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Gianlugi Buffon ist seit 2001 Torhüter bei Juventus Turin © getty

Für eine bestimmte Summe könnte der Torwart Turin verlassen. Southampton steht vor dem Ruin. Die internationalen Splitter.

München - Beim italienischen Rekordmeister Juventus Turin wird über eine mögliche Trennung vom Weltmeister-Torwart Gianlugi Buffon diskutiert.

Sollte für den 31-Jährigen eine Offerte eintreffen, sei der Klub bereit, ihn zu verkaufen, sagte Juves Präsident Giovanni Cobolli Gigli.

Im Gespräch ist eine Ablösesumme von 50 Millionen Euro. Im Jahr 2001 war Buffon für 41 Millionen Euro vom AC Parma zur "alten Dame" gewechselt. Der Weltmeister-Torhüter ist damit der teuerste Keeper der Welt.

Kauf eines Starspielers geplant

Buffon selber hatte vor wenigen Tagen betont, er würde Juve verlassen, wenn der Klub für seinen Transfer eine hohe Summe erhalten würde, die zum Transfer junger Spieler dienen könnte.

Gigli hatte für die nächste Saison den Kauf eines Starspielers angekündigt, der den tschechischen Mittelfeldspieler Pavel Nedved ersetzen soll.

Der 36-jährige Nedved will am Ende der Saison seine Karriere beenden.

Sport1.de hat weitere Splitter aus dem internationalen Fußball:

Shearer Teammanager in Newcastle

Der frühere Weltklasse-Torjäger Alan Shearer übernimmt bis zum Saisonende den Teammanager-Posten beim englischen Fußball-Erstligisten Newcastle United. Dies bestätigte der Klub am Mittwochabend.

Das erste Spiel für den ehemaligen Stürmer als Verantwortlicher ist am Samstag gegen den FC Chelsea mit Nationalmannschafts-Kapitän Michael Ballack (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Der 38-jährige Shearer übernimmt den Job von Interimscoach Chris Hughton und wird den am Herzen operierten Teammanager Joe Kinnear vertreten. Der 62-jährige Kinnear, der den Posten des Chefcoachs vom zurückgetretenen früheren Bundesliga-Star Kevin Keegan Ende September 2008 übernahm, hatte drei Bypässe erhalten und wird noch mehrere Monate fehlen.

Sunderlands Cisse vorübergehend festgenommen

Djibril Cisse vom FC Sunderland wurde wegen eines Vorfalls in einer Bar in Newcastle vorübergehend festgenommen.

Der französische Stürmer, der von Olympique Marseille an Sunderland ausgeliehen ist, soll am frühen Montagmorgen in eine handgreifliche Auseinandersetzung mit einer Frau im Diamonds Club im Zentrum von Newcastle verwickelt gewesen sein.

Der 27-Jährige wurde nach Befragung durch die Polizei gegen Zahlung einer Kaution wieder auf freien Fuß gesetzt.

FC Southampton steht vor dem Ruin

Der englische Fußball-Traditionsklub FC Southampton steht vor dem Aus. 124 Jahre nach der Vereinsgründung droht dem FA-Cup-Sieger von 1976 der Ruin.

Der Handel mit den Aktien der Muttergesellschaft Southampton Leisure Holdings wurde ausgesetzt - ohne neue Geldgeber steht der Gang in die Insolvenz bevor.

Für die Saints, die in der Zweiten Liga sowieso schon auf einem Abstiegsplatz liegen, würde dies wahrscheinlich den Abzug von zehn Punkten und den sicheren Absturz in die Drittklassigkeit bedeuten.

Der Klub hatte sich 2005 mit dem Bau des Stadions "St. Mary's" für 30.000 Zuschauer übernommen. Schätzungen zufolge ist der Vizemeister von 1984 mit 30 Millionen Euro verschuldet. Sportlich läuft es zudem seit Jahren miserabel.

Vieri kapituliert vor Atalanta-Fans

Der frühere italienische Stürmerstar Christian Vieri hat vor den Fans von Atalanta Bergamo kapituliert und ist vorzeitig aus seinem Vertrag mit dem Serie-A-Klub ausgestiegen.

Der ehemalige Nationalstürmer und einstige Torschützenkönig war am Samstag nach einer 0:1-Niederlage gegen den Schweizer Fußball-Erstligisten AC Bellinzona von den eigenen Fans ausgepfiffen worden.

Aus Verärgerung darüber hat Vieri nach italienischen Medienberichten seinen noch bis Saisonende laufenden Vertrag aufgelöst.

Beziehung seit Monaten angespannt

Die Beziehungen zwischen Vieri und dem Klub waren bereits seit Monaten angespannt.

Wegen zahlreicher Verletzungen stand der 35-Jährige nur neun Mal auf dem Platz und erzielte lediglich zwei Tore für den Tabellenzehnten. Vieri hatte bereits vor zwei Jahren bei Atalanta unter Vertrag gestanden, war aber dann zum AC Florenz gewechselt.

Das hatten ihm die Fans übel genommen und ihm auch nach seiner Rückkehr nicht verziehen.

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