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Im Sommer 2006 wechselte David Odonkor von Dortmund nach Sevilla © imago

Der einstiege DFB-Flügelblitz erntet in Sevilla reichlich Kritik. Ein türkischer Nationalspieler muss eine saftige Strafe zahlen.

München - Nach seinem ersten Saisonspiel von Beginn an hagelte es für den deutschen Nationalspieler David Odonkor vom spanischen Erstligisten Betis Sevilla ordentlich Kritik.

Der 25-Jährige wurde beim 3:2-Erfolg von Betis bei Racing Santander nach einer enttäuschenden Leistung in der 57. Minute ausgewechselt und bekam von der spanischen Sporttageszeitung "AS" die Schulnote 6 ins Zeugnis geschrieben.

Nach einer siebenmonatigen Verletzungspause absolvierte Odonkor in der laufenden Saison bislang nur fünf Spiele für Betis.

Insgesamt stand Odonkor für Sevilla, wo er noch bis 2011 unter Vertrag steht, in dieser Spielzeit bislang nur ganze 101 Minuten auf dem Platz.

Sport1.de hat weitere Splitter aus dem internationalen Fußball zusammengestellt:

Saftige Geldstrafe für Aurelio

Odonkors türkischer Teamkollege Mehmet Aurelio muss vier Millionen Euro an seinen Ex-Klub Fenerbahce Istanbul zahlen.

Der türkische Fußball-Verband (TFF) gab einer Klage von Fenerbahce gegen den Wechsel des Nationalspielers nach Sevilla statt. Aurelio war im vergangenen Sommer nach Sevilla gewechselt, obwohl Fenerbahce zuvor von der einseitigen Option zur Vertragsverlängerung Gebrauch gemacht hatte.

Aurelio und sein Manager Bayram Tutumlu vertreten allerdings weiterhin die Ansicht, dass es die einseitige Option im Vertrag mit Fenerbahce nicht gegeben habe.

Der türkische Auswahlspieler kann nun noch beim Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne gegen die Entscheidigung des türkischen Verbandes Berufung einlegen.

Energische Absage von Ancelotti

Trainer Carlo Ancelotti vom AC Mailand hat einer angeblichen Einigung über einen Wechsel zum FC Chelsea noch einmal energisch widersprochen. "Ich schließe einen Wechsel kategorisch aus", sagte der 49-Jährige, nachdem sein Team 1:0 bei Chievo Verona gewonnen hatte, und fügte schmunzelnd hinzu:

"Auch Manchester United ist ausgeschlossen."

Unter der Woche hatte das britische Boulevardblatt "Sun" berichtet, Ancelotti habe Chelsea-Besitzer Roman Abramowitsch versprochen, zur kommenden Saison nach London zu kommen.

Gomez gibt sein Amt auf

Hernan "Bollio" Gomez ist nach einer Niederlagenserie als Trainer des kolumbianischen Erstligisten Santa Fe de Bogota zurückgetreten.

Der kolumbianische Coach hatte sein Heimatland 1998 während der WM in Frankreich betreut und vier Jahre später Ecuador zur WM in Südkorea und Japan geführt.

Rumänische Schiedsrichter inhaftiert

Wegen des Verdachts der Bestechlichkeit hat die rumänische Anti-Korruptions-Staatsanwaltschaft (DNA) vier Unparteiische für 24 Stunden festgehalten. Dies berichtet die Nachrichtenagentur "Mediafax". Die Schiedsrichter sollen Meisterschaftsspiele zugunsten des Tabellenzehnten FC Arges verschoben haben.

Der Besitzer des Klubs, Cornel Penescu, wurde ebenfalls festgenommen. Er steht im Verdacht insgesamt 125.000 Euro Bestechungsgeld an die Schiris gezahlt zu haben.

Die Staatsanwaltschaft ließ auch die Räume des nationalen Fußballverbandes durchsuchen. Korruption im Fußball ist in rumänischen Medien ein ständiges Thema. Ein Sponsor von Rekordmeister Steaua Bukarest steht derzeit wegen Bestechung vor Gericht.

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