbeginn wegen Betrugsvorwürfen wählen Madrids Mitglieder am 5. Juli einen neuen Präsidenten.

Perez gilt für die Abstimmung als aussichtsreichster Kandidat. "Wenn Florentino zurückkommt und sagen würde: 'Roberto, komm auch wieder', müsste ich nachdenken. Real ist der Verein meines Lebens, und ich habe nie gesagt, dass ich nie mehr für Real spielen will", sagte Roberto Carlos.

Sport1.de hat weitere Meldungen aus dem internationalen Fußball zusammengefasst.

Mourinho muss zahlen

Nach seiner lautstarken Kritik an den Schiedsrichtern ist Inter Mailands Coach Jose Mourinho vom Sportgericht des italienischen Fußballverbandes zu einer Geldstrafe von 10.000 Euro verurteilt worden.

Mit einer Sperre wurde der Portugiese indes nicht belegt.

Bei Mailands 2:0-Erfolg gegen den AC Florenz am vergangenen Sonntag musste Mourinho kurz vor Ende der Partie wegen seiner vehementen Kritik an einer Schiedsrichter-Entscheidung auf der Tribüne Platz nehmen.

Bereits zu Beginn des Jahres beim 1:0-Sieg gegen Sampdoria Genua wurde er ebenfalls auf die Tribüne geschickt.

Getafe bietet Schuster Rückkehr an

Bernd Schuster könnte schon bald zu Getafe zurückkehren. Der spanische Erstligist hat dem deutschen Trainer eine Rückkehr zum Madrider Vorstadtklub angeboten.

"Schuster kann jederzeit nach Getafe zurückkommen und die sportlichen Geschicke bestimmen", erklärte der Vereinspräsident Angel Torres.

Getafe ist derzeit Tabellen-17. der Primera Division, der Stuhl von Trainer Victor Munoz wackelt nach zuletzt nur einem Sieg in zwölf Spielen.

Vor seinem Wechsel zu Real Madrid saß Schuster von 2005 bis 2007 beim FC Getafe auf der Trainerbank. Bei den "Königlichen" wurde er im Dezember entlassen.

13 Bewerbungen für WM 2018 und 2022 eingegangen

Das Interesse an der Ausrichtung der Fußball-WM 2018 oder 2022 ist groß. Sämtliche 13 Länder, die im Februar ihr Interesse an einer Ausrichtung bekundet hatten, haben bis zum 16. März fristgerecht ihre Bewerbungen beim Fußball-Weltverband FIFA offiziell eingereicht.

"Dass alle Kandidaten ihre Bewerbung bestätigt haben, freut uns riesig und zeigt das große Interesse an unserem wichtigsten Wettbewerb", sagte FIFA-Präsident Joseph S. Blatter.

In einem nächsten Schritt wird die FIFA den genannten Verbänden im April die Bewerbungsvereinbarung zustellen. Diese Übersicht zeigt auf, welche Angaben, Vereinbarungen und Informationen das Bewerbungsdossier enthalten muss. Die unterzeichnete Bewerbungsvereinbarung ist dann bis zum 11. Dezember 2009 an die FIFA zurückzuschicken.

Die Mitgliedsverbände, die Bewerbungen für 2018 und 2022 eingereicht haben, sind Australien, Belgien/Niederlande, England, Indonesien, Japan, Mexiko, Russland, Spanien/Portugal und die USA. Südkorea und Katar haben indes nur eine Bewerbung für die Endrunde 2022 eingereicht.

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