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David Beckham (l.) und Roberto Carlos verließen Madrid 2007 © getty

Sollte Florentino Perez wieder Präsident von Real Madrid werden, könnten mit dem Unternehmer zahlreiche große Namen zurückkehren.

Von Thorsten Mesch

München - Sollte Ex-Präsident Florentino Perez auf Madrids Chefsessel zurückkehren, dürfen sich die Real-Fans auf ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten freuen.

Einer davon könnte David Beckham sein. Laut einer Meldung der englischen Boulveardzeitung "The Sun" soll das Angebot für den Engländer bei zehn Millionen Pfund (etwa 10,8 Millionen Euro) liegen.

Dabei bezieht sich die "Sun" auf eine "Top-Quelle" aus dem Verein. "Wenn Florentino sich dazu entscheidet, bei den Präsidentschaftswahlen anzutreten, wird er versuchen, Becks zurückzuholen", wird ein Insider zitiert.

Einigung mit Milan

Perez, der von 2000 bis 2006 Real-Präsident war, holte Beckham im Jahr 2003 für 24 Millionen Pfund von Manchester United nach Madrid und gilt als Topfavorit für die für den 5. Juli angesetzten Wahlen.

Beckhams Rückkehr nach Madrid, wo er bis 2007 spielte, erscheint jedoch nicht sehr wahrscheinlich. Erst am vergangenen Sonntag hatten sich Beckhams Verein Los Angeles Galaxy und Milan nach langen Verhandlungen auf eine Verlängerung des Leihgeschäfts bis zum 30. Juni 2009 geeinigt.

Ex-Kollege nicht abgeneigt

Beckhams ehemaliger Madrider Teamkollege Roberto Carlos liebäugelt derweil offen mit einer Rückkehr nach Madrid - vorausgesetzt Perez wird wieder Präsident.

"Wenn Florentino zurückkommt und sagen würde, 'Roberto, komm auch wieder', müsste ich nachdenken. Real ist der Verein meines Lebens, und ich habe nie gesagt, dass ich nie mehr für Real spielen will", sagte der Brasilianer.

Roberto Carlos, seit 2007 bei Fenerbahce Istanbul unter Vertrag, spielte elf Jahr für Madrid und gewann jeweils dreimal die Champions League und die spanische Meisterschaft.

Zidane als Sportdirektor?

Aus der von Perez begründeten Ära der "Galaktischen" soll angeblich auch Zinedine Zidane nach Madrid zurückkehren.

"Wenn Sie wieder kommen, komm ich auch wieder", soll der Franzose am Rande eines Benefizspiels zu seinem ehemaligen Chef gesagt haben. Zidanes Funktion bei Real ist noch unklar, möglich wäre die des Sportdirektors.

Ronaldo bleibt der Wunschspieler

Wen Perez sonst noch nach Madrid holen würde, darüber wird heftig spekuliert. Barcelonas Lionel Messi, Milans Kaka und Cristiano Ronaldo von Manchester United sind die Namen, die immer wieder auftauchen.

Dass Barca seinen Superstar zum Erzrivalen ziehen lässt, ist eher unwahrscheinlich, doch im Fall von Cristiano Ronaldo geben sich die Spanier siegessicher.

"Dank meiner Vorarbeit wird Cristiano nach dieser Saison kommen wird", behauptete Ex-Präsident Ramon Calderon. Calderon hatte bis zum Ende seiner Amtszeit im Januar vergeblich versucht, den Portugiesen zu verpflichten.

Ibrahimovic zieht es zu Barca

Während Madrid weiter um Ronaldo und Kaka buhlt und auch David Beckham aus Mailand zurückholen möchte, wird der FC Barcelona mit einem anderen Superstar in Verbindung gebracht.

Laut der "Gazzetta dello Sport" zieht es Inter Mailands schwedischen Stürmer Zlatan Ibrahimovic angeblich nach Katalonien. Ibrahimovic' Manager Mino Raiola soll bereits Kontakt zu Barca aufgenommen haben.

Mit Inter habe es hingegen noch keine Gespräche gegeben.

Für Ibrahimovic, der bei Inter bis 2013 unter Vertrag steht und etwa zwölf Millionen Euro pro Jahr verdienen soll, müsste Barcelona laut der "Gazzetta" 50 Millionen Euro auf den Tisch legen. Als Zugabe könnte Barcas Top-Torjäger Samuel Eto'o nach Mailand wechseln.

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