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Sir Alex Ferguson war vor seinem Engagement bei United schottischer Nationalcoach © getty

Laut dem Sohn des United-Trainers könnte "Sir Alex" abtreten, wenn er einen Rekord geknackt hat. Auch Ronaldo denkt ans Aufhören.

München - Die Ära Sir Alex Ferguson bei Manchester United wird im kommenden Jahr womöglich zu Ende gehen.

Das denkt zumindest Fergusons Sohn Darren: "Ich kann mir vorstellen, dass er es dieses und nächstes Jahr noch macht - und das könnte es dann gewesen sein", erklärte der Teammanager des Zweitligisten Peterborough.

Ferguson könnte dann mit dem Verdienst in den Ruhestand gehen, United zum alleinigen englischen Rekordmeister gemacht zu haben. Mit Titelgewinnen in diesem und dem kommenden Jahr wären die "Red Devils" bei 18 Titel und hätten den FC Liverpool eingeholt.

Ferguson steht seit 1986 bei Manchester an der Seitenlinie.

Sport1.de hat weitere internationale Splitter:

Ronaldo denkt ans Aufhören

Trotz seines bislang glanzvollen Comebacks beim SC Corinthians aus Sao Paulo denkt WM-Rekordtorjäger Ronaldo ernsthaft über das Ende seiner Karriere nach.

"Mein Plan ist es, den Vertrag zu erfüllen, am Saisonende Bilanz zu ziehen und dann zu entscheiden, ob ich noch ein Jahr dranhänge oder aufhöre", sagte der 32-Jährige der brasilianischen Tageszeitung "O Globo".

Für sein Comeback nach einjähriger Pause wegen einer erneuten Knieverletzung hatte der zweimalige Weltmeister bis Ende 2009 einen Vertrag bei Corinthians unterschrieben.

Doch der Traditionsklub aus Sao Paulo möchte den Stürmer, der in fünf Spielen viermal traf und auch eine Teilnahme an der WM-Endrunde 2010 in Südafrika anstrebt, zum 100-jährigen Vereinsjubiläum im kommenden Jahr halten.

WM-Tickets nicht so begehrt wie 2006

Die Nachfrage nach Eintrittskarten für die Fußball-WM 2010 in Südafrika (Alles zur WM 2010) kann nicht annähernd mit jener im Vorfeld der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland konkurrieren.

Während damals in der ersten Verkaufphase (812.000 zur Verfügung stehende Tickets) über zehn Millionen Karten via Internet geordert wurden, ist das Interesse für die erste WM in Afrika bei weitem nicht so groß.

Wie der Weltverband FIFA mitteilte, gingen bislang für 743.000 Karten mehr als eine Million Ticketwünsche aus 160 Ländern weltweit bei fifa.com ein. Nicht eingerechnet wurden die Bestellungen aus Südafrika. Die erste Kartenverkaufsphase für die WM 2010 endet am kommende Dienstag.

Trotzdem kommentierte die FIFA die Zahlen sehr zufrieden: "Wir haben eine phänomenale Resonanz von Fußball-Fans von der ganzen Welt erhalten."

Vogts bestraft Fast-Food-Sünder

Mit harter Hand hat Aserbaidschans Nationalcoach Berti Vogts auf die Disziplinlosigkeit eines Auswahlspielers reagiert.

Der ehemalige Bundestrainer warf Ilgar Gurbanow, der bei Boluspor in der Türkei spielt, kurzerhand aus seinem Kader für das WM-Qualifikationsspiel am Samstag in Moskau gegen Russland.

Grund: Gurbanow soll zu sehr dem Fast-Food-Essen einer großen amerikanischen Kette zugesprochen haben. Vogts bemängelte laut "kicker" zudem fehlende Physis bei Gurbanow, weil dieser "die 1000 Meter nicht in fünf Minuten laufen kann. Das schaffe ich sogar."

Vogts schloss sogar eine Rückkehr des Leistungsträgers während seiner Amtszeit aus.

Niederländischer Verband sperrt Internet-Tickets

Im Kampf gegen den illegalen Handel mit Tickets hat der niederländische Fußball-Verband KNVB rund 800 Eintrittskarten für das WM-Qualifikationsspiel der Niederlande am Samstag in Amsterdam gegen Schottland gesperrt.

Auf seiner Website teilte der KNVB mit, dass jene Tickets im Internet von nicht anerkannten Verkaufsbüros veräußert worden seien.

Für Fans, die zweifeln, ob sie eine gültige Eintrittskarte erworben haben, hat der Verband eine Telefon-Sondernummer eingerichtet. Die Inhaber gesperrter Karten erhalten jedoch keine Ersatzkarten und müssen vor den Stadiontoren bleiben.

Der KNVB rät ihnen, die Ticketkosten bei den dubiosen Anbietern zurückzufordern.

Geisterspiel in Marseille

Olympique Marseille hat im Kampf um die französische Meisterschaft einen Rückschlag am grünen Tisch erlitten.

Nachdem die Fans des Tabellenzweiten der Ligue 1 zuletzt zum wiederholten Male bengalische Feuer auf der Tribüne entzündet hatten, muss "OM" ein Punktspiel im heimischen Stade Velodrome unter Ausschluss der Öffentlichkeit absolvieren.

Olympique kündigte umgehend Protest an.

UEFA stockt Solidartopf aus

Die UEFA wird künftig 67 Millionen Euro im Solidaritätstopf bereitstellen.

Das Exekutivkomitee des europäischen Verbands hatte Anfang der Woche in Kopenhagen beschlossen, den Solidaritätsanteil von 5,0 auf 6,5 Prozent zu erhöhen. Die Erhöhung gilt für den nächsten Champions-League-Zyklus (2009 bis 2012).

In der Saison 2009/2010 werden 55 statt 32 Millionen Euro an die Klubs ausgezahlt, die nicht an der Champions League teilnehmen.

Die Gelder, die durch die nationalen Verbände und die Profiligen an die Vereine ausgeschüttet werden, sollen zur Förderung des Jugendfußballs verwandt werden.

"Diese Entscheidung zeigt, dass die europäische Fußballfamilie auch in diesen finanziell schwierigen Zeiten wirklich vereint ist", sagte Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge als Vorsitzender der europäischen Klub-Vereinigung ECA.

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