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Jubelt er bald für Real Madrid? Milan-Star Kaka spielt seit 2003 für die Italiener © getty

AC Mailands Kaka steht angeblich vor einem Wechsel zu Real. Inters Adriano ist verschwunden. Hooligans wüten in Kolumbien.

München - Florentino Perez will für den Fall seiner Wahl zum Präsidenten des spanischen Rekordmeisters Real Madrid im Juni offenbar Superstar Kaka als Antrittsgeschenk mitbringen.

Wie die Sportzeitung Marca berichtete, soll sich der Bauunternehmer mit Verantwortlichen des AC Mailand bereits über einen Wechsel des brasilianischen Nationalspielers geeinigt haben.

Angeblich soll Real 60 Millionen Euro für Kaka zahlen (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Diese Summe lässt jedoch Zweifel aufkommen.

Zidane, Figo und Beckham unter Perez nach Madrid

Schließlich hatte der englische Klub Manchester City Anfang des Jahres Kaka trotz der Rekord-Offerte von 125 Millionen Euro nicht verpflichten können. Der ehemalige Weltfußballer lehnte das Angebot ab, das ihm ein Jahresgehalt von umgerechnet 15 Millionen Euro netto eingebracht hätte.

Aber im Einkaufen von Superstars hat Perez reichlich Erfahrung. Während seiner ersten Amtszeit bei den Königlichen von 2000 bis 2006 wechselten unter anderem Zinedine Zidane, Luis Figo und David Beckham zu exorbitanten Ablösesummen nach Madrid.

Sport1.de hat weitere Splitter aus dem internationalen Fußball:

Inters Adriano abgetaucht

Beim Stadtrivalen Inter herrscht mal wieder Trubel um den Brasilianer Adriano.

Der 27-Jährige ist seit dem WM-Qualifikationsspiel der Selecao am vergangenen Mittwoch gegen Peru (3:0) ohne Nennung von Gründen abgetaucht. Erst am Sonntag gab Berater Gilmar Rinaldi bekannt, dass sein Klient bei seiner Familie in Rio de Janeiro weilt.

Zuvor war wild über den Aufenthaltsort des Stürmers sowie die Motive für den Verbleib in der Heimat spekuliert worden.

Laut der Boulevard-Presse in Rio war der Nationalspieler in den Armenvierteln am Stadtrand untergetaucht, es machten gar Gerüchte über seine Ermordung in Zusammenhang mit der Jagd der Polizei auf einen lokalen Drogenboss die Runde.

"Alle spielen jetzt verrückt, nichts davon ist wahr. Adriano ist bei seiner Familie und wird noch einige Tage in Rio bleiben, um private Probleme zu lösen", erklärte Rinaldi.

Welcher Art diese seien, wollte der brasilianische Reservetorhüter beim WM-Triumph 1994 jedoch nicht preisgeben.

Laut Inter-Trainer Jose Mourinho habe sich Adriano seit seiner Abreise nach Brasilien nicht mehr bei ihm gemeldet.

Nach dem 1:0 am Sonntag bei Udinese Calcio sprach der Portugiese von einer "schwierigen Situation, vor allem für den Menschen Adriano, weniger für den Spieler Adriano", ohne jedoch ins Detail zu gehen.

Hooligan-Überfall in Kolumbien

Nach einem brutalen Überfall von Hooligans des kolumbianischen Traditionsvereins Millionarios Bogota auf den Mannschaftsbus von Deportivo Cali liegt Juan Guillermo Dominguez mit einer Schädelfraktur und einer Augenverletzung im Krankenhaus.

Der gewaltsame Übergriff ereignete sich unmittelbar vor der Partie am Sonntag bei der Einfahrt in das Stadion "El Campion" in der kolumbianischen Hauptstadt.

Dominguez, der in der ersten Reihe des völlig verwüsteten Busses Platz gesessen hatte, wurde von einem Stein am Kopf getroffen.

Die anschließende Partie, die die Millionarios mit 1:0 gewannen, begann mit einer Viertelstunde Verspätung, weil die Gästeakteure aus Protest gegen den Überfall zunächst nicht antreten wollten.

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